1. Sauerland Klassik: Finale der Oldtimer-Rallye

Letzter Tag durch das Land der 1.000 Berge

 Redaktion
von Redaktion
am 3. Oktober 2015

Vom 1. bis 3. Oktober 2015 fand in und um Attendorn im Sauerland die 1. Sauerland Klassik statt. Die Oldtimer-Rallye verzeichnete über 100 teilnehmende Teams und auch Chronos, UHREN-MAGAZIN und Watchtime.net waren mit zwei Redakteuren vor Ort.

Oldtimer-Rallye, 1. Sauerland Klassik: Bei der Zieleinfahrt auf dem Marktplatz in Attendorn jubelten zahlreiche Zuschauer den Oldtimerfahrern zu.
Oldtimer-Rallye, 1. Sauerland Klassik: Bei der Zieleinfahrt auf dem Marktplatz in Attendorn jubelten zahlreiche Zuschauer den Oldtimerfahrern zu.

Jubel hallt durch Attendorn, auf dem Marktplatz drängen sich Jung und Alt, jubeln und klatschen: Mit der großen Zieleinfahrt ab 16 Uhr, endete dort heute die 1. Sauerland Klassik. Drei Tage lang fuhren über 100 Rallye-Begeisterte mit ihren Oldtimern durch das Sauerland und absolvierten auf den Strecken in und um Attendorn Wertungsprüfungen. Einige davon standen auch noch am letzten Tag an – denn vor der Zieleinfahrt lagen die letzten zwei Etappen, die mit einer Gesamtlänge von über 270 Kilometern die längsten der drei Rallye-Tage bildeten.

Oldtimer-Rallye, 1. Sauerland Klassik: Stempel bestätigen dem Team das Passieren sogenannter "Durchfahrtskontrollen". Abkürzungen lohnen sich daher nicht - kein Stempel darf fehlen.
Oldtimer-Rallye, 1. Sauerland Klassik: Stempel bestätigen dem Team das Passieren sogenannter “Durchfahrtskontrollen”. Abkürzungen lohnen sich daher nicht – kein Stempel darf fehlen.

Während am ersten Tag zahlreiche Talsperren überquert wurden, zum Beispiel die Lisertalsperre, die Versetalsperre und die Glingebachtalsperre, ging es am zweiten Tag größtenteils durch den Wald. „Das Donnern im Walde“, titelten die Veranstalter, und einige der Zuschauer hielten sich bei den lauten Motorengeräuschen mancher Oldtimer tatsächlich die Ohren zu. Meist wurden die vorbeifahrenden Autos jedoch bejubelt und fotografiert – so auch heute. Neben zahlreichen Dorfplätzen, bei denen die Rallye-Teams Stempel einsammeln mussten, wurden auch ungewöhnliche Orte durchfahren, unter anderem der Vergnügungspark „Fort Fun Abenteuerland“ und das Gelände der WM-Bobbahn bei Winterberg. Doch am aufregendsten war die Zieleinfahrt auf dem Marktplatz von Attendorn, an dem die Rallye drei Tage zuvor Rallye auch begann.

Oldtimer-Rallye, 1. Sauerland Klassik: Am dritten Tag führte die Strecke durch den Vergnügungspark "Fort Fun Abenteuerland".
Oldtimer-Rallye, 1. Sauerland Klassik: Am dritten Tag führte die Strecke durch den Vergnügungspark “Fort Fun Abenteuerland”.

Seither ist einiges passiert und für das Fahrerteam, bestehend aus Melissa Gößling, Redakteurin des UHREN-MAGAZINS, und Sophia Kümmerle, Transaction Editor Volontärin bei Watchtime.net, haben sich die »Goldenen Rallye-Regeln« bewahrheitet. Sie müssen es wissen, denn während der Rallye fuhr Melissa Gößling den Mercedes 240-D und Sophia Kümmerle war als Beifahrerin für das Stoppen der Zeit zuständig. Die Rallye-Regeln rief Peter Göbel, mehrfach Deutscher Rallyemeister und gleichzeitig der Organisator der Sauerland Klassik, ins Leben. Ihm verdanken wir auch die Herausforderungen des dritten Rallye-Tages – die supergeheimen Wertungsprüfungen.

Oldtimer-Rallye, 1. Sauerland Klassik: Geheime Wertungsprüfungen sind mit unvollständigen Angaben eingezeichnet, von supergeheimen Wertungsprüfungen werden die Teams vollkommen überrascht.
Oldtimer-Rallye, 1. Sauerland Klassik: Geheime Wertungsprüfungen sind mit unvollständigen Angaben eingezeichnet, von supergeheimen Wertungsprüfungen werden die Teams vollkommen überrascht.

Im Gegensatz zu den regulären Wertungsprüfungen, bei denen im Roadbook eine bestimmte Strecke mit einer dazugehörigen Zeit vorgegeben ist, die es in der passenden Durchschnittsgeschwindigkeit abzufahren gilt, sind die supergeheimen Aufgaben eine wirkliche Überraschung. „Die haben wir erfunden, damit auch die, die mit elektrischen Messgeräten fahren, mal etwas haben, was sie im Voraus nicht einprogrammieren können“, erklärte Göbel schon bei der Eröffnung der Rallye mit einem schelmischen Grinsen. Am letzten Tag war es dann soweit: violette Schilder kündigten noch während der ersten Wertungsprüfung eine geheime an. Dabei mussten die Teams mitten auf der Strecke kurz stoppen und dann die geheime Zwischenstrecke fahren. Danach durfte bis zum Ziel der eingezeichneten Wertungsprüfung nicht mehr angehalten werden.

Oldtimer-Rallye, 1. Sauerland Klassik: Der Noramis-Chronograph von Union Glashütte und der Rallye-Chronograph von Sinn Spezialuhren brachte unser Team bei der Oldtimer-Rallye ins Ziel.
Oldtimer-Rallye, 1. Sauerland Klassik: Der Noramis-Chronograph von Union Glashütte und der Rallye-Chronograph von Sinn Spezialuhren brachte unser Team bei der Oldtimer-Rallye ins Ziel.

Dabei erwies sich der Rallye-Chronograph von Sinn Spezialuhren, der in Zusammenarbeit mit Peter Göbel entworfen wurde, als geschicktes Messinstrument. „Die Uhr bot uns bei den geheimen Wertungsprüfungen einen echten Vorteil. Denn über die innenliegende Countdown-Lünette konnte ich die verbleibende Zeit der eigentlichen Wertungsprüfung spielend ablesen.“, berichtet Sophia Kümmerle Für das Messen von Zwischenzeiten bei verschachtelten Prüfungen oder geheime Wertungsprüfungen ist es dennoch unerlässlich, eine zweite Uhr dabei zu haben. So war auch noch der Noramis-Chronograph von Union Glashütte an Bord. „Wir mussten allerdings feststellen, dass es besser gewesen wäre, die Rallye mit zwei gleichen Uhrenmodellen durchzuführen“, meint Sophia Kümmerle nach dem dritten Rallye-Tag. Denn in der Kürze der Zeit können die verschieden aussehenden Zifferblätter und die unterschiedliche Bedienung der Stoppfunktion den Beifahrer durcheinander bringen. Das macht die Wahl des richtigen Chronographen für eine Rallye noch schwieriger und wichtiger.

Am Ende der Sauerland Klassik schaffte es das Redaktionsteam mit ihren mechanischen Zeitmessern auf Platz 78 von 100. Doch sogar die Erstplatzierten in der Gesamtwertung – Arne und Patrick Stumpp, die mit einem BMW 2002 Turbo (Baujahr 1976) teilnahmen – gehörten zur Sanduhrklasse und fuhren nur mit mechanischen Stoppuhren. Wie Sie das richtige Modell finden und welchen Herausforderungen es sich als Teilnehmer einer Oldtimer-Rallye zu stellen gilt, lesen Sie im großen Testbericht der UHREN-MAGAZIN-Ausgabe 1.2015, die am 15. Dezember 2015 erscheint.

Alle Artikel zur Oldtimer-Rallye finden Sie hier:

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Raymond Weil ergänzt die Nabucco-Kollektion, die 2007 erstmals lanciert wurde, um die Nabucco Rivoluzione II mit einem 46 Millimeter großen Gehäuse, das aus Titan und schwarz PVD-beschichtetem Edelstahl mit Karbon besteht. Die ebenfalls schwarze Lünette ist aus Keramik gefertigt. Für eine gute Ablesbarkeit sorgen die roten … » weiterlesen

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