Cimier: Zeiger-Ballett

Dorea Dauner
von Dorea Dauner
am 15. Juni 2009
Die Krone sitzt nicht konventionell bei drei Uhr, sondern hat ihren Platz etwas tiefer, bei vier Uhr, gefunden
Die Krone sitzt nicht konventionell bei drei Uhr, sondern hat ihren Platz etwas tiefer, bei vier Uhr, gefunden

Im Ballett geht’s auch nicht lebendiger zu: die neue Cimier mit ihrer Ansammlung von Segmenten. Die Anzeige der Stunde erfolgt bei der Heures Sectorielles auf dem bewegten Zifferblatt durch einen Doppelzeiger, dessen eine Spitze nach außen zeigt auf die äußere Skala, und dessen andere Spitze die innere Skala abläuft. Eine Kleine Sekunde sitzt bei zehn Uhr und wird ebenfalls über eine Segmentindikation angezeigt; allerdings nicht, wie man auf den ersten Blick meinen könnte, retrograd, sondern ebenfalls über einen Doppelzeiger mit unterschiedlich langen Armen. Die mechanische Hintergrundarbeit leistet in diesem Zeigerballett ein ETA/Unitas 6497-1 mit gebläuten Schrauben und Incabloc-Stoßsicherung, dessen perlierte Oberfläche nicht nur durch den Saphirglas-Sichtboden zu sehen ist, sondern auch zifferblattseitig optisch zum Tragen kommt. Ein handgenähtes Krokolederband sorgt dank einer Cimier-Druckfaltschließe für den sicheren Sitz am Handgelenk der 1790 Euro teuren Uhr. dd

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