Die neuen Motorsportuhren von der Baselworld 2017

Sportliche Uhren von Hublot, Omega, TAG Heuer & Co.

Hier schlagen Männerherzen höher: Wenn Uhr auf Auto trifft gibt es kein Halten mehr! Das Dröhnen der Motoren begeistert ebenso wie das Ticken der Uhrwerke. Design und Technik der Fahrzeuge dienen dabei nicht selten als Inspirationsquelle für ganz besondere Armbanduhren. Was auch immer die Verbindung von Auto und Uhr herbeiführt, die Aufmerksamkeit gehört den rasanten Modellen zweifelsohne. Also: Einsteigen, Gas geben und Spaß haben!

Motorsportuhr #1: Chopard Mille Miglia 2017 Race Edition

Chopard: Mille Miglia 2017 Race Edition
Chopard: Mille Miglia 2017 Race Edition

Schon seit 1988 gehören Chopard und das legendäre Oldtimer-Rennen Mille Miglia zusammen. Grund genug für die Manufaktur in jedem Jahr ein limitiertes Sondermodell zu lancieren. Die neue, auf 1.000 Stück limitierte Mille Miglia 2017 Race Edition besitzt ein silberfarbenes Zifferblatt mit tiefer gelegten Totalisatoren. Chronographendrücker und Krone sind von der Automobilwelt ebenso inspiriert wie das an ein Reifenprofil erinnernde Kautschukband. Und mit Hilfe der Tachymeterskala auf der Lünette kann der (Hobby-)Rennfahrer Durchschnittsgeschwindigkeiten ermitteln. Den Motor bildet das von der COSC als Chronometer zertifizierte Chronographenkaliber Eta/Valjoux 7750. Die 44 Millimeter große Edelstahluhr kostet 6.600 Euro.

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Motorsportuhr #2: Hublot Techframe Ferrari 70 Years Tourbillon Chronograph

Hublot Techframe Ferrari 70 Years Tourbillon Chronograph
Hublot Techframe Ferrari 70 Years Tourbillon Chronograph

Aufgrund der besonderen und intensiven Zusammenarbeit zwischen Hublot und Ferrari entstand die Techframe Ferrari 70 Years Tourbillon Chronograph. Das Jubiläumsmodell würdigt damit die wohl begehrteste Sportwagenmarke der Welt und ihr erstes Fahrzeug, das vor 70 Jahren gebaut wurde. Das brandneue Design kommt von Ferrari, anhand zahlreicher Hublot-Features, wie der sechs Schrauben auf der Lünette, der Zeiger und der Gehäusearchitektur mit integrierten Bandanstößen, ist es eine eindeutige Hublot-Uhr. Das außergewöhnlich skelettierte Gehäuse misst 45 Millimeter im Durchmesser und erinnert an den dynamischen Rahmen eines Sportwagens. Für genügend Vortrieb sorgt das eigene Handaufzugskaliber HUB6311 mit Ein-Drücker-Chronograph und Tourbillon. Durch zwei seitliche Drücker kann das Band schnell gewechselt werden und ist somit noch sicherer. Die Titan-Version des auf 70 Stück limitierten Boliden gibt es für jeweils 125.000 Euro.

Motorsportuhr #3: Junghans Meister Driver

Junghans: Meister Driver Day Date
Junghans: Meister Driver Day Date

Junghans erweitert seine von Oldtimern inspirierte Uhrenlinie Meister Driver um ein Modell mit Wochentags- und Datumsanzeige. Erstere Indikation befindet sich bei der Zwölf, letztere bei der Sechs-Uhr-Position. Die Gestaltung mit halbtransparenten Fenstern in Balkenform soll an die Kilometerzähler von Autos erinnern. Insgesamt bietet Junghans drei Varianten der 40,4 Millimeter großen Edelstahluhr an: zwei mit Lederband und grau-braunem oder schwarz-braunem Zifferblatt (jeweils 1.290 Euro) und ein Modell mit Metallband, großer Minuterie und orangefarbener Beschriftung für Wochentag und Datum (1.390 Euro). Im Innern der Meister Driver Day Date arbeitet das Automatikkaliber Eta 2836.

Motorsportuhr #4: Omega Speedmaster Racing Master Chronometer

Omega: Speedmaster Racing Master Chronometer
Omega: Speedmaster Racing Master Chronometer

Obwohl die Omega Speedmaster ihre Ursprünge im automobilen Rennsport hat, wird sie vor allem mit der Mondlandung in Verbindung gebracht. Die neue Omega Speedmaster Racing Master Chronometer erinnert an ein Uhren-Design aus den 1960er-Jahren. Schon damals gab es Zifferblätter mit dem Schachbrettmuster einer Zielflagge. Auch das gelochte Rindslederband ist eine Reminiszenz an den Rennsport. Orangefarbene Akzente sorgen für einen dynamischen Auftritt. In dem 44,25 großen Edelstahlgehäuse arbeitet das Manufakturkaliber 9900, ein sogenannter Master Chronometer, der von dem unabhängigen Institut METAS auf seine Ganggenauigkeit, Funktionssicherheit sowie seine Resistenz gegen Magnetfelder getestet wird. Für 7.800 Euro kann man mit dem Stopper durchstarten.

Motorsportuhr #5: Oris Chronoris Date

Oris: Chronoris Date
Oris: Chronoris Date

1970 brachte der Rennsportchronograph Chronoris die Uhrenmarke Oris mit dem Motorsport zusammen. Nun kommt das Modell als Dreizeigeruhr mit Datumsanzeige zurück. Das Edelstahlgehäuse in Tonneau-Form misst 39 Millimeter und umschließt ein Zifferblatt, das kreisförmig in den Farben grau und schwarz aufgebaut ist. Die orangefarbenen Akzente der Indizes und ein ebenfalls in Orange gehaltener Sekundenzeiger komplettieren den Retro-Look der 1970er-Jahre. Der durch die zusätzliche Krone bei vier Uhr drehbare Innenring dient zum Messen von Zeitintervallen. In Innern der 1.550 Euro teuren Uhr arbeitet das Automatikkaliber Sellita SW 200.

Motorsportuhr #6: Porsche Design Monobloc Actuator Titan Chronograph

Porsche Design: Monobloc Actuator Titan Chronograph
Porsche Design: Monobloc Actuator Titan Chronograph

Der Porsche 911 RSR stand in vielerlei Hinsicht Pate für den Monobloc Actuator Titan Chronographen von Porsche Design. Die Steuerung des Chronographen übernimmt eine ins Gehäuse integrierte doppelt gelagerte Schaltwippe. Ihre Funktionsweise basiert auf dem Motorenkonzept des neuen Porsche 911 RSR. Dabei verbaut die Uhrenmarke unter anderem Spezialstößel und speziell gefertigte Hochleistungsdichtungen wie sie auch in abgewandelter Form beim Rennmotor zum Einsatz kommen. Den Motor der Uhr bildet ein Eta-Valjoux 7754, das auch unter Wasser bis zu einem Druck von zehn Bar funktioniert. Die Titanuhr misst stattliche 45,5 Millimeter im Durchmesser und wird an einem Kautschuk- oder Titanband getragen. Porsche-Freunde müssen – je nach Variante – zwischen 5.950 und 6.450 Euro für den Rennsportler ausgeben.

Motorsportuhr #7: TAG Heuer Autavia

TAG Heuer: Autavia Calibre Heuer 02
TAG Heuer: Autavia Calibre Heuer 02

Der Name Autavia setzt sich aus den Begriffen „automotive“ und „aviation“ zusammen. Als das Modell 1933 von Heuer eingeführt wurde, war es noch als Cockpit-Instrument für Automobile und Flugzeuge konstruiert. Erst 1962 gab es die erste Autavia-Armbanduhr. Vorbild für die aktuelle TAG Heuer Autavia war ein Modell von 1966, die Referenz 2446 „Jochen Rindt“ – benannt nach dem berühmten österreichischen Formel-1-Piloten. Dieser und viele weitere internationale Rennsport-Stars trugen damals eine Autavia am Handgelenk und machten das Modell berühmt. Die Neuauflage misst 42 Millimeter im Durchmesser, besitzt ein Edelstahlgehäuse und erhält ihre Kraft vom automatischen Manufakturkaliber Heuer 02. Kostenpunkt: 4.900 Euro.

Motorsportuhr #8: Zenith Chronomaster El Primero Range Rover Velar Special Edition

Entstanden in Zusammenarbeit mit der Luxus-SUV-Marke Range Rover: der Chronomaster El Primero Range Rover Velar Special Edition von Zenith
Entstanden in Zusammenarbeit mit der Luxus-SUV-Marke Range Rover: der Chronomaster El Primero Range Rover Velar Special Edition von Zenith

Das 42 Millimeter große Gehäuse des Chronomaster El Primero Ranger Rover Velar Special Edition von Zenith besteht aus Aluminium und besitzt eine mattschwarze, kratzfeste Keramikschicht. Das Leichtmetall verwendet auch der Automobilbauer Ranger Rover, mit dem die Uhrenmarke seit 2016 zusammenarbeitet, überwiegend für seine Karosserie. Angetrieben wird der Stopper vom Manufakturkaliber El Primero 400B mit Automatikaufzug. Ein Saphirglasboden gibt den Blick auf das Werk und den mit der Range-Rover-Signatur gravierten Rotor frei. 8.900 Euro kostet so viel Auto-Uhren-Kooperation.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. die Zenith Range Rover scheint für Menschen die sehr gut sehen gemacht, aber auch wieder für solche die enorm schlecht sehen – denn der Preis für eine ALU-Uhr EUR 8.900,00 ist nur für Blinde, oder ? !

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  2. Stimmt! Ist jedoch nur ein Beispiel von vielen!!! Aber anscheinend gibt es immer noch genug Menschen die sich so etwas leisten können und auch bereit sind diesen Preis zu zahlen. Das es noch größere Abzocker in dieser Branche gibt steht für mich jedoch außer Zweifel!!

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  3. Erwähnenswert wäre dass alle Omega Master-Werke von Haus aus bis 15.000 Gauss amagnetisch sind. Andere Hersteller mühen sich ab spezielle antimagnetische Uhren herzustellen die dann Millgauss oder ähnlich heißen, also nur bis 1.000 Gauss amagnetisch sind.

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  4. Gauss hin und Gauss her…Kann`s echt nicht mehr hören. “Schie Schie” auf hohem Niveau. Hab ich auf dem Weg zur Arbeit mit riesigen Magnetfeldern zu kämpfen? Es sei denn ich penne auf dem Rechaud ein. Eher nicht. Und anstatt zu tauchen (Thema Wasserdicht) oder nur zur Arbeit ins Büro zu schwimmen, bevorzuge ich einfach nur den ÖV. Also was wird wohl sinnloses als Nächstes erfunden? Und nicht vergessen! Eine Uhr die Über Zwei Tausend Euro kostet, zeigt trotzdem nur die Urzeit an!-

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