Neue Uhren auf der Baselworld 2013

Meine Basel-Impressionen, Teil 1

Rüdiger Bucher
von Rüdiger Bucher
am 29. April 2013
Stand Patek Philippe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerade bin ich zurück von der Baselworld. Die fand diesmal spät statt: Ende April statt wie sonst Ende März. Das hatte den Vorteil, dass bei der Ankunft am Mittwoch (24. April) richtig schönes Wetter war und ich auf dem 10-minütigen Fußweg vom Badischen Bahnhof zur Messe noch ein bisschen Sonne tanken konnte, bevor es in die Hallen ging.

Dieses Jahr haben wir nicht nur die neuen Uhren mit Spannung erwartet. Alle Messehallen wurden von Grund auf umgebaut. In Halle 1.0, wo mit Rolex, Patek Philippe, Swatch Group & Co. die wichtigsten Hersteller ausstellen, sind die Stände jetzt noch größer geworden. Viele haben auch noch mehr Grundfläche (z. B. Rolex 1200 statt 800 qm), sodass es weniger Aussteller in dieser Halle gibt als früher – das Ganze also noch exklusiver. Hier die Stände von TAG Heuer, Bulgari, Hublot …

Stand TAG Heuer

 

Stand Bulgari

 

Stand Hublot

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… sowie Rolex und Tudor.

Stand Rolex und Tudor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rolex bringt zum 50. Geburtstag der Daytona eine Modellvariante in Platin, ausgestattet mit Platinarmband und brauner Keramiklünette. Mit 60.650 € kostet die Uhr rund das Doppelte der Weißgoldvariante, frei nach dem Motto: Wer unbedingt eine Platin-Daytona haben will, zahlt auch diesen Preis. Den Wunsch nach einer Daytona II mit technischen Änderungen, worauf Rolex-Fans im Vorfeld spekuliert hatten, wurde damit nicht erfüllt. Außerdem bekam die GMT-Master II  eine schwarz-blaue Lünette (7200 €).

Rx Daytona Pt

 

Rx GMT blau-schwarz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch bei Patek Philippe gab es nur eine echte Neuheit, ansonsten Varianten. Das hatte man aber erwartet, da Patek 2014 seinen 175. Geburtstag feiert und dazu bestimmt ein Feuerwerk abbrennen wird. Die neue rechteckige Gondolo 5200 (zunächst nur in Weißgold für 44.700 €) verfügt über acht Tage Gangautonomie – inkl. Anzeige bei 12 Uhr – sowie über ein Zeigerdatum und eine Wochentagsanzeige. Das Werk vom Kaliber 28-20 REC 8J PS IRM CJ ist sozusagen die kleine Schwester des Kalibers 28-20/220 der “10 jours” aus dem Jahr 2000, das sogar zehn Tage lang lief. Dafür hat das neue – neben den zusätzlichen Indikationen, die um Mitternacht innerhalb von 3 Millisekunden springen – einen Sekundenstopp, Pulsomax-Hemmung inklusive Spiromax-Spirale.

Patek Gondolo

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Präsentation in Basel: Patek-Philippe-Präsident Thierry Stern und Deutschland-Chef Yannick Michot
Bei der Präsentation in Basel: Patek-Philippe-Präsident Thierry Stern und Deutschland-Chef Yannick Michot

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontraste bei Hublot: Aus der Kooperation mit der Kopfhörermarke Monster resultieren vier Modelle, die mit farbigen Steinen verziert sind: blaue, gelbe oder rote Saphire bzw. grüne Tsavoriten zieren die Big Bang Fluo. Für 20.300 € gibt es eine Uhr und die passenden Monster-Headphones.

Hublot BB Fluo Monster

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hublot kann aber auch schwarzweiß: Das gilt sowohl für die  für die zackige Depeche-Mode-Uhr als auch für die King Power Juventus Turin, mit der sich die Fans des italienischen Meisters über die Niederlage gegen Bayern München trösten können.

Hublot DM

 

Hublot Juve

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ganz anderes Thema: Sinn. Die Frankfurter stellten ja schon letztes Jahr ihr Chronographenkaliber SZ01 mit zentralem Minutenzähler vor, dessen Auslieferung sich aber verzögerte. Basiskaliber ist das Eta-Valjoux 7750, den Umbau hat Sinn selbst besorgt. Auch wenn der Name des Werkes auf dem Zifferblatt steht: Die Uhr selbst heißt 140A und ist in der wunderschönen Version mit knallgelben Zeigern auf 500 Stück limitiert. Später im Jahr soll eine unlimitierte Serie mit roten Zeigern folgen.

Sinn 140A

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tudor bekommt angesichts der wachsenden Emanzipation von Rolex, die sich auch in einem eigenen großen Stand (s.o.) ausdrückt, Frühlingsgefühle. Die Monte Carlo aus der Heritage-Linie zitiert ein Vorbild von 1973. Wie damals besitzt der Chronograph (dank Dubois-Dépraz-Modul) einen 45-Minuten-Zähler, und die vorherrschende Farbe ist Blau.

Tudor Heritage Monte Carlo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HIER geht’s weiter zu Teil 2.

buc

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