Girard-Perregaux: Neo-Tourbillon mit drei Brücken – Baselworld 2014

Wie jedes Jahr stellt die Manufaktur Girard-Perregaux auch 2014 eine neue Version ihres Tourbillons mit drei Brücken vor – die Neo-Tourbillon mit drei Brücken. Doch diesmal handelt es sich nicht um drei gerade Goldbrücken, sondern um besonders komplex geformte Titanbrücken, die zur Mitte hin ansteigen. Sie sind direkt mit der rutheniumbeschichteten und sandgestrahlten Werkplatte verschraubt.

Girard-Perregaux: Neo-Tourbillon mit drei Brücken
Girard-Perregaux: Neo-Tourbillon mit drei Brücken

Eine weitere Neuerung, die den Modellnamen „Neo-Tourbillon mit drei Brücken“ rechtfertigt, ist das extrem gewölbte Saphirglas, das sich weit über das Zifferblatt erhebt. Es sitzt direkt auf dem Gehäusemittelteil und ermöglicht seitliche Blicke auf die vorderseitigen Werkkomponenten; auf eine Lünette hat Girard-Perregaux komplett verzichtet. Das brandneue Automatikkaliber GP09400-0001 besitzt einmal mehr ein Tourbillon bei der Sechs und einen Mikrorotor unterhalb des bei zwölf Uhr sichtbaren Federhauses; der Rotor wird nun allerdings komplett vom Federhaus verdeckt, sodass seine Bewegungen nicht mehr zu erkennen sind. Das 245-teilige Werk, das passend zum 45 Millimeter großen Rotgoldgehäuse größer ausfällt als bisherige Versionen, bietet eine erhöhte Gangautonomie von 72 Stunden und wurde modular konstruiert, um eine etwaige Wartung zu optimieren. Der Neuling kostet 135.500 Euro. ak

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