Girard-Perregaux: Und noch mal drei Brücken

Alexander Krupp
von Alexander Krupp
am 9. Dezember 2009
Neue Version: Das diesjährige Drei-Brücken-Tourbillon besitzt durchbrochene Zifferblattbrücken
Neue Version: Das diesjährige Drei-Brücken-Tourbillon besitzt durchbrochene Zifferblattbrücken

Die Uhren-Manufaktur Girard-Perregaux hat einer ihrer Design-Ikonen ein neues Gesicht verliehen: Bei der diesjährigen Version des Drei-Brücken-Tourbillons sind die drei typischen Zifferblattbrücken, die das Federhaus sowie die Wellen des Minutenrads und der Unruh halten, durchbrochen. Dieselbe Form hatte bereits der Markengründer Constant Girard-Perregaux für sein erstes Drei-Brücken-Tourbillon gewählt, das 1860 einen ersten Preis beim Chronometerwettbewerb des Neuenburger Observatoriums erhielt. Seitdem war die ungewöhnliche Konstruktion in verschiedenen Taschenuhren zu bewundern und erscheint seit Anfang der 1980er Jahre jährlich in einer neuen Armbanduhr. Die 50 Exemplare der Neuauflage besitzen erstmals ein 41 Millimeter großes Roségoldgehäuse. In diesem tickt das Manufakturkaliber GP9600C mit einer Unruhfrequenz von drei Hertz, einer Gangautonomie von 48 Stunden und einem unter dem Federhaus rotierenden Mikrorotor. Die Uhr kostet 138.500 Euro. ak

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