Hands-on: Seiko Prospex Automatic Diver’s SRPB49K1 – Samurai

Endlich da: Die Taucheruhr Samurai von Seiko

Melissa Gößling
von Melissa Gößling
am 14. April 2018

Lange mussten die Fans auf sie warten, jetzt ist sie endlich wieder da. Nach mehr als zehn Jahren bringt Seiko die Taucheruhr namens Samurai in die Kollektion zurück. Unlimitiert und in vier Varianten ähnelt sie dem ersten Modell von 2004. Wir haben die blau-graue Version der Prospex Automatic Diver’s mit der Referenz SRPB49K1 genauer unter die Lupe genommen.

Die Geschichte der Seiko Prospex Automatic Diver’s SRPB49K1 genannt Samurai

Schon mal etwas von einer Uhr namens Monster, Turtle oder Samurai gehört? Weil viele Seiko-Uhren keine eingängigen Namen tragen, verleihen die Fans der Marke den populärsten Modellen Spitznamen. Seiko selbst verwendet die Namen in der Regel nicht. Meist liefern optische Merkmale der Uhren die Ideen. Bei der Samurai war es vermutlich der Minutenzeiger, der in seiner Form an das Schwert eines Samurais erinnert. Mit der Wiedereinführung der Samurai im Jahr 2017 verwendet auch Seiko den Namen nun offiziell.
2004 kam die erste Samurai auf den Markt. Sie blieb aber nur wenige Jahre trotz ihrer großen Fangemeinde. Ihr Edelstahl- oder Titangehäuse (letzteres war dem japanischen Markt vorbehalten) war 42 Millimeter groß und blieb bis zu 200 Meter wasserdicht. 2017 zeigte Seiko schließlich eine limitierte Sonderedition der Samurai mit Zifferblatt und Lünette in Blau. Jetzt kehrt der Krieger in vier Varianten dauerhaft in die Kollektion zurück.

Seiko: Prospex Automatic Diver's SRPB49K1
Seiko: Prospex Automatic Diver’s SRPB49K1

Aussehen und Tragefühl der Taucheruhr Samurai von Seiko

Wie schon das limitierte Modell fällt auch die neue Samurai etwas größer aus als die 2004er-Version. Von zehn nach vier Uhr gemessen bringt es das Edelstahlgehäuse auf einen Durchmesser von 43,8 Millimeter. Über die Krone gemessen sind es sogar 45 Millimeter. Dennoch lässt sich die Samurai auch an schmalen Handgelenken gut tragen. Dafür sorgen die kurzen Bandanstöße und das dicht am Gehäuse ansetzende Armband. Dieses besteht bei unserer Testuhr aus Edelstahl. Es besitzt eine Faltschließe mit Sicherheitsdrückern und – wie es sich für eine gute Taucheruhr gehört – eine Bandverlängerung. Sie lässt sich jedoch nur mit dem Fingernagel und viel Zugkraft ausklappen.

Die Bedienung des Armbandes und der Schließe erfordert viel Fingerspitzengefühl.
Die Bedienung des Armbandes und der Schließe erfordert viel Fingerspitzengefühl.

Auch das Kürzen des Armbandes erfordert viel Fingerspitzengefühl und ein wenig Übung. Die Samurai bringt alles mit, was man sich von einer Taucheruhr wünscht; angefangen bei der Druckfestigkeit von bis zu 20 bar. Die einseitig drehbare Lünette ist komplett durchskaliert. Für eine bessere Orientierung erscheinen die ersten 15 Minuten grau-braun, die restlichen Minuten sind blau hinterlegt. Die dezente Farbgebung verleiht der Uhr Eleganz, ebenso der Verzicht auf die rote Spitze des Sekundenzeigers, wie sie bei zwei anderen Modellvarianten auftaucht.

Das ist neu an der Seiko Samurai von 2017

Einige Designmerkmale des Edelstahlmodells von 2004 kommen mit der neuen Samurai zurück. So trägt das Zifferblatt ein dezentes Waffelmuster und Drehlünette sowie Krone weisen eine feine Rändelung auf. Neu ist die Gestaltung der Indizes an den Positionen Sechs, Neun und Zwölf. Sie sind nun keilförmig. Auch neben dem Datum bei drei Uhr sitzt ein Index; er fehlte 2004. Die Zeiger wurden zugunsten einer besseren Unterscheidbarkeit überarbeitet. Früher verwendete Seiko für die Samurai ein Kaliber der Serie 7S. Nun kommt das automatische Manufakturwerk 4R35 zum Einsatz. Es gehört zu den günstigen Basiswerken von Seiko, für die die Manufaktur Gangwerte von plus/minus zehn Sekunden garantiert. Beim Tragetest und auf der Zeitwaage reizt unsere Testuhr diesen Toleranzbereich aus.

Die Taucheruhr Samurai am Handgelenk.
Die Taucheruhr Samurai am Handgelenk.

Die Rückkehr der Samurai ist Seiko geglückt. Die kleineren, vor allem optischen Veränderungen verschaffen ihr einen moderneren Auftritt. Unser Testmodell ist aufgrund der dezenten Farbgebung auch optimal im Alltag tragbar – selbst wenn man sich nur durch einen Papierberg kämpfen muss und nicht die sieben Weltmeere im Tauchgang erobert. Die Uhr kostet 450 Euro. mg

Ein ausführliches Datenblatt zu Uhr und Werk inklusive Gangergebnissen und ein Testergebnis nach Punkten finden Sie in der UHREN-MAGAZIN-Ausgabe 3/18, die ab 27. April am Kiosk steht.

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