Girard-Perregaux: Neu überbrückt

Dorea Dauner
von Dorea Dauner
am 5. Juli 2009
Das Gehäuse des neuen Tourbillons misst 36,1 mal 35,25 Millimeter und birgt das mit drei Hertz getaktete automatische Girard-Perregaux-Tourbillonwerk GP9600C
Das Gehäuse des neuen Tourbillons misst 36,1 mal 35,25 Millimeter und birgt das mit drei Hertz getaktete automatische Girard-Perregaux-Tourbillonwerk GP9600C

Die prestigeträchtige Familie des Tourbillons mit drei Goldbrücken vergrößert sich um eine limitierte Serie: das neue Gehäuse der Vintage 1945 mit gewölbtem Profil beherbergt eine seltene Ausführung der drei Brücken. Das Design ist von einer von Constant Girard-Perregaux in den 1860er-Jahren realisierten Uhr inspiriert. Fünfzig Exemplare nehmen dieses Erbe in modernen Zügen wieder auf. Ausgangspunkt dieser Gedenkserie ist die Entwicklungsgeschichte des Tourbillons mit den drei Goldbrücken. Constant Girard-Perregaux widmete sich viele Jahre der Konzeption verschiedener Hemmungssysteme, insbesondere des Tourbillons. Seine Entwicklungen führten zur Architektur der drei Brücken, die die Drehteile des Werks zusammenhalten. In Form von Pfeilen ordnete er sie parallel an und brachte so das Federhaus, das Räderwerk und das Tourbillon auf eine Achse. Die Vintage 1945 Tourbillon mit drei Goldbrücken nimmt dieses Konzept in einem modernen Ansatz wieder auf. Die Ausarbeitung der skelettierten Brücken der neuen 149 500 Euro teuren Armbanduhr nimmt sieben Tage in Anspruch. dd

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