Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon - Lichtspiel am Handgelenk

Artya präsentiert mit der Purity Moissanite Curvy Tourbillon eine außergewöhnliche Neuheit: ein Gehäuse aus Moissanit, einem Material kosmischen Ursprungs. Die auf neun Exemplare limitierte Uhr verbindet experimentelle Materialforschung mit einem Manufaktur-Tourbillon.
Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon Wristshot

Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon 

© Artya

Das Funkeln des Regenbogens

Er funkelt ähnlich stark wie ein Diamant, und dabei sogar noch "regenbogenartiger": Die Rede ist von dem seltenen Mineral Moissanit. Artya setzt Moissanit nun als erste Uhrenmarke als Gehäusematerial für eine Armbanduhr ein, und zwar bei der Purity Moissanite Curvy Tourbillon. Die im Kanton Genf beheimatete Marke macht schon seit langem durch ihre Experimente mit ungewöhnlichen Materialien von sich reden. Zu den Highlights der letzten Jahre gehören zum Beispiel Gehäuse aus farbigem, transparentem  Saphirkristall sowie aus NanoSaphir, der seine Farbe beim Wechsel von künstlichem zu natürlichem Licht verändert. 

Erleben Sie Artya, ihren Macher Yvan Arpa und seine Uhren hautnah auf unserer kommenden Uhrenreise, der Swiss Watch Experience 2026 nach Genf und Umgebung! Sichern Sie sich eines der beiden letzten freien Tickets unter eventwatchtime.net !

Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon Front

Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon Front

© Artya

Der Moissanit hat seinen Namen vom französischen Physiker Henri Moissan, der das Mineral 1893 in einem Meteoritenkrater entdeckte. Moissanit zählt mit einer Härte von 9,25 bis 9,5 auf der Mohs-Skala zu den härtesten bekannten Materialien – direkt hinter Diamant (10). Gleichzeitig besitzt es eine besonders hohe Lichtdispersion, die sogar über der von Diamant liegt und für ein intensives Farbspiel sorgt. Im Gegensatz zu Diamant, der aus reinem Kohlenstoff besteht, ist Moissanit Siliziumkarbid (SiC), setzt sich also aus den chemischen Elementen Kohlenstoff und Silizium zusammen. Auch wenn Moissanit ursprünglich in Meteoriten gefunden wurde, wird es heutzutage meist im Labor hergestellt.

Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon Halbseite

Funkelt wie ein Regenbogen: Artya Purity Moissanite Curvy Tourbillon 

© Artya

Das Gehäuse als optisches Element

Artya nutzt diese Eigenschaften gezielt für die Gestaltung des Gehäuses. Dieses fungiert nicht nur als schützende Hülle, sondern als optisches Element, das das Werk verstärkt und inszeniert. Durch die facettierte Struktur – insgesamt zählt der Hersteller 65 Facetten – wird das Licht gebrochen und in ein Spektrum zerlegt, das alle Farben des Regenbogens zeigt.

Das tonneauförmige Curvy-Gehäuse misst 41 × 42 mm bei einer Höhe von 13 mm und weist geschwungene Linien auf. Diese erzeugen eine Art Vergrößerungseffekt, sodass das darunterliegende Werk visuell in den Raum hineinragt. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, das Uhrwerk schwebe im Inneren eines kristallinen Körpers.

Die Bearbeitung von Moissanit gilt als besonders anspruchsvoll. Aufgrund des hohen Schmelzpunkts von über 2.700 °C und der extremen Härte sind spezielle Fertigungsverfahren notwendig. Artya hat hierfür eigene Prozesse entwickelt, die laut Hersteller einzigartig in der Branche sind.

Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon Seite

Durchsichtiges Gehäuse: Artya Purity Moissanite Curvy Tourbillon

© Artya

Manufakturkaliber mit gebogener Architektur

Im Inneren arbeitet das Manufakturkaliber PUR-T3 Curvy Tourbillon, das speziell auf die Gehäuseform abgestimmt wurde. Die Architektur folgt den geschwungenen Linien des Gehäuses und wirkt entsprechend asymmetrisch. Die Anzeige von Stunden und Minuten befindet sich dezentral bei 12 Uhr, während das Tourbillon bei 6 Uhr positioniert ist. Auffällig ist die hohe Frequenz: Das Werk schwingt mit 4 Hertz (28.800 Halbschwingungen pro Stunde) – ein Wert, der bei Tourbillons eher selten ist. Eine höhere Frequenz dient grundsätzlich der Verbesserung der Gangstabilität. Für die Energieversorgung sorgen zwei parallel geschaltete Federhäuser, die eine Gangreserve von zwischen 65 und 72 Stunden ermöglichen. Die Regulierung erfolgt nicht über einen klassischen Rücker, sondern über Masselotte-Gewichte, die in die frei schwingende Unruh integriert sind.

Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon Wristshot

Lichtspiel am Handgelenk: Purity Moissanite Curvy Tourbillon von Artya

© Artya

Kontrastreiche Finissierung

Auch bei der Finissierung kombiniert Artya matte Oberflächen wie sandgestrahlte Brücken und Platinen sowie perlgestrahlte Komponenten mit teilweise von Hand anglierten Kanten. Der Tourbillonkäfig erhält ebenfalls eine aufwendige Behandlung mit einer Feinstrahlung, die mit gusseisernen Teilen erreicht wird, und handbearbeiteten Fasen. Die graue NAC-Beschichtung des Käfigs bildet schließlich einen optischen Kontrast zum lichtdurchlässigen Gehäuse.

Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon Pilz

Seltenes Material: Artya Purity Moissanite Curvy Tourbillon 

© Artya

Limitierte Auflage von 9 Stück

Wie fast immer hat Artya auch für die Artya Purity Moissanite Curvy Tourbillon eine strenge Limitierung vorgesehen: Es gibt nur neun Exemplare. Der Preis liegt bei 189.000 Euro. Mit diesem Modell setzt Artya seine Strategie fort, sich über Materialien und Gestaltung klar vom klassischen Luxusuhrenmarkt abzugrenzen.

Sie wollen mehr über Artya wissen und ihre Uhren sowie den Macher dahinter, Inhaber Yvan Arpa, live erleben? Dann buchen Sie noch eines der beiden letzten verfügbaren Tickets für die Teilnahme an der Swiss Watch Experience von WatchTime! Wir besuchen vom 10. bis zum 13. Mai im Großraum Genf Artya sowie die Marken Roger Dubuis, Bulgari, Nivada, Kross Studio und Hublot. Melden Sie sich noch an unter event@watchtime.net !

Artya limitierte Uhren-Editionen Uhren über 50.000 Euro Schweizer Uhren

Neueste Beiträge

Streng limitiert: Die MIKE von Alexander Shorokhoff gibt es nur 10-mal
Ein seltener Bär namens Mike lässt Stunden springen und erfreut Mechanikfans wie Sammler. Ganz nebenbei tut die Uhr von Alexander Shorokhoff auch noch Gutes.
4 Minuten
Yema Navygraf Meteorite CMM.10: 4,5 Milliarden Jahre am Handgelenk
Die neueste Variante der Taucheruhr Navygraf von Yema beeindruckt durch ein Zifferblatt aus dem rund 4,5 Milliarden Jahre alten Muonionalusta-Meteoriten. Die Marke aus dem französische Jura kombiniert das außergewöhnliche Material mit einem 300 m wasserdichten Titangehäuse und seinem Manufakturkaliber CMM.10.
4 Minuten
Von Frankfurt in die Welt: Sinn lanciert 103 St Sa zum 100-jährigen Jubiläum der Lufthansa - Auf 100 Exemplare limitierte Edition
Mit dunkelgrauem Zifferblatt und gelben Akzenten spiegelt der automatische Flieger-Chronograph die charakteristische Farbwelt der Lufthansa wider.
3 Minuten
Citizen feiert 50 Jahre Eco-Drive – Zwei neue Promaster-Modelle zum Jubiläumsjahr

Citizen feiert 50 Jahre Eco-Drive – Zwei neue Promaster-Modelle zum Jubiläumsjahr

- Top Thema
Hotspot: Fossil Signature CS-1 – ein neues Kapitel der Uhrmacherkunst

Fossil Signature CS-1 – ein neues Kapitel der Uhrmacherkunst

- Hotspot
WatchTime September 2026

Das aktuelle WatchTime Magazin

- Jetzt erhältlich

Das könnte Sie auch interessieren

Geneva Watch Days 2026: Diese Uhren sind unsere Favoriten
Von erschwinglicher Handaufzugsuhr bis zum spektakulären Tourbillon: Die Geneva Watch Days 2026 zeigen die ganze Bandbreite moderner Uhrmacherei. Unsere Redaktion hat jene Neuheiten ausgewählt, die technisch, gestalterisch oder konzeptionell besonders überzeugt haben.
4 Minuten
Jaeger-LeCoultre zeigt zwei Grande Complications, die technisch kaum extremer sein könnten
Mit der Master Hybris Artistica Calibre 945 und der Duometre Grande Complication à Grande Sonnerie demonstriert Jaeger-LeCoultre zwei sehr unterschiedliche Seiten seiner Haute Horlogerie: astronomische Zeitmessung trifft auf eines der komplexesten Schlagwerke der Manufaktur.
5 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige