Cartier: Dezentrales Tourbillon

Rotonde de Cartier Tourbillon Cadran Lové - SIHH 2012

Alexander Krupp
von Alexander Krupp
am 17. Januar 2012
Das Rotonde de Cartier Tourbillon Cadran Lové
Das Rotonde de Cartier Tourbillon Cadran Lové

Auch in diesem Jahr stellt der Uhrenhersteller Cartier eine neue Interpretation des Tourbillon-Themas vor. Dezentralität heißt die Devise 2012: Die beiden Zeiger der Rotonde de Cartier Tourbillon Cadran Lové wurden nach oben rechts verlagert, und der Stundenring, der aus römischen Zahlen in massivem Weißgold besteht, ist einer halbkreisförmigen Arena nachempfunden. Das nur an der Unterseite gelagerte Tourbillon, dessen Käfig teilweise wie das Cartier-C geformt ist, scheint frei in dem großen Hohlraum zwischen Werk und Saphirglas zu schweben. Die stolze Gehäusegröße von 46,2 Millimetern verstärkt diesen Eindruck noch. Interessanterweise konnte Cartier das komplizierte Werk mit lediglich 167 Bauteilen und nur 19 Steinen realisieren. Zum Vergleich: Das einfache Eta-Handaufzugskaliber Unitas 6498 besitzt bereits rund 150 Teile und 17 Steine. Cartier baut seine neue Weißgolduhr 100-mal und verlangt dafür ungefähr 113.000 Euro. ak

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