Montblanc: Wie die Manufaktur fertigt

1906 wurde Montblanc in Hamburg als Hersteller hochwertiger Schreibgeräte gegründet. Mittlerweile hat die Marke ihr Produktportfolio um den Bereich Schmuck, Leder und auch Uhren erweitert. 1997 stellte Montblanc die erste Uhrenkollektion vor. Seither hat sich viel getan. Nach anfänglichem Einschalen von zugekauften Uhrwerken der Eta, werden heute zusehend immer mehr eigene Kaliber verarbeitet. Heute machen Uhren bei Montblanc weltweit mehr als 20 Prozent des Umsatzes aus. Vor allem die Modelle mit den eigenen Kalibern sind gefragt.
Die Basis dafür wurde vom Eigentümer Richemont geschaffen. Mit dem Kompetenz- und Fertigungszentrum Manufacture Horlogère Valfleurier in Buttes werden die Interessen der einzelnen Richemont-Marken unter einem Dach quasi gebündelt. Jede Marke kann auf das Fertigungszentrum zugreifen und seine Kaliber zusammen mit den Spezialisten vor Ort entwickeln. Auch Montblanc nutzt dies und so entstand beispielsweiese auch das Chronographenkaliber MB-LL 100, das im Januar 2011 auf der SIHH vorgestellt wurde, in Zusammenarbeit mit der Schwesterfirma Manufacture Horlogère Valfleurier. Alexander Linz, Blogger Watch-Insider.com, war bei Montblanc in Le Locle vor Ort und hat sich die Fertigung einmal ganz genau angesehen. In seiner Reportage zeigt er die verschiedenen Schritte der Fertigung mittels Bildern und Videos. Außerdem spricht er mit  Gildas Le Doussa, dem Leiter des Entwicklerteams und Thierry Junot, dem Managing Director Montblanc Montre S.A. über die Feinheiten der Konstruktion und Fertigung der Manufakturkaliber.

Gespräch mit Gildas Le Doussa und Thierry Junot:

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Die beiden Videos zeigen die Montage der „Rieussec“- und „LL100“-Chronografenkaliber in Le Locle und die weiteren, notwendigen Arbeitsschritte beim Zusammenbau einer Uhr. Darunter fallen zum Beispiel das Setzen der Zeiger und ebenso das Einschalen der Uhrwerke in die Gehäuse:

Die ganze Reportage und weitere spannende Videos gibt es auf Watch-Insider.com zu sehen.

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