Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Die Louis Vuitton Tambour Taiko Arty Automata ist Kunst in Bewegung

Mit der Tambour Taiko Arty Automata präsentiert Louis Vuitton eine hochkomplexe Automatenuhr, die traditionelle Uhrmacherei und aufwendige Emailkunst vereint.
Die Louis Vuitton Tambour Taiko Arty Automata, Detailansicht des Zifferblattes mit bunten Symbolen
Louis Vuitton Tambour Taiko Arty Automata
©  Louis Vuitton

Diese Uhr versteht sich weniger als klassischer Zeitmesser im traditionellen Sinne, sondern vielmehr als künstlerisches Objekt, das die Möglichkeiten moderner Haute Horlogerie auslotet. Dabei greift Louis Vuitton auf eine visuelle Sprache zurück, die von Pop-Art, psychedelischen Motiven und der Ästhetik der späten 1960er- und 1970er-Jahre geprägt ist.

Mit der Tambour Taiko Arty Automata setzt Louis Vuitton seine Entwicklung im Bereich inszenierter Automatenuhren also konsequent fort. Nach Modellen wie der Carpe Diem oder der Tambour Taiko Galactique rückt erneut die Verbindung von dekorativer Kunst und mechanischer Komplexität in den Mittelpunkt.

Ein mehrschichtiges Zifferblatt als Bühne

Im Zentrum der Uhr steht das aufwändig konstruierte Zifferblatt, das aus insgesamt 20 Elementen besteht und sich über vier Ebenen erstreckt. Untergebracht ist diese komplexe Szenerie in einem 42 Millimeter großen Gehäuse aus Weißgold.

Die Gestaltung kombiniert verschiedene Motive zu einer bewusst verspielten, aber technisch anspruchsvollen Komposition. Zu sehen sind Monogrammblüten mit diamantbesetzten Zentren, ein stilisiertes Auge mit Wimpern aus echten Federn, ein Herz sowie weitere grafische Elemente. Ergänzt wird das Arrangement durch ein fliegendes Tourbillon bei sechs Uhr, dessen Brücke als Peace-Zeichen ausgeführt ist.

Nahaufnahme des Zifferblattes der Louis Vuitton Tambour Taiko Arty Automata
Detailaufnahme des kunstvoll konstruierten Zifferblatts mit Grand-Feu-Email, beweglichen Elementen und integriertem fliegendem Tourbillon. ©  Louis Vuitton 

Die Anzeige der Zeit tritt bewusst in den Hintergrund und erfolgt dezent über ein kleines Hilfszifferblatt. Damit verschiebt sich der Fokus klar weg von der klassischen Ablesbarkeit hin zur Inszenierung mechanischer Bewegung und künstlerischer Gestaltung.

Komplexe Animation auf Knopfdruck

Ein wesentliches Merkmal der Tambour Taiko Arty Automata ist ihre Automatentechnik. Über einen Drücker bei acht Uhr werden mehrere Animationen gleichzeitig ausgelöst. Insgesamt sieben Bewegungsabläufe laufen synchron ab.

Dabei rotieren die Monogrammblüten, das Auge bewegt sich, und das Herz verändert seine Position. Besonders markant ist die Transformation eines Schriftzugs: Aus Love wird durch einen mechanisch bewegten Buchstaben Move. Diese scheinbar spielerische Funktion erfordert eine hochpräzise Abstimmung zahlreicher Komponenten und zählt zu den technisch anspruchsvollsten Aspekten der Uhr.

Angetrieben wird das System vom automatischen Manufakturkaliber LFT AU05.01, entwickelt von La Fabrique du Temps Louis Vuitton. Das Werk integriert ein fliegendes Tourbillon und bietet eine Gangreserve von rund 65 Stunden.

Aufwändige Handarbeit und Emaillekunst

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der handwerklichen Ausführung. Für das Zifferblatt kommen insgesamt 23 verschiedene Emaillefarben zum Einsatz, darunter besonders anspruchsvolle Rot-, Pink- und Purpurtöne. Allein die Herstellung dieses Zifferblattes erfordert laut Hersteller mehr als 250 Stunden Handarbeit.

Auch die übrigen Komponenten sind entsprechend hochwertig ausgeführt. Die Lünette ist mit farbigen Saphiren und Rubinen besetzt, die die Farbwelt des Zifferblattes aufnehmen. Auf der Rückseite zeigt sich das dekorierte Werk, inklusive von Hand veredeltem Rotor.

Front und Rückseite der Louis Vuitton Tambour Taiko Arty Automata mit Gehäuseboden
Vorder- und Rückseite der Tambour Taiko Arty Automata zeigen das mehrschichtige Automata-Zifferblatt sowie das dekorierte Manufakturkaliber. ©  Louis Vuitton

Die Tambour Taiko Arty Automata trägt die Referenz W9WG71 und wird als limitierte Edition über die Boutiquen von Louis Vuitton angeboten. Das 42-Millimeter-Gehäuse aus Weißgold ist bis 50 Meter wasserdicht. Der Preis liegt je nach Markt bei rund 485.000 US-Dollar, was etwa 420.000 Euro entspricht. 

Zifferblatt Emaille Zifferblatt Automatikuhren Louis Vuitton Louis Vuitton Tambour LVMH Schweizer Uhren Uhren über 50.000 Euro

Neueste Beiträge

Jacob & Co. Godfather II: Musikuhr mit Melodiewahl
Jacob & Co. Godfather II spielt zwei Melodien auf einem Zylinder, das Kaliber JCAM62 kombiniert dazu ein fliegendes Tourbillon. Was die Godfather II technisch leistet – und was sie kostet.
4 Minuten
8. Apr 2026
Hautlence Sphere Serie 4: Wenn Stunden auf 3 Achsen rotieren
Die Hautlence Sphere Serie 4 zeigt Stunden per rotierender Kugel auf drei Achsen. Retrograde Minute, springende Stundenkugel, Titan-Gehäuse, 28 Exemplare. Alle technischen Details im Überblick.
4 Minuten
7. Apr 2026
Sinn-Neuheiten zur Watches and Wonders 2026: Von der Jagduhr bis zum limitierten Chronographen - Watches and Wonders 2026
Sinn stellt zur Watches and Wonders 2026 mehrere neue Modelle vor, die unterschiedliche Ansätze funktionaler Uhrmacherei zeigen: die spezialisierte 308 Jagduhr mit Mondlichtanzeige, die reduzierten Dreizeigeruhren 544 und 544 RS sowie den limitierten Chronographen 936 S mit 60-Minuten-Anzeige.
6 Minuten
Himmel über Calais – Sopwith Aero Marquis Messerschmitt Bf 109 Pas-de-Calais

Sopwith Aero Marquis Messerschmitt Bf 109 Pas-de-Calais

- Hotspot

Das könnte Sie auch interessieren

Baselworld: Die ehemalige Leitmesse der Uhrenindustrie - Historie, Vorgänger, Nachfolger
Rund 100 Jahre lang waren die Baselworld und ihre Vorgängermessen der wichtigste Treffpunkt für die Uhrenindustrie. Wir blicken auf den jährlichen Branchenevent zurück, der als Leitmesse mittlerweile von der Watches and Wonders in Genf abgelöst wurde.
5 Minuten
29. Mär 2024
Goodbye Oversize: Warum kleinere Uhren wieder dominieren - Trends und Hintergründe
Der Trend zu kleineren Uhren hält an, das wird sich auch auf der kommenden Leitmesse Watches and Wonders wieder zeigen. Wann begann das – und warum ist das überhaupt so? Wir zeigen, was hinter dieser Entwicklung steckt – und warum 36 bis 39 Millimeter heute für viele Modelle wieder als ideal gelten.
6 Minuten
28. Mär 2026
Eine Ikone wird 50: Patek Philippe feiert die Nautilus
Geschichte, Jubiläumsmodelle und Insider-Gerüchte – warum die Nautilus die spannendste Neuvorstellung des Jahres werden könnte
9 Minuten
27. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige