Baselworld 2014: Interview mit Omegas Vizepräsident Monachon

Wie Omega seine amagnetische Technologie ausbaut

Rüdiger Bucher
von Rüdiger Bucher
am 31. März 2014
Omega-Vizepräsident Jean-Claude Monachon
Omega-Vizepräsident Jean-Claude Monachon

Omega war für mich – wieder einmal – eine der faszinierendsten Marken auf der Baselworld 2014. Nachdem Omega im Januar 2013 mit der Aqua Terra ˃ 15000 Gauss eine (theoretisch unbegrenzt) amagnetische Uhr vorgestellt hatte, durfte man gespannt sein, wie es mit dieser Technologie weitergehen würde. Zur Erinnerung: Die Aqua Terra ˃ 15000 Gauss war nicht auf klassische Art durch einen Weicheisenkäfig gegen störende Magnetfelder geschützt, sondern dadurch, dass die entscheidenden Werkbestandteile wie das Hemm- und Schwingsystem aus Materialien bestehen, die nicht magnetisierbar sind. So besteht etwa der Unruhreif aus Silizium, die Unruhspiralfeder aus Siliziumoxid, die Lyra der Stoßsicherung aus Liquid Metal, einer amorphen Metalllegierung, die Omega auch für manche seiner Lünetten benutzt. Die Unruhwelle, der Anker der Co-Axial-Hemmung sowie Zapfen und Trieb des Ankerrads bestehen aus Nivagauss, einer amagnetischen Legierung, deren Zusammensetzung Omega geheimhält. Für die Ankergabel und das Impulsgeberrad der Co-Axial-Hemmung verwendet Omega nicht ferromagnetische Materialien. die teilweise mit Gold überzogen sind.

Zu den Uhren: Omega präsentiert auf der Baselworld 2014 nicht weniger als 68 neue Uhrenmodelle, die mit der amagnetischen Technik ausgestattet sind.
Wie Jean-Claude Monachon, Omega Vice President Product and Customer Services, im Interview unten erklärt, gibt es vier neue Uhrwerke: Kaliber 8400 (Automatik ohne Datumsanzeige), Kaliber 8511 (Handaufzug mit Datum), Kaliber 8500 (Automatik mit Datum) und 8520 (Damenuhr).

Diese Werke kommen in drei neuen Modelllinien, die alle den Zusatz “Master Co-Axial Chronometer” auf dem Zifferblatt tragen: Aqua Terra (wahlweise mit 34 mm, 38,5 mm oder 41,5 mm Durchmesser, Kaliber 8500 für Herren, Kaliber 8520 für Damen), Seamaster 300 (Kaliber 8400) und De Ville Trésor (Kaliber 8511).

Monachon sagt, Ziel von Omega sei es, dass bis 2019 alle Uhren mit eigenem Kaliber mit der amagnetischen Technologie ausgestattet sind.

buc

Omega: Seamaster Aqua Terra
Omega: Seamaster Aqua Terra

Omega: Seamaster 300
Omega: Seamaster 300

Omega: De Ville Trésor
Omega: De Ville Trésor

Omega: Seamaster Master CoAxial, Damenuhr
Omega: Seamaster Master CoAxial,
Damenuhr
Omega: veränderte Teile des Co-Axial-Kalibers
Omega: veränderte Teile des Co-Axial-Kalibers

Omega: amagnetisches Werk
Omega:
amagnetisches Werk

Der konventionelle Magnetfeldschutz.
Der konventionelle Magnetfeldschutz.
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