3 Chronographen zum Abheben

Fliegeruhren mit Stoppfunktion

Chronographen sind die Sportuhren schlechthin und dazu oft in ihren Materialien, Funktionen und natürlich dem Design auf ganz bestimmte Aktivitäten ausgelegt. Wie unter Wasser zählt auch in der Luft eine gute Ablesbarkeit. Die Dunkelheit des Cockpits darf die Erkennbarkeit der Anzeigen genauso wenig schmälern wie die Reflexionen von Lichtquellen. Deshalb ist der Gebrauch von ausreichend Leuchtmasse ebenso essenziell wie matte Zifferblätter und Gehäuse. Auch die schiere Größe der Uhr macht sich positiv bemerkbar. Wir stellen Ihnen drei Fliegeruhren-Chronographen für sportliche Abenteurer vor.

Chronograph zum Abheben #1: Guinand 361

Guinand: 361
Guinand: 361

Anfang der 1960er-Jahre führte Guinand eine Fliegeruhr namens 361. 2018 lanciert die Uhrenmarke aus Frankfurt am Main eine Neuauflage des historischen Modells. Die neue 361 ist ein Bicompax-Chronograph mit weißen Totalistoren bei drei und neun Uhr auf einem schwarzen Zifferblatt. Dieses zieren arabische Zahlen, die der Originaluhr nachempfunden und mit Leuchtmasse beschichtet sind. Am Rand des Zifferblatts befindet sich eine Tachymeterskala, mit deren Hilfe der Träger Geschwindigkeiten messen kann. Das Gehäuse der Fliegeruhr besteht aus Edelstahl und hat einen Durchmesser von 40,6 Millimetern. Es schützt das Automatikkaliber Eta-Valjoux 7753. Am Lederband kostet der Stopper 1.865 Euro.

Anzeige

Chronograph zum Abheben #2: Hanhart Primus Monochrome Pilot

Hanhart: Primus Monochrome Pilot
Hanhart: Primus Monochrome Pilot

Der Primus Monochrome Pilot von Hanhart besitzt typische Merkmale einer Fliegeruhr. So ist das hellgraue Zifferblatt matt und verhindert, dass störende Reflektionen entstehen. Außerdem verfügt das Modell über gut ablesbare schwarze Indexe und ein Orientierungsdreieck bei zwölf Uhr. Damit auch das 44 Millimeter große Edelstahlgehäuse kein Licht reflektiert, ist es matt sandgestrahlt. Auch in dieser Fliegeruhr ist das Automatikkaliber Eta-Valjoux 7750 verbaut. Es bringt eine Datumsanzeige auf das Zifferblatt und ermöglicht über bicompax angeordnete Totalisatoren bei Drei und Neun das Messen von Zeit. Der Chronograph kostet 2.750 Euro.

Chronograph zum Abheben #3: Zenith Pilot Type 20 Extra Special Chronograph

Zenith: Pilot Type 20 Extra Special Chronograph
Zenith: Pilot Type 20 Extra Special Chronograph

Die imposante Erscheinung der Pilot Type 20 Extra Special Chronograph von Zenith sorgt allein schon mit ihrem 45 Millimeter großen Bronzegehäuse  für eine gute Ablesbarkeit. Unterstützt wird diese vom sehr geradlinigen Design. Das aufgeräumte Zifferblatt der Fliegeruhr ist mattblau und ruft keine störenden Spiegelungen hervor. Die großen arabische Zahlen und die Zeiger sind mit ausreichend Leuchtmasse ausgestattet und sorgen daher auch bei schlechten Licht- und Sichtverhältnissen für gute Ablesbarkeit. Hinter dem massiven Titanboden tickt das Manufakturkaliber El Primero 4069 mit Automatikaufzug. Der Flieger-Chronograph mit Lederband kostet 7.500 Euro.

[1559]

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren