Abgefahren! 8 Uhren mit unkonventioneller Zeitanzeige

Diese Uhren von Breitling, Hublot, IWC & Co. sind alles andere als gewöhnlich

Alexander Krupp
von Alexander Krupp
am 2. Mai 2018

Viele Uhren zeigen „nur“ die Zeit an. Dennoch gibt es viel Spielraum für Kreativität. Wir zeigen Ihnen ganz ungewöhnliche Zeitgesichter.

Uhr #1 mit unkonventioneller Zeitanzeige: Breitling Avenger Hurricane

Breitling: Super Avenger Hurricane
Breitling: Avenger Hurricane

Eine 24-Stunden-Anzeige ist vor allem für Piloten hilfreich, die die koordinierte Weltzeit (UTC) nutzen. Neben der Anzeige besticht der 50-Millimeter-Bolide Avenger Hurricane von Breitling auch durch sein extrem leichtes und dabei stabiles Gehäuse aus „Breitlight“ und sein chronometerzertifiziertes Werk mit 70 Stunden Gangautonomie.

Gehäuse: Polymerverbundwerkstoff, 50 Millimeter | Uhrwerk: Manufakturkaliber B12, Automatik | Preis: 8.120 Euro

Sie wollen mehr über die Breitling Avenger Hurricane erfahren? Einen ausführlichen Test finden Sie hier!

Uhr #2 mit unkonventioneller Zeitanzeige: Bell & Ross BR 01-92 Turn Coordinator

Bell & Ross: BR01-92 Turn Coordinator
Bell & Ross: BR 01-92 Turn Coordinator

Angelehnt an ein Cockpitinstrument namens Wendezeiger, präsentiert die Fliegeruhrenmarke Bell & Ross die Zeit bei der BR 01-92 Turn Coordinator nur in der oberen Zifferblatthälfte. Unter einem feststehendem Zeiger rotieren Scheiben für Stunden und Minuten. Die Scheibenanzeige lässt sich auf ein herkömmliches Basiskaliber aufsetzen.

Gehäuse: PVD-beschichteter Edelstahl, 46 x 46 Millimeter | Uhrwerk: Eta 2892, Automatik | Preis: 4.600 Euro

Uhr #3 mit unkonventioneller Zeitanzeige: Hublot MP-05 LaFerrari Sapphire

Hublot: MP-05 LaFerrari Sapphire
Hublot: MP-05 LaFerrari Sapphire

Wo sich bei Bell & Ross Scheiben drehen, rotieren bei Hublot Trommeln: Die MP-05 LaFerrari Sapphire kombiniert die ungewöhnliche Anzeige mit elf senkrecht stehenden Federhäusern für 50 (!) Tage Gangautonomie sowie mit einem senkrechten Tourbillon. Aufgezogen wird mit einem Akkuschrauber. Das Gehäuse besteht aus Saphir.

Gehäuse: Saphir, 29,5 x 45,8 Millimeter | Werk: Manufakturkaliber LaFerrari, Handaufzug | Limitierung: 20 Exemplare | Preis: 520.000 Euro

Uhr #4 mit unkonventioneller Zeitanzeige: Botta-Design Nova Plus Carbon All Black Automatik 

Botta-Design: Nova Plus Carbon All Black Automatik
Botta-Design: Nova Plus Carbon All Black Automatik

Die Modellserie Nova des Einzeigeruhren-Pioniers Botta-Design aus Königstein im Taunus setzt das Einzeigerprinzip noch radikaler um als frühere Uhren: Um den oft stressigen Alltag maximal zu entschleunigen, gibt es für den einsam wandernden Stundenzeiger nicht einmal die sonst üblichen Fünf-Minuten-Indexe. So wird das Ablesen beabsichtigterweise noch ungenauer. Auf dem Bild zeigt die Nova Plus Carbon All Black Automatik zwanzig vor zwei – ungefähr, versteht sich.

Gehäuse: PVD-beschichteter Edelstahl, 44 Millimeter | Werk: Eta 2824, Automatik | Preis: 740 Euro

Uhr #5 mit unkonventioneller Zeitanzeige: IWC Tribute to Pallweber Edition „150 Years“

IWC: Tribute to Pallweber Edition „150 Years“
IWC: Tribute to Pallweber Edition „150 Years“

Mechanische Armbanduhren mit springender Stunde gibt es mehrere, aber IWC hat mit der Tribute to Pallweber Edition „150 Years“ in seinem Jubiläumsjahr eine historische Konstruktion mit springender Stunde und Minute wiederbelebt. Den Antrieb für die insgesamt drei Scheiben und die kleine Sekunde liefert ein Handaufzugswerk aus eigener Manufaktur.

Gehäuse: Rotgold, 45 Millimeter | Werk: IWC 94200, Handaufzug | Limitierung: 250 Exemplare | Preis: 36.500 Euro

Uhr #6 mit unkonventioneller Zeitanzeige: Ulysse Nardin Grand Deck Marine Tourbillon

Ulysse Nardin: Grand Deck Marine Tourbillon
Ulysse Nardin: Grand Deck Marine Tourbillon

Noch interessanter als das Tourbillon bei sechs Uhr ist der Minutenzeiger in Mastform, den „Taue“ über eine lineare Skala bei der Grand Deck Marine Tourbillon von Ulysse Nardin ziehen. Die zugehörigen Rollen erinnern an die Winschen, mit denen man beim Segeln den Mastbaum spannt. Die Stunden werden springend in einem Doppelfenster unter der Zwölf angezeigt.

Gehäuse: Weißgold, 44 mm | Werk: Kaliber UN630 von Christophe Claret, Handaufzug | Limitierung: 18 Exemplare | Preis: 280.000 Euro

Uhr #7 mit unkonventioneller Zeitanzeige: Christophe Claret X-Trem-1

Christophe Claret: X-Trem-1
Christophe Claret: X-Trem-1

Unter seiner eigenen Marke bietet Christophe Claret eine Extremuhr im wahrsten Wortsinn: Bei der X-Trem-1, die in der Version aus Damaszener Stahl noch auffälliger aussieht, schweben Kugeln in Röhren an Minuten- und Stundenskalen entlang. Der Trick: Die Metallkörper folgen Magneten, die am Werkrand hochgezogen werden.

Gehäuse: Damaszener Stahl und Rotgold, 40,8 x 56,8 Millimeter | Werk: Manufakturkaliber FLY11, Handaufzug | Limitierung: 8 Exemplare | Preis: 311.000 Euro

Uhr #8 mit unkonventioneller Zeitanzeige: Andersen Genève Montre à Tact

Andersen Genève: Montre à Tact
Andersen Genève: Montre à Tact

„Taktvolle“ Uhren erlauben dem Besitzer, im Theater oder in einem Business-Meeting die Zeit abzulesen, ohne die Hand zu drehen. Svend Andersen bietet deshalb bei der Montre à Tact eine zweite, parallel laufende Anzeige zwischen den unteren Bandanstößen. Gestellt werden seine Uhren über ein versenktes Rad im Gehäuseboden.

Gehäuse: Weiß- und Rotgold, 42 Millimeter | Werk: modifiziertes historisches Adolph-Schild-Kaliber, Automatik | Preis: ca. 64.000 Euro

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