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Hands-on: Rado Captain Cook Bronze Burgundy

Wir testen die burgunderrote Retrouhr aus Bronze

Burgunderrot, kombiniert mit rustikaler Bronze, machen die Captain Cook Bronze Burgundy von Rado zu einem echten Eyecatcher, aber auch zu einem ganz normalen Alltagsbegleiter. Das beweist die Retrouhr im Test.

Rado: Captain Cook Bronze Burgundy
Rado: Captain Cook Bronze Burgundy

Im Jahr 1962 lanciert und dem britischen Forscher des 18. Jahrhunderts, Captain James Cook, gewidmet, kombiniert Rado bei dieser aktuellen Ausführung der Retro-Taucheruhr verschiedene Materialien und unterstreicht damit die besondere Expertise der Marke. Das gebürstete Hauptteil des Gehäuses, die Basis der Lünette und die Schraubkrone bestehen aus dem ältesten von Menschenhand geschaffenen und in der Uhrenindustrie derzeit angesagten Material Bronze. Dabei handelt es sich hier um eine Aluminiumbronze, eine Kupfer-Aluminiumlegierung mit sehr hohem Festigkeitswert, auch bei erhöhten Temperaturen. Das Material ist beständig gegenüber neutralen, sauren und wässrigen Medien sowie Meereswasser, was ja nicht ohne Relevanz bei einer Taucheruhr ist.

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In die einseitig drehbare Lünette ist ein Ring aus polierter Hightech-Keramik in einer Farbe eingelassen, die dem Modell ihren Namen gibt: “Burgundy”, nach einer Region in Frankreich und der Farbe des dort heimischen Burgunderweines benannt. Rottöne gelten zudem bei Keramik als am schwersten zu replizieren. Sie stellen also eine große Herausforderung dar und unterstreichen die Materialkompetenz von Rado erneut. Die in die Tauchdrehlünette per Lasertechnik eingravierten Ziffern, Indizes und das Markierungsdreieck zum Einstellen einer Tauchzeit sind mit weißer Superluminova gefüllt, die bei Dunkelheit zusammen mit den kraftvollen Index-Appliken und den Zeigern auf dem Zifferblatt in sattem Grün leuchten. Mit ihren Fassungen nehmen Zeiger und Stundenappliken den Bronzeton des Gehäuses auf und kontrastieren zudem mit dem im gleichen Burgunderton erscheinenden Zifferblatt. Mit seinem edlen Sonnenschliff changiert es wunderschön im Licht. Bei mancher Bewegung dreht sich dabei der goldfarbene Anker unterhalb der Zwölf mit.

Unsere Einschätzung zu dieser gelungenen Retro-Taucheruhr findet ihr auch in unserem Test Talk:

Retro-Zeitmesser mit zeitgemäßem Uhrwerk

Um ihn wird so manches Seemannsgarn gesponnen, doch er steht weder für Seefahrt, noch zieht er das Uhrwerk auf oder zeigt gar die Gangreserve an. Denn er ist gar nicht mit dem Uhrwerk verbunden, sondern in einer kleinen Welle im Zifferblatt gelagert. Rado benutzt ihn als bewegliches Symbol für die mechanischen Automatikuhren und stellt ihn hier auf einen passenden weinroten Hintergrund. Den Gesamteindruck rundet das rote Datum auf weißem Grund ab. Der Burgunderton wird zwar hier nicht ganz getroffen, dennoch ist positiv zu vermerken, dass keine schwarzen Datumsziffern aus dem Rahmen fallen.

Während oben ein gewölbtes Saphirglas im Box-Shape-Stil mit beidseitiger Antireflexionsbeschichtung das bis 30 Bar druckfeste Gehäuse im wahrsten Sinne des Wortes abrundet, schließt unten ein massiver Schraubboden aus gebürstetem Titan mit drei geprägten Seepferdchen und Sternen das Gehäuse ab. Dahinter arbeitet das Rado Automatikkaliber 763. Es basiert auf dem Eta C07.611 und bringt es auf eine Gangautonomie von 80 Stunden. Diese stellt wiederum einen Verweis auf das als Powermatic 80 hinlänglich bekannte und moderne Uhrwerk dar. Es wurde vor etwa zehn Jahren von der zur Swatch Group gehörenden Werkeschmiede Eta für die Marken der Gruppe entwickelt und kommt in verschiedenen Ausführungen zum Einsatz, hier als reine Basis-Version, ohne Chronometerzertifikat und auch nicht mit Silizium- oder der neuen Nivachron-Spirale, die einen höheren Magnetfeldschutz bietet. Letztere findet man zum Beispiel in den gerade vorgestellten Captain Cook Hightech-Keramik Modellen mit dem Kaliber R734. Alles hat jedoch seinen Preis. Ist unsere Testuhr für 2.620 Euro zu haben, kosten die Hightech-Keramik-Modelle zwischen 3.300 und über 3.800 Euro.

Doch gerade in der robusten Retro-Taucheruhr ist der Einsatz des Kalibers als Basis-Version absolut gerechtfertigt. Es arbeitet hinter dem verschlossenen Titanboden mit einer Frequenz von drei Hertz und Gangwerten, die zwar nicht immer im Chronometerbereich liegen, aber ausgewogen sind. Die Captain Cook Bronze Burgundy Automatic ist ein schöner Alltagsbegleiter, dem man seine Robustheit gar nicht gleich ansieht. Am flexiblen Textilband mit Bronzeschließe, das sich dank Easy-Clip-System auch einfach wechseln lässt, darf die Uhr jederzeit mit ins Wasser. Zum Tauchen hat man besser noch einen Computer dabei, was ja heutzutage sowieso Usus ist, denn es fehlt die minutengenaue Skalierung auf der Lünette. Aber nach einem schönen Glas Burgunderwein am Abend leuchtet einem Burgundy ganz sicher nach Hause. MaRi

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