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Lesedauer 7 Min.

Louis Vuitton Escale: Kunstvolle Komplikationen für Globetrotter

Louis Vuitton führt die Escale-Kollektion in eine Ära der Haute Horlogerie, in der Kunstfertigkeit, Komplikationen und Reisetradition verschmelzen.
Louis Vuitton Escale
© Louis Vuitton

Escale Uhren 2026: Louis Vuitton hebt die Linie auf ein neues Level

Louis Vuitton erweitert seine Escale-Kollektion und eröffnet ein neues Kapitel in der Verbindung von Reisetradition und Haute Horlogerie. Nach dem Relaunch 2024 mit verfeinerter Designsprache und reiner Zeitdarstellung, führt die Kollektion nun vier neue Manufakturkaliber und fünf neue Modelle ein, darunter die Rückkehr der ikonischen Escale Worldtime-Komplikation, erstmals in Platin. 

„Die Herausforderung bestand darin, historische Ikonen wie die Worldtime auf unser neues Handwerksniveau zu heben“, erklärt Jean Arnault, Director Louis Vuitton Watches. „Die Unterschiede sind beeindruckend – jedes Detail, vom Gehäuse bis zum Zifferblatt, wurde durchdacht.“ 

Architektur und Tradition der Trunks

Die Escale-Uhren lehnen sich an die legendären Louis-Vuitton-Trunks an. Ihre charakteristischen Bandanstöße erinnern an Messingbeschläge und Eckverstärkungen, die der Kollektion eine architektonische Identität verleihen. Jedes Modell wird in einem speziell gestalteten Uhren-Koffer geliefert – ein Tribut an die reiche Reisetradition des Hauses.

Louis Vuitton Escale W3PTA1

Louis Vuitton Escale W3PTA1

© Louis Vuitton

„Die neue Escale-Kollektion steht für funktionale Uhrmacherkunst vom Feinsten. Jedes Kaliber wurde mit Blick auf Klarheit und Präzision entwickelt; Komplikationen, die dem Reisenden wirklich dienen und nach den höchsten Standards der Haute Horlogerie gefertigt sind.“

Michel Navas, Uhrmachermeister und Mitbegründer von La Fabrique du Temps
Louis Vuitton Escale W3PT41

Louis Vuitton Escale W3PT41

© Louis Vuitton

Escale Worldtime: Rückkehr einer Ikone 

Die Worldtime-Komplikation zeigt 24 Zeitzonen gleichzeitig und kehrt 2026 in zwei Platinvarianten mit einem Durchmesser von 40 mm und einer Bauhöhe von 10,3 mm beziehungsweise 12,8 mm zurück. Ein bislang unverwendetes Detail: Der orangefarbene Saphir auf dem Gehäuseboden weist auf das Platingehäuse hin. 

Das erste Modell kombiniert einen handbemalten Weltzeitring mit einem fein strukturierten blauen Zifferblatt, das an die Textur des historischen Monogram-Canvas erinnert. Das neue LFT VO 12.01-Kaliber hebt die Komplikation auf Manufakturniveau. Die Gangreserve der Referenz W3PTA1 liegt bei 62 Stunden Gangreserve. Das Werk ist über den Spahirglasboden einsehbar. Preis: 95.000 Euro.

Das zweite Modell, Escale Worldtime Tourbillon, intensiviert die Kunstfertigkeit: Flaggen in Grand-Feu-Emaille und ein zentrales fliegendes Tourbillon verwandeln das Zifferblatt in eine kinetische Bühne. Jedes Detail wird von Hand gefertigt – von der Miniaturbemalung der Flaggen bis zur präzisen Integration des Tourbillons. Die 24 Flaggen auf dem Zifferblatt sind von historischen Louis-Vuitton-Motiven inspiriert. Das Miniaturzifferblatt erfordert mehr als eine Woche Arbeitszeit eines erfahrenen Kunsthandwerkers. Im Tourbillon-Modell werden die Flaggen in fünf Schichten und über 40 Brandprozesse bei 730–840 °C in Emaille ausgeführt. Das Ergebnis: eine strahlende, dreidimensionale Farbwelt. Mit dem zentralen Tourbillon musste auch die Anzeige neu konzipiert werden: Die springende Stundenscheibe sorgt für klare Ablesbarkeit, die Minuten zeigen feine Indizes am Tourbillonrand. Grundlage ist das oben genannte hauseigene 4-Hz-Automatikwerk. Die Umgestaltung heißt LFT VO 05.01 mit 62 Stunden Gangreserve. Die Referenz W3PT41 ist für 240.000 Euro erhältlich.

Mit ihrem schlankeren Profil und der klaren Ablesbarkeit ist die neue Weltzeituhr nicht nur schöner, sondern auch praktischer unterwegs – ein entscheidender Vorteil für Vielreisende. 
Louis Vuitton Escale W3PT61

Louis Vuitton Escale W3PT61

© Louis Vuitton

Escale Twin Zone: Neue Interpretation der zweiten Zeitzone

Wer denkt, es gebe nur 24 Zeitzonen, irrt: Weltweit sind es 38, manche davon um 30 oder 45 Minuten versetzt. Die meisten GMT-Uhren kommen mit ihren 24 Zeitzonen nicht hinterher – und der Minutenzeiger bleibt starr. Anders als bei einer klassischen GMT mit 24-Stunden-Zeiger arbeitet die Escale Twin Zone daher mit zwei unabhängigen Zeigersätzen auf der zentralen Achse – eine Lösung, die den unregelmäßigen Zeitzonen rund um den Globus gerecht wird. Zwei Zeigerpaare ermöglichen die präzise Darstellung von Lokal- und Heimatzeit, inklusive Viertel- und Halbstundenunterschieden. Ein diskreter Tag/Nacht-Indikator rundet die Ablesbarkeit ab. 

Wie funktioniert die Louis Vuitton Escale Twin Zone?

Die Uhr verfügt über einen klassischen zusätzlichen Stundenzeiger auf einer 12-Stunden-Skala. Ergänzt wird er durch einen unabhängig einstellbaren Minutenzeiger, der eine präzise Anpassung für alle Zeitzonen weltweit ermöglicht – selbst für solche mit ungeraden Offsets. Beim Verstellen springt der Minutenzeiger in 15-Minuten-Schritten, sodass sich alle 38 Zeitzonen problemlos darstellen lassen. Dahinter steckt das Kaliber LFT VO15.01 (4 Hertz) mit 201 Komponenten und 68 Stunden Gangreserve. Die Uhren sind bis 50 Meter wasserdicht.

Die Rosegold-Version (58.000 Euro) zeigt einen gravierten Globus mit feinen Meridianen und Parallelen, während die Haute-Joaillerie-Platin-Variante (230.000 Euro) mit Aventurin-Zifferblatt und über 300 Baguette-Diamanten die Faszination des Himmels auf das Handgelenk holt. Der Durchmesser des Gehäuses beträgt 41 mm, die Bauhöhe beträgt 12,52 mm.

Louis Vuitton Escale W3PG71

Louis Vuitton Escale W3PG71

© Louis Vuitton

Escale Minute Repeater: Klang trifft Architektur 

Der Minute Repeater ist ein emotionales Highlight der Kollektion. Das Retrograde-Minuten- und springende Stunden-Display harmoniert mit dem Handaufzugskaliber LFT SO 13.01 mit 80 Stunden Gangreserve, das auf den Erfahrungen von La Fabrique du Temps mit der Marke Gérald Genta aufbaut. Jeder Gong, jeder Hammer ist handgefertigt, um einen klaren, kristallinen Klang zu erzeugen. Die charakteristischen, kofferähnlichen Bandanstöße prägen die Seitenansicht der Uhr. Besonders clever: Einer fungiert als Auslöser der Minutenrepetition, unauffällig und harmonisch ins Design eingebunden. 

Die Verbindung von Minutenrepetition und springender Stunde ist alles andere als trivial. Es gilt, zwei unabhängige Zeitberechnungssysteme perfekt aufeinander abzustimmen – eines für den Schlagmechanismus, eines für die Stundenanzeige. Durch den Saphirglasboden lässt sich das sorgfältig vollendete Handaufzugswerk bewundern: schwarzpolierte Hämmer, handgeformte Tonfedern, klassische Genfer Streifen sowie handgeschliffene und polierte Anglagen. Der Klang der Uhr überzeugt mit einem klaren, harmonischen Ton.

Das Zifferblatt der Escale Minutenrepetition beeindruckt nicht nur durch seine ungewöhnliche Zeitanzeige, sondern auch durch seine meisterhafte Ausführung. Im Zentrum entfaltet sich ein handgefertigtes Guilloché-"Flammen"-Muster. Im unteren Bereich zeigt ein rundes, poliertes Fenster die springende Stunde, darüber verläuft eine gewölbte Skala für die retrograde Minute. Das 18-Karat-Rosegoldgehäuse misst 40 mm im Durchmesser, bei einer Bauhöhe von 12,3 mm. Komplettiert wird die Uhr von einem beigegrauen Lederarmband, das das elegante Farbschema harmonisch abrundet. Kostenpunkt: 350.000 Euro.

Louis Vuitton Escale W3PGA0

Louis Vuitton Escale W3PGA0

© Louis Vuitton

Escale Tiger’s Eye: Louis Vuitton vereint Natur und Handwerk in Gold

Louis Vuitton erweitert weiter seine Escale-Kollektion um ein neues Edelstein-Kapitel: die Escale Tiger’s Eye. Nach den 2025 vorgestellten Modellen in Türkis und Malachit zeigt die Uhr ein 40-mm-Gehäuse aus monolithischem Tigerauge, erstmals kombiniert mit Gelbgoldelementen. Limitierte 30 Exemplare setzen das spielerische Zusammenspiel von Mineral und Metall in Szene.

Strahlkraft der Natur

Tigerauge, seit der Antike geschätzt für seine warmen, golden-braunen Schattierungen, verleiht der Escale neue Tiefe. Seine faserigen Bänder in Ocker, Bronze und Siena scheinen im Licht zu flimmern. Die Bearbeitung dieses Minerals ist ein kleines Wunder: Hitze und Druck formen das Rohmaterial zu einem seltenen, schillernden Edelstein. Jeder Stein wird sorgfältig auf Farb- und Bewegungsharmonie geprüft, bevor er in das Gehäuse der Escale eingefügt wird. Historisch galt Tigerauge als schützender Talisman – ein passender Begleiter auf jeder Reise in unbekannte Gefilde. In Kombination mit der trunkinspirierten Gehäusearchitektur der Escale entsteht so ein kunstvolles Spiel aus Natur, Licht und Struktur. 

Die Herstellung eines monolithischen Gehäuses aus Tigerauge ist eine technische Meisterleistung. Bei La Fabrique des Boîtiers, dem Gehäuseatelier von La Fabrique du Temps Louis Vuitton, wird die Dichte und Faserstruktur des Steins mit äußerster Präzision bearbeitet. Delikate Zonen im Material erfordern menschliches Fingerspitzengefühl, um Brüche zu vermeiden. Wie bei den Vorgängermodellen aus Türkis und Malachit musste auch bei Tigerauge die Gehäusegeometrie neu berechnet werden, um die Konturen der Escale zu bewahren. 

Poliertes Gelbgold trifft auf den warmen Mineralglanz des Tigerauges, das je nach Lichteinfall immer neue Nuancen zeigt. Ergänzt wird die Uhr durch ein Savannah-braunes Saffiano-Lederband, dessen feine Maserung das Band des Steins aufgreift.

Louis Vuitton Escale Tiger's Eye, Referenz W3YG21

Louis Vuitton Escale Tiger's Eye

© Louis Vuitton

Ton-in-Ton-Nähte wahren die subtile Eleganz. Mit 40 mm Durchmesser bleibt die Uhr komfortabel tragbar, der goldene Gehäuseboden schützt den Stein vor Stößen, während das Kaliber LFT023 durch den Saphirglasboden seine chronometerzertifizierte Präzision offenbart. Der 22-Karat-Rotgold-Mikrorotor liefert 50 Stunden Gangreserve, Brücken wechseln zwischen sandgestrahlten und polierten Oberflächen – ein subtiler Spiegel des Spiels aus Textur und Licht.

Louis Vuitton Escale Tiger's Eye, Referenz W3YG21

Louis Vuitton Escale Tiger's Eye, Referenz W3YG21

© Louis Vuitton

Mit der Escale Tiger’s Eye feiert Louis Vuitton erneut die Transformation natürlicher Materialien durch menschliche Meisterschaft. Jede Uhr ist eine Hommage an die spontanen Schönheiten der Natur, die durch Handwerkskunst veredelt werden. Gelbgold und Tigerauge vereinen sich für 55.000 Euro zu einem warmen, strahlenden Ensemble.

Louis Vuitton Escale Tiger's Eye, Referenz W3YG21

Louis Vuitton Escale Tiger's Eye, Referenz W3YG21

© Louis Vuitton

Eine Kollektion für ein neues Kapitel

Die neuen Escale-Modelle verbinden Tradition, Präzision und Reisefaszination. Die Worldtime malt eine poetische Landkarte, die Twin Zone bietet absolute Genauigkeit, die Escale Tiger’s Eye verleiht der Kollektion warme Strahlkraft, und die Minute Repeater gibt dem Ganzen eine Stimme. Jede Uhr ist Ausdruck der Kohärenz zwischen Design, Funktion und Gefühl – die Quintessenz des Louis-Vuitton-Savoir-faire.

Louis Vuitton LVMH Schweizer Uhren GMT-Uhr Weltzeituhren Tourbillon Uhren über 50.000 Euro

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