DKSH plant Verkauf von Maurice Lacroix und Glycine

Das Geschäft mit Luxusgütern und Uhren-Eigenmarken belastet die Konsumgütersparte

Melanie Feist
von Melanie Feist
am 14. Juli 2015
Der Hauptsitz der DKSH in Zürich.
Der Hauptsitz der DKSH in Zürich.

Das Glycine plant. Auch die Kooperation mit Zino Davidoff für die Vermarktung sowie den Vertrieb von deren Uhren, Lederwaren und Accessoires in Asien wurde aufgekündigt. Der Züricher Konzern möchte die Produktion von Luxusgütern und die Uhren-Eigenmarken abstoßen, weil sie die Konsumgütersparte belasten. Die Gründe dafür liegen laut DKSH-Chef Jörg Wolle in der schwächeren Nachfrage in Asien (insbesondere in China, Hongkong und Thailand), in der anhaltende Branchenkonsolidierung und im starken Schweizer Franken. Mit diesem Schritt möchte der Konzern sein Kerngeschäft – Dienstleistungen für die Marktexpansion in Asien – schützen. Die Veträge mit Bovet werden erst einmal weitergeführt, da die DKSH nur einen Anteil von 25 Prozent an dieser Marke hält. In Deutschland sitzt die DKSH Luxury & Lifestyle Europe in Pforzheim. Von dort aus werden die Uhren in Deutschland und Europa vertrieben. Laut einem Insider soll am deutschen Standort alles beim Alten bleiben. Es gäbe keinen Investitionsstopp und für die Kunden ändere sich nichts. Auch bei den Uhrenmarken in der Schweiz soll es zu keinen Massenentlassungen kommen. Inwieweit die Aktiengesellschaft wirklich “busi­ness as usu­al” betreiben kann, bleibt abzuwarten. mf

Schlagwörter: Bovet, Glycine Uhren, Maurice Lacroix

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Ein Kommentar zu “DKSH plant Verkauf von Maurice Lacroix und Glycine”
  1. Anton Tork

    Ich habe am 19.07.2017 eine Quarz Chrono Uhr mit Mondphase zur Generalüberholung an DKSH nach Pforzheim eingesandt. Neupreis der Uhr 490,00€, Generalüberholung 452,50€. Vorab musste ich ein Bild der Uhr einsenden, Bild Datum 05.07.2017. Auf diesem Bild ist der Mond auf der Mondphasenscheibe deutlich in Gold zu sehen. Als ich die Uhr wieder getragen habe, am 04.12.2017, war der Mond nur noch matt zu sehen. Weil 24 Monate Garantie gegeben wurde, habe ich fehlerhaften Mondzustand reklamiert und die Uhr erneut eingesandt an DKSH Pforzheim am 08.12.2017. Am 19.12.2017 wurde die Uhr zurückgesendet mit der Erklärung mit der Mondphasenscheibe sei alles in Ordnung. Das diese nicht so ist, kann ich jederzeit belegen durch ein Bild der Uhr. Obwohl die Fa. DKSH am 14.12.2017 ein Foto von der Uhr erzeugt hat woraus hervorgeht, das der Mond nur sehr matt zu sehen ist und nicht so klar wie am 05.07.2017. Meine Vermutung ist, dass bei der inneren Reinigung der Uhr Chemikalien (Reinigungssprsys) benutzt wurden, die die Monde auf der Mondscheibe verblassen ließen. Ich habe durch eine Mail am 21.12.2017 erneut reklamiert. Wenn man eine Grundüberholung vornimmt für 452,50€ darf der Erfolg der Überholung nicht an einer neuen Mondscheibe mit deutlichen Monden scheitern. Sicherlich können Sie sich vorstellen, wie unzufrieden ich mit der Ausführung der Grundüberholung der Uhr bin. Wenn Ihre Geschäfte in letzter Zeit zurückgegangen sind, dann vielleicht weil unzufriedene Kunden die Ursache sind. Meine Meinung interessiert Sie, wie Sie schreiben, aber ein zufriedener Kunde würde keine Kritik üben können. Jederzeit kann ich meine Behauptungen durch Fotos beweisen.
    MfG
    Anton Tork

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