Produkt: Download: Nomos Glashütte Autobahn neomatik Datum im Test
Download: Nomos Glashütte Autobahn neomatik Datum im Test
Das völlig neu designte Uhrenmodell Autobahn neomatik Datum stattet Nomos Glashütte mit einem Manufakturkaliber mit Automatikaufzug aus.

Hands-on: Junghans Form A

Die Einsteigeruhr unter der Lupe

Die noch junge Uhrenlinie Form von Junghans besteht aus preisgünstigen Designuhren mit ansprechenden Details. Das A steht für Automatik. Um zu erfahren, ob es beim Praxischeck auch für eine A-Bewertung reicht, haben wir uns die 870 Euro günstige Form A mit Stahlgeflechtband in die Redaktion bestellt.

Junghans Form A: Individuelles Design und guter Preis
Junghans Form A: Individuelles Design und guter Preis

Das Design der Junghans Form A

Das Design ist Kaufgrund Nummer eins für Uhrenfans. Und genau auf diesem Gebiet hat Junghans besonders viel zu bieten. Im Portfolio gibt es Ikonen wie die Max Bill, Klassiker wie die Meister und neue, frische Kreationen wie die Form. Letztere folgt einmal mehr Junghans’ Grundprinzip der schlichten Eleganz, ohne dabei auf ansprechende Details zu verzichten: Auffällig und andersartig präsentieren sich zum einen das konkav gewölbte Zifferblatt und zum anderen die eingeprägten quadratischen Minutenindexe. Die Zeiger sind individuell geformt und laufen zur Spitze hin kaum merklich zu. Dazu passend verjüngt sich das Gehäuse zum Arm hin. Bei der getesteten Modellversion mit grauem Zifferblatt sind die dünnen Striche außerhalb der Stundenzahlen sowie der Schriftzug „Automatik“ kaum zu erkennen – eine kleine Schwäche, die die vielen anderen Zifferblattversionen nicht aufweisen.

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Armband und Schließe der Form A sind einfache Standardbauteile
Armband und Schließe der Form A sind einfache Standardbauteile

Apropos Schwäche: Die vorliegende Variante gibt es ausschließlich mit Milanaiseband. Das Stahlgeflecht sieht gut aus und passt zu dieser Farbversion, ist aber leider ein sehr einfaches Standardbauteil mit auffallend scharfkantigem Ende und hakeliger, blecherner Klemmschließe zur stufenlosen Längeneinstellung. Das Band setzt nah am Gehäuse an, was eigentlich ein Vorteil ist. Leider stehen aber auf diese Weise die langen Bandanstöße weit über und offenbaren so ihre extrem scharfen Kanten.

Die Alltagseigenschaften der Junghans Form A

Alle anderen Bauteile sind dem Preis entsprechend ebenfalls schlicht verarbeitet, aber von deutlich höherer Güte. Das gilt für das polierte Edelstahlgehäuse mit Saphirglas und Mineralglasboden ebenso wie für Zeiger, Zifferblatt und das bekannte Automatikwerk Eta 2824 mit personalisiertem Rotor. Das bis auf die Schwungmasse unverzierte Werk liegt hinter dem dunkel getönten Boden ziemlich verborgen, verrichtet seinen Dienst jedoch mit täglich 3,7 Sekunden Vorgang auf der Zeitwaage und nur zwei Sekunden am Arm sehr verlässlich.
Die Krone lässt sich trotz ihrer geringen Größe recht gut greifen, da sie an der Unterseite der Uhr weit aus dem Gehäuse ragt. Und auch die Ablesbarkeit ist in Ordnung, wenngleich die geprägten Vierecke weniger eindeutig die Minute weisen als einfache Strichindexe.

Hinter einem getöten Mineralglasboden tickt der Werkeklassiker Eta 2824
Hinter einem getönten Mineralglasboden tickt der Werkeklassiker Eta 2824

Alles in allem bekommt man mit der Form A recht viel Uhr zum kleinen Preis von 870 Euro. Wir empfehlen jedoch aufgrund der Erfahrungen mit der Testuhr ein Modell mit Leder- statt Milanaiseband. ak

Die genauen Gang- und Testergebnisse sowie ein ausführliches Datenblatt finden Sie in der Chronos 06.2018.

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Produkt: Download Vergleichstest: Sinn 556A vs. Sinn 856
Download Vergleichstest: Sinn 556A vs. Sinn 856
Das UHREN-MAGAZIN testet zwei Uhren von Sinn im Hinblick auf Magentfeldschutz.

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