Eberhard & Co.: Contograf – Baselworld 2014

Eberhard & Co. legt ein traditionelles Modell aus eigenem Hause wieder auf: den Contograf. “Conto”, das italienische Wort für Rechnung, bezog sich damals nicht nur auf das normale Stoppen mit dem Chronographen. Im Minutenzähler, bei drei Uhr positioniert, gab es feine Unterteilungen, die anzeigten, ab welchen Minuten beim Telefonieren der nächste Tarif begann.

Eberhard & Co.: Contograf
Eberhard & Co.: Contograf

Heute, im Zeitalter der Flatrates, sind die feinen Linien im Totalisator bei drei, sechs und neun Minuten nur noch Reminiszenz; immerhin geben sie dem Contograf eine ganz eigene Note. In den Sechzigern hatte Eberhard eine ganze Reihe verschiedener Contografen im Programm. Der aktuelle orientiert sich an einem davon: Die beiden Zähler, die einen Farbkontrast zum Zifferblatt bilden, das leicht trapezförmige Datumsfenster bei sechs Uhr und die einseitig drehbare Lünette wurden vom historischen Vorbild übernommen. Die Lünette ist heute aus Keramik gefertigt; die 12-Stunden-Einteilung erlaubt es, sie für die Darstellung einer zweiten Zonenzeit zu nutzen. Das 42 Millimeter große Edelstahlgehäuse umschließt ein Eta Valjoux 7750. Neben der gezeigten Version gibt es den Contograf auch mit schwarzem Zifferblatt, wahlweiße mit weißen oder schwarzen Totalisatoren. Mit Lederband kostet jedes Modell 4150 Euro, mit Edelstahlband 4.700 Euro. buc

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren