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Lesedauer 4 Min.

Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon - Lichtspiel am Handgelenk

Artya präsentiert mit der Purity Moissanite Curvy Tourbillon eine außergewöhnliche Neuheit: ein Gehäuse aus Moissanit, einem Material kosmischen Ursprungs. Die auf neun Exemplare limitierte Uhr verbindet experimentelle Materialforschung mit einem Manufaktur-Tourbillon.
Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon Wristshot

Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon 

© Artya

Das Funkeln des Regenbogens

Er funkelt ähnlich stark wie ein Diamant, und dabei sogar noch "regenbogenartiger": Die Rede ist von dem seltenen Mineral Moissanit. Artya setzt Moissanit nun als erste Uhrenmarke als Gehäusematerial für eine Armbanduhr ein, und zwar bei der Purity Moissanite Curvy Tourbillon. Die im Kanton Genf beheimatete Marke macht schon seit langem durch ihre Experimente mit ungewöhnlichen Materialien von sich reden. Zu den Highlights der letzten Jahre gehören zum Beispiel Gehäuse aus farbigem, transparentem  Saphirkristall sowie aus NanoSaphir, der seine Farbe beim Wechsel von künstlichem zu natürlichem Licht verändert. 

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Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon Front

Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon Front

© Artya

Der Moissanit hat seinen Namen vom französischen Physiker Henri Moissan, der das Mineral 1893 in einem Meteoritenkrater entdeckte. Moissanit zählt mit einer Härte von 9,25 bis 9,5 auf der Mohs-Skala zu den härtesten bekannten Materialien – direkt hinter Diamant (10). Gleichzeitig besitzt es eine besonders hohe Lichtdispersion, die sogar über der von Diamant liegt und für ein intensives Farbspiel sorgt. Im Gegensatz zu Diamant, der aus reinem Kohlenstoff besteht, ist Moissanit Siliziumkarbid (SiC), setzt sich also aus den chemischen Elementen Kohlenstoff und Silizium zusammen. Auch wenn Moissanit ursprünglich in Meteoriten gefunden wurde, wird es heutzutage meist im Labor hergestellt.

Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon Halbseite

Funkelt wie ein Regenbogen: Artya Purity Moissanite Curvy Tourbillon 

© Artya

Das Gehäuse als optisches Element

Artya nutzt diese Eigenschaften gezielt für die Gestaltung des Gehäuses. Dieses fungiert nicht nur als schützende Hülle, sondern als optisches Element, das das Werk verstärkt und inszeniert. Durch die facettierte Struktur – insgesamt zählt der Hersteller 65 Facetten – wird das Licht gebrochen und in ein Spektrum zerlegt, das alle Farben des Regenbogens zeigt.

Das tonneauförmige Curvy-Gehäuse misst 41 × 42 mm bei einer Höhe von 13 mm und weist geschwungene Linien auf. Diese erzeugen eine Art Vergrößerungseffekt, sodass das darunterliegende Werk visuell in den Raum hineinragt. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, das Uhrwerk schwebe im Inneren eines kristallinen Körpers.

Die Bearbeitung von Moissanit gilt als besonders anspruchsvoll. Aufgrund des hohen Schmelzpunkts von über 2.700 °C und der extremen Härte sind spezielle Fertigungsverfahren notwendig. Artya hat hierfür eigene Prozesse entwickelt, die laut Hersteller einzigartig in der Branche sind.

Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon Seite

Durchsichtiges Gehäuse: Artya Purity Moissanite Curvy Tourbillon

© Artya

Manufakturkaliber mit gebogener Architektur

Im Inneren arbeitet das Manufakturkaliber PUR-T3 Curvy Tourbillon, das speziell auf die Gehäuseform abgestimmt wurde. Die Architektur folgt den geschwungenen Linien des Gehäuses und wirkt entsprechend asymmetrisch. Die Anzeige von Stunden und Minuten befindet sich dezentral bei 12 Uhr, während das Tourbillon bei 6 Uhr positioniert ist. Auffällig ist die hohe Frequenz: Das Werk schwingt mit 4 Hertz (28.800 Halbschwingungen pro Stunde) – ein Wert, der bei Tourbillons eher selten ist. Eine höhere Frequenz dient grundsätzlich der Verbesserung der Gangstabilität. Für die Energieversorgung sorgen zwei parallel geschaltete Federhäuser, die eine Gangreserve von zwischen 65 und 72 Stunden ermöglichen. Die Regulierung erfolgt nicht über einen klassischen Rücker, sondern über Masselotte-Gewichte, die in die frei schwingende Unruh integriert sind.

Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon Wristshot

Lichtspiel am Handgelenk: Purity Moissanite Curvy Tourbillon von Artya

© Artya

Kontrastreiche Finissierung

Auch bei der Finissierung kombiniert Artya matte Oberflächen wie sandgestrahlte Brücken und Platinen sowie perlgestrahlte Komponenten mit teilweise von Hand anglierten Kanten. Der Tourbillonkäfig erhält ebenfalls eine aufwendige Behandlung mit einer Feinstrahlung, die mit gusseisernen Teilen erreicht wird, und handbearbeiteten Fasen. Die graue NAC-Beschichtung des Käfigs bildet schließlich einen optischen Kontrast zum lichtdurchlässigen Gehäuse.

Artya: Purity Moissanite Curvy Tourbillon Pilz

Seltenes Material: Artya Purity Moissanite Curvy Tourbillon 

© Artya

Limitierte Auflage von 9 Stück

Wie fast immer hat Artya auch für die Artya Purity Moissanite Curvy Tourbillon eine strenge Limitierung vorgesehen: Es gibt nur neun Exemplare. Der Preis liegt bei 189.000 Euro. Mit diesem Modell setzt Artya seine Strategie fort, sich über Materialien und Gestaltung klar vom klassischen Luxusuhrenmarkt abzugrenzen.

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