Angelus: U10 Tourbillon Calavera | Baselworld 2017

Schweizer Uhr zum mexikanischen Fest als erstes Einzelstück der neuen Unikate-Kollektion

Laura Kühn
von Laura Kühn
am 7. März 2017

Ein in bunten Farben leuchtender Totenschädel und ein Tourbillon, das sich abseits des Werkes befindet? Die Schweizer Uhrenmarke Angelus hat sich ungewöhnlichen Designelementen verschrieben, die oft vom allgemeinen Verständnis einer Armbanduhr abweichen. Bereits die U10 Tourbillon Lumière vereinte im Rahmen des aktuell präsenten Retrotrends Altes mit Industriedesign-Elementen. Auf Basis dieses Modells entwickelt Angelus nun die U10 Art Collection, eine Linie, in der das Konzept der U10 Tourbillon mit Motiven aus unterschiedlichen Kunstströmungen kombiniert werden soll. Als erste Uhr der außergewöhnlichen Modellreihe präsentiert die Schweizer Marke auf der Baselworld 2017 die U10 Tourbillon Calavera.

Angelus: U10 Tourbillon Calavera
Angelus: U10 Tourbillon Calavera

Ihr Antrieb ist der der U10 Tourbillon Lumière: das Handaufzugswerk A-100 mit externem Tourbillon, das auch ihrem Gehäuse die charakteristische querrechteckige Form gibt. Der zur selben Gruppe wie Angelus gehörende Werkespezialist La Joux-Perret stattet das Kaliber mit zwei Federhäusern und einer Gangreserve von rund 90 Stunden aus. In Anlehnung an das Anfang November in Mexiko gefeierte Totenfest „Día de los Muertos“ ziert ein in leuchtenden Farben gestalteter Totenkopf das grau beschichtete Zifferblatt. Das spanische Wort für den Totenschädel, „la calavera“, floss zudem in die Namensgebung der Uhr ein. Die leuchtenden Farben sind bezeichnend für das Verständnis, mit dem der Feiertag in Mexiko begangen wird: zelebriert werden sowohl das Leben als auch dessen Vergänglichkeit.

Kaliber A-100 der Angelus U10 Tourbillon Calavera mit außerhalb platziertem Tourbillon
Kaliber A-100 der Angelus U10 Tourbillon Calavera mit außerhalb platziertem Tourbillon

Auch eine der Komplikation greift die Thematik des Todes auf: die springende Sekunde, auf Englisch “dead beat seconds” und auf Französisch “seconde morte”, unterstreicht subtil die Gestaltung des Zifferblatts. Das Gehäuse misst 62,75 auf 38 Millimeter und ist aus speziell gehärtetem Edelstahl gefertigt. Durch ein über den Gehäuserand gewölbtes Saphirglas sowie seitliche Gläser wird das fliegende Minutentourbillon von allen Seiten sichtbar.  Zum Preis von 122.000 Euro ist das Einzelstück mit handgenähtem, schwarzen Alligatorlederband erhältlich. lk

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