A. Lange & Söhne: Große Lange 1 Mondphase

Bevor der Genfer Uhrensalon SIHH vom 20.01. bis 24.01.2014 seine Pforten ausschließlich für das Fachpublikum öffnet, zeigen die 15 teilnehmenden Marken schon vorab einige Neuheiten. So auch die Glashütter Luxusmanufaktur A. Lange & Söhne. Der sächsische Uhrenhersteller präsentiert die Große Lange 1 Mondphase mit einem patentierten Verfahren zur Beschichtung der Mondscheibe. Dank der Überlagerung von Lichtreflexen werden alle nicht blauen Farbanteile des Tagelichts absorbiert und ein intensiv blauer Farbeindruck bleibt zurück. Zusätztlich lasert die Marke mehr als 300 unterschiedlich große Sterne auf die Scheibe. So erscheint die astronomische Komplikation ihrem Träger besonders detailreich und lebendig.

A. Lange & Söhne: Große Lange 1 Mondphase
A. Lange & Söhne: Große Lange 1 Mondphase

Zwar gab es bereits Modelle mit Mondphase, doch war die Anzeige nie so präsent auf dem Zifferblatt untergebracht. Hervorzuheben ist, dass die Indikation erst nach 122,6 Jahren um einen Tag korrigiert werden muss. Das Himmelsspiel ist wahlweise in einem 41 Millimeter großen Gelbgold-, Rotgold- oder Platingehäuse untergebracht mit jeweils farblich passenden Zifferblättern und Alligatorlederbändern. Unabhängig von der Farbe des Edelmettals tickt in der Uhr das Manufakturkaliber L095.3 mit Handaufzug.

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A. Lange & Söhne: Manufakturkaliber L095.3 mit Handaufzug
A. Lange & Söhne: Manufakturkaliber L095.3 mit Handaufzug

Bei Vollaufzug läuft die Uhr 72 Stunden. Die Gangautonomie erreichen die Uhrmacher mit nur einem Federhaus und ermöglichen so eine geringe Bauhöhe von 4,7 Millimetern. Die goldenen Versionen kosten jeweils 38.900 Euro, für die Platinuhr muss der Käufer 12.000 Euro mehr bezahlen. mf

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