Produkt: Download: Glashütte Original Sixties im Test
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Die neue Sixties aus der Retro-Kollektion von Glashütte Original zieht mit ihrem grünen Zifferblatt alle Blicke auf sich. Was hat die Uhr zu bieten?

Abgefahren! 8 Uhren mit unkonventioneller Zeitanzeige

Diese Uhren von IWC, MB&F, Urwerk & Co. sind alles andere als gewöhnlich

Zusatzfunktionen hin oder her – schon bei der Anzeige der bloßen Uhrzeit gibt es viel Spielraum für Kreativität. Wir zeigen Ihnen acht ungewöhnliche Zeitgesichter.

Uhr #1 mit unkonventioneller Zeitanzeige: Alexander Shorokhoff Crossing 2

Alexander Shorokhoff: Crossing 2
Alexander Shorokhoff: Crossing 2

Bei der Crossing 2 von Alexander Shorokhoff ist das Zifferblatt in zwei funktionale Sektoren geteilt: Oben ist der Minutenring platziert und unten befinden sich die Sekunden. Die Stunden springen im großen Fenster bei zwölf Uhr. Für die Funktionalität zeichnet das automatische Kaliber 14400A von Dubois Dépraz verantwortlich, dessen Rotor von Alexander Shorokhoff vergoldet und von Hand graviert wird. Nach seiner Bearbeitung findet das Automatikwerk in einem 43,5 Millimeter großen Gehäuse Platz.

Anzeige

Gehäuse: Edelstahl, 43,5 Millimeter | Uhrwerk: Dubois Dépraz 14400A, Automatik | Preis: 4.500 Euro

Uhr #2 mit unkonventioneller Zeitanzeige: MB&F Moonmachine 2

MB&F: Moonmachine 2 Titanvariante
MB&F: Moonmachine 2

Bei der Moonmachine 2, die MB&F in Zusammenarbeit mit dem finnischen Uhrmacher Stepan Sarpaneva kreiert hat, werden Stunden, Minuten und die Mondphase durch ein reflektierendes Prisma in einem Fenster an der Uhrenfront dargestellt und um 20 Prozent vergrößert. Durch die ausgefallene Anzeigeform erhält der Betrachter den Eindruck, die Anzeigen stünden senkrecht zum Uhrwerk und hätten nicht genug Platz in der Uhr.

Gehäuse: Titan, 49 x 51,5 Millimeter | Uhrwerk: MB&F-Werk auf Girard-Perregaux-Basis, Automatik | Limitierung: 12 Exemplare | Preis: 97.530 Euro

Uhr #3 mit unkonventioneller Zeitanzeige: Urwerk UR-100V T-Rex

Urwerk: UR-100V T-Rex
Urwerk: UR-100V T-Rex

Die Schweizer Uhrenschmiede Urwerk, bekannt für ihre außergewöhnlichen Uhrenkreationen mit Satellitenanzeige, bringt eine neue Version ihres Modells UR-100 auf den Markt. die UR-100V T-Rex macht ihrem Namen alle Ehre: Das 41 Millimeter breite Exemplare besitzt einen Panzer aus Massivbronze, der mit seinen rautenförmigen Pyramidalschuppen  die gesamte Oberseite des Zeitmesser bedeckt. Alle Gehäusekanten wurden abgeschrägt und poliert und der Titanboden ist mit schwarzem PVD beschichtet.  Die Besonderheit von Urwerk ist ein patentiertes Satellitensystem, das aus rotierenden und schwenkbaren Armen mit Stundenzahlen besteht, die sich an einer Minutenskala vorbeibewegen. Die Anzeige der Uhrzeit findet  hier über drei Stundensatelliten und einen Kreisabschnitt für die Minuten statt. Die Stunden- und Minutenziffern erstrahlen in gelber Leuchtmasse. Die Stunde ist der jeweiligen Minute vorgelagert und ein roter Pfeil gibt an, wie die Zeit abgelesen wird. Nach der 60. Minute verschwindet der rote Zeiger und taucht als Kilometerzähler wieder auf. Bei 9 Uhr zeigt er in einem kleinen Schlitz die 555 Kilometer lange Reise an, die die Erde in 20 Minuten am Äquator zurückgelegt hat. Bei 3 Uhr gibt das automatische Manufakturkaliber 12.01 Auskunft über die Umlaufgeschwindigkeit der Erde um die Sonne, also 35.740 Kilometer alle 20 Minuten.

Gehäuse: Bronze und Titan, 41 mm | Uhrwerk: Manufakturkaliber UR 12.02, Automatik| Preis: 50.000 Schweizer Franken (ohne Steuern)

Uhr #4 mit unkonventioneller Zeitanzeige: Botta Nova Automatik 

Botta-Design: Nova Automatik
Botta-Design: Nova Automatik

Die Modelllinie Nova des Einzeigeruhren-Pioniers Botta aus Königstein im Taunus setzt das Einzeigerprinzip noch radikaler um als frühere Uhren: Um den oft stressigen Alltag maximal zu entschleunigen, gibt es für den einsam wandernden Stundenzeiger nicht einmal die sonst üblichen Fünf-Minuten-Indexe. So wird das Ablesen beabsichtigterweise noch ungenauer. Auf dem Bild zeigt die Nova Automatik zwanzig vor zwei – ungefähr, versteht sich.

Gehäuse: Edelstahl, 44 Millimeter | Uhrwerk: Eta 2824, Automatik | Preis: 1.280 Euro

Uhr #5 mit unkonventioneller Zeitanzeige: IWC Tribute to Pallweber Edition „150 Years“

IWC: Tribute to Pallweber Edition „150 Years“
IWC: Tribute to Pallweber Edition „150 Years“

Mechanische Armbanduhren mit springender Stunde gibt es mehrere, aber IWC hat mit der Tribute to Pallweber Edition „150 Years“ im Jubiläumsjahr 2018 eine historische Konstruktion mit springender Stunde und Minute wiederbelebt. Den Antrieb für die insgesamt drei Scheiben und die kleine Sekunde liefert ein Handaufzugswerk aus eigener Manufaktur.

Gehäuse: Rotgold, 45 Millimeter | Uhrwerk: Manufakturkaliber 94200, Handaufzug | Limitierung: 250 Exemplare | Preis: 35.200 Euro

Uhr #6 mit unkonventioneller Zeitanzeige: HYT Soonow Instant Rainbow

HYT: Soonow Instant Rainbow
HYT: Soonow Instant Rainbow

HYT zeigt die Uhrzeit stets mit zwei verschiedenfarbigen, unmischbaren Flüssigkeiten an. Diese werden von Faltenbälgen durch eine Röhre gepumpt und zeigen so die Stunden an. Bei der Soonow Instant Rainbow ist die Skala erstmals in Wortform von „Six“ bis „Six“ direkt auf die Röhre gedruckt. Sie folgt der Form eines Totenschädels. Außen schimmern 668 Saphire, Amethysten und Tsavoriten in 14 Farbvariationen, während innen 313 Stifte aus Gelbgold aus dem blau eloxierten
Titanzifferblatt ragen. In der einen Augenhöhe zeigt eine bunte Scheibe als Sekundenanzeige, dass die Uhr noch läuft, während sich die andere Augenhöhle bei ablaufender Gangreserve langsam leert. Verschiedenfarbige Leuchtmasse umrahmt Augen, Nase und den mit Goldzähnen gefüllten Mund. Über der farbenfrohen Anzeige wölbt sich ein hoher Saphirdom.

Gehäuse: DLC-beschichteter Edelstahl, 48,8 mm | Uhrwerk: exklusives Kaliber von Chronode, Handaufzug | Preis: 105.000 Euro

Uhr #7 mit unkonventioneller Zeitanzeige: Christophe Claret X-Trem-1 Calavera

Christophe Claret X-Trem-1 Calavera

Der Komplikationsspezialist Christophe Claret bietet eine Extremuhr im wahrsten Wortsinn: Die X-Trem-1 Calavera von Christophe Claret verbindet eine einzigartige Form der Zeitanzeige mit einem polarisierenden Totenkopfdesign. Für die Zeitanzeige schweben Kugeln in Röhren an Minuten- und Stundenskalen entlang. Der Trick: Die Metallkörper folgen Magneten, die – nicht einsehbar – am Werkrand hochgezogen werden. Hochkomplexe technische Draufgabe: Zwischen den unteren Bandanstößen “steht” noch ein Tourbillon.

Gehäuse: PVD-beschichteter Titan, 40,8 x 56,8 Millimeter | Uhrwerk: Manufakturkaliber FLY11, Handaufzug | Einzeltstück | Preis: ca. 500.000 Euro

Uhr #8 mit unkonventioneller Zeitanzeige: Andersen Genève Montre à Tact

Andersen Genève: Montre à Tact
Andersen Genève: Montre à Tact

„Taktvolle“ Uhren erlauben dem Besitzer, im Theater oder in einem Business-Meeting die Zeit abzulesen, ohne die Hand zu drehen. Andersen Genève bietet deshalb bei der Montre à Tact eine zweite, parallel laufende Anzeige zwischen den unteren Bandanstößen. Gestellt werden die Uhren, die es in zahlreichen Designvarianten mit aufwendig gravierten, guillochierten, bemalten oder steinbesetzten Fronten gibt, über ein versenktes Rad im Gehäuseboden.

Gehäuse: Weiß- und Rotgold, 42 Millimeter | Uhrwerk: modifiziertes historisches Adolph-Schild-Kaliber, Automatik | Preis: ca. 68.000 Euro

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Die neue Sixties aus der Retro-Kollektion von Glashütte Original zieht mit ihrem grünen Zifferblatt alle Blicke auf sich. Was hat die Uhr zu bieten?

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Hallo,
    ist das Foto des Breitling Avenger Hurricane Richtig?
    Sie schreiben: Eine 24-Stunden-Anzeige ist vor allem für Piloten hilfreich …

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Hallo, vielen Dank fürs aufmerksame Lesen und den Hinweis. Sie haben natürlich Recht, es ist das falsche Bild zu sehen. Wir haben es nun korrigiert.

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  3. Maybe Urwerk also deserves to be in this category.

    Just my 2 cents.

    Thank you.

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  4. Jetzt mal abgesehen davon dass meines Erachtens eine 24 h statt einer 12 h Anzeige für mich jetzt nicht SOOO unkonventionell ist.

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  5. Ich finde die durchgezählten 24 Stunden nicht gut, weil alle möglichen Zeiten, vor allem 1200 am falschen Ort auf der Uhr zu stehen kommen.

    Die einfache Lösung ist, von 1300 Uhr hoch zu zählen bis 2400 Uhr, 2400 schreibt man dort dort 0000, und die Zählung geht dort weiter 1000 Uhr bis 1200 Uhr. Alle Zeiten sind, wo sie erwartbar sind. Der Militärzeit ist genüge getan, weil keine Stundenbezeichnung zweimal vorkommt.

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  6. Wie auch schon in den Kommentaren meiner Vorgänger erwähnt, bildet ein Zifferblatt mit 24-Stunden-Anzeige keine unkonventionelle Zeitanzeige! In der Aufstellung fehlt mir die OTIUM-Uhr mit ETA-Werk und automatischem Aufzug aus deutscher Produktion um die Jahrtausendwende, die ähnlich der vorgestellten X-Trem-1 die Zeit mit kleinen beweglichen Kugeln anzeigt und das für einen Bruchteil der Kosten der X-Trem-1.

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  7. Eine Frage bzw. Anmerkung habe ich zu der X-Trem-1: Bei der Beschreibung heißt es, dass die Kugeln Magneten folgen. Ich habe aber gelernt, dass jeder magnetische Einfluss bei mechanischen Werken zu vermeiden ist !?

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  8. vermisse hier an dieser Stelle Uhren von Konstantin Chaykin…

    Die Joker ist ja auch eine wahre Augenweide

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  9. Aus meiner Sicht fehlt hier auch Harry Winston, z. B. die Opus 12 mit einer der faszinierensten Mechaniken. Dafür hätte ich gerne auf die Erwähnung der Breitling verzichtet. Schade.

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  10. Wirklich abgefahrene Uhren – und ich finde ja, die ein oder andere kann man sich gut und gerne zulegen. Eine besondere Uhr sollte jeder Uhrenliebhaber in seinem Sortiment haben. 🙂 Mir hat es ja das Einzeiger-Prinzip besonders angetan. Ich kannte das von meiner UNO und finde, dass Botta Design mit der Nova Automatik wieder ein super Wurf gelungen ist. Die Uhr gefällt mir optisch sehr gut, wirkt sehr modern und einzigartig – die anderen Uhren wirken zwar auch einzigartig, aber mit denen würde ich mich jetzt nicht zu einem schicken Geschäftsessen trauen. 🙂

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