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Das UHREN-MAGAZIN testet die Rolex Oyster Perpetual Yacht-Master.

5 Fakten über Vacheron Constantin

Große Tradition, Handwerkskunst – und die komplizierteste Uhr der Welt

Gegründet im Jahr 1755, ist Vacheron Constantin der älteste ununterbrochen tätige Uhrenhersteller. In jenem Jahr schloss Jean-Marc Vacheron auch einen Ausbildungsvertrag mit seinem ersten Lehrling ab. Diese Tradition verpflichtet: Bis heute nimmt die Weitergabe und die Wertschätzung der Uhrmacherkenntnisse und die der seltenen Handwerkskünste einen hohen Stellenwert in der Markenphilosophie ein. Eine Tatsache, die auch Liebhaber der Uhrenmarke wissen und schätzen. Aber es gibt auch Geschichten über Vacheron Constantin, die nicht so verbreitet sind. Hätten sie es gewusst?

Fakt #1 über Vacheron Constantin: Die komplizierteste Uhr der Welt

Vacheron Constantin: Referenz 57260, die komplizierteste Uhr der Welt
Vacheron Constantin: Referenz 57260, die komplizierteste Uhr der Welt

Zum 260. Geburtstag der Marke präsentierte Vacheron Constantin 2015 die Uhr die Referenz 57260. Mit 57 Funktionen (bei denen die Basisfunktionen wie Anzeige von Stunden, Minuten und Sekunden mitgerechnet sind) gilt sie als komplizierteste Uhr der Welt. Gefertigt wurde sie als Einzelstück für einen Sammler. Zu den vielen Komplikationen zählen ein hebräischer Kalender, Westminsterschlag, ein Armillarsphärentourbillon und ein doppelt retrograder Schleppzeigerchronograph.

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Fakt #2 über Vacheron Constantin: Ein anderes Blau für jede Kollektion

Vacheron Constantin: Overseas Tourbillon mit blau lackiertem Zifferblatt
Vacheron Constantin: Patrimony Retrograde Day-Date mit Zifferblatt in Majestic Blue
Vacheron Constantin: Fiftysix Complete Calendar mit petrolblauem Zifferblatt

Was unterscheidet eine Luxusmarke wie Vacheron Constantin von anderen hochwertigen Uhrenherstellern? Unter anderem die Liebe zum Detail, die an vielen Stellen noch stärker ausgeprägt ist. Seit Jahren bietet Vacheron Constantin Uhren mit wunderschönen blauen Zifferblättern an. Für jede Kollektion verwendet die Manufaktur einen anderen, besonderen Blauton. Ein Beispiel geben drei Neuheiten vom SIHH 2019: Das Blau des Overseas Tourbillons entsteht durch eine Kombination aus einem galvanisch gewonnen Blauton und zusätzlichen blauen Lackschichten. Im galvanischen Bad entstehen auch die Zifferblätter der neuen Patrimony-Modelle, deren Farbe Vacheron Constantin “Majestic Blue” nennt. Und die neuen Fiftysix-Uhren schließlich erstrahlen in einem Petrolblau, das durch eine PVD-Beschichtung aus viel Blau, wenig Grau und ganz wenig Grün entsteht.

Fakt #3 über Vacheron Constantin: Einstieg über die Fiftysix

Wristshot der Fiftysix Automatik in Stahl von Vacheron Constantin
Wristshot der Fiftysix Automatik in Stahl von Vacheron Constantin

Zum Genfer Uhrensalon 2018 stellte Vacheron Constantin mit der Fiftysix eine neue Einsteigerlinie vor. Ihr Name bezieht sich auf das Jahr 1956, in dem die Manufaktur eine elegante Golduhr mit der Referenznummer 6073 herausbrachte. Die neue Fiftysix ist dem historischen Modell gestalterisch nachempfunden. Den Einstieg bildet das Modell Fiftysix Automatik, das in Edelstahl für 11.900 Euro und in Roségold für 19.800 Euro erhältlich ist. Zudem gibt es das Modell auch mit Wochentags- und Datumsanzeige (Fiftysix Day-Date), mit Vollkalender (Fiftysix Vollkalender) und als Luxusvariante mit Tourbillon (Fiftysix Tourbillon).

Fakt #4 über Vacheron Constantin: Heimat Genf

Die Heimat: Maison Vacheron Constantin auf der Rhôneinsel in Genf.

Vacheron Constantin gehört zu den großen Genfer Uhrenmarken. Auf der Quai de l’Ile, der Rhôneinsel in Genf, befindet sich die »Maison«, die Vacheron Constantin seit rund 100 Jahren als Firmensitz dient. Heute befinden sich dort unter anderem eine Boutique und die Archive der Marke. In Plan-les-Ouates sind seit 2004 die Herstellung und der internationale Firmensitz angesiedelt. Die Kleinteile für die Manufakturwerke stammen aus der eigenen Produktion im Vallée de Joux. Vacheron Constantin beschäftigt heute gut 1070 Mitarbeiter weltweit.

Fakt #5 über Vacheron Constantin: Die Handwerkskünste

Die Handwerkskünste – auf Französisch Métiers d’art – spielen eine große Rolle bei Vacheron Constantin. Gravieren, Guillochieren, Steinesetzen und Emailmalerei machen einen wichtigen Bestandteil des Könnens der Manufaktur aus. Diese Handwerkskünste, die viel Erfahrung und Geschick erfordern, werden allesamt in der Genfer Manufaktur von Mitarbeiter(inne)n ausgeführt, die zum Teil schon viele Jahre für Vacheron Constantin arbeiten. Bei nicht wenigen Uhren kommen mehrere dieser Métiers d’art zum Einsatz.

Vacheron Constantin: Les Cabinotiers The Singing Birds - Kolibri
Vacheron Constantin: Les Cabinotiers The Singing Birds – Kolibri

Jüngstes Beispiel sind die vier Einzelstücke “Ateliers Cabinotiers – die singenden Vögel” aus der Serie La Musique du Temps: Den linken, größeren Teil des Zifferblatts ziert jeweils eine Emailmalerei in Champlevé-Technik, die einen Vogel darstellt: je nach Modell ein Kolibri, eine Blaumeise, ein blauer Eichelhäher und ein Rotkehlchen. Der rechte Teil des Zifferblatts ist mit einem guillochierten Muster verziert und dient der Zeitanzeige: Hier wandert die durch eine arabische Zahl dargestellte Stunde an einer feststehenden Minuterie von null bis 60 vorbei und wird, sobald sie nach der 60 verschwindet, durch die nächste Stundenziffer, die bei der Null erscheint, abgelöst. Ermöglicht wird diese Art der Anzeige, die durch den Verzicht auf Zeiger eine möglichst große Fläche für die Emailfläche freigibt, durch das Manufakturkaliber 1120 mit Automatikaufzug.

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Produkt: Download: Oris Aquis GMT Date im Test
Download: Oris Aquis GMT Date im Test
Oris bringt erstmals eine Zeitzonenfunktion in die Taucheruhren-Linie Aquis. Ob die Aquis GMT Date damit immer noch alle Anforderungen an eine professionelle Taucheruhr erfüllt, klärt der UHREN-MAGAZIN-Test.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Alles vom Feinsten. Bin jedesmal überrascht, was ich alles noch über Uhren lernen kann
    Bitte weiter so. DANKE

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