Nomos: Neomatik

Neue Farben, neues Uhrwerk

Martina Richter
von Martina Richter
am 16. Oktober 2015

Die neue Nomos-Serie Neomatik präsentiert sich in der Erstauflage mit jeweils zwei Versionen der Modelle Tangente, Ludwig, Orion, Metro und Minimatik. In jeder Uhr arbeitet das von Grund auf neu entwickelte Automatikwerk DUW 3001.

Nomos: Minimatik Neomatik
Nomos: Minimatik Neomatik

Entsprechend der Nummerierung soll das DUW 3001 noch genau 3.001-mal in diesem Jahr in die verschiedenen Modelle der Neomatik-Erstauflage eingeschalt werden. Danach wird es eine Pause geben, heißt es von Nomos Glashütte, bis zur Baselworld 2016 neue Versionen der Neomatik zu erwarten sind. Der Clou: Das DUW 3001 lässt sich sowohl in die vorhandenen Gehäuse der Modelle Tangente, Ludwig, Orion und Metro als auch in das der neuen Minimatik einschalen − weil es als Automatikwerk in seinen Dimensionen wie ein Handaufzugkaliber konzipiert ist.

Nomos: Ludwig Neomatik
Nomos: Ludwig Neomatik
Nomos: Orion Neomatik
Nomos: Orion Neomatik

Mit nur 3,2 Millimetern Bauhöhe ist es äußerst flach, zudem präzise und birgt einige technische Leckerbissen. Es ist mit der bereits 2014 vorgestellten Nomos-eigenen Hemmungsbaugruppe, dem sogenannten Swing-System, ausgestattet, welche eine Voraussetzung für die Entwicklung des DUW 3001 überhaupt darstellte. Eine zweite Voraussetzung war ein neu berechnetes Räderwerk. Möglich wurde dies durch den Einsatz modernster Forschungs- und Fertigungsmethoden, die es vor Jahren noch nicht gab. Nach ganz traditioneller Glashütter Art werden dagegen auch im DUW 3001 die meisten Teile zwischen Grundplatte und Dreiviertelplatine montiert, allerdings verschwinden hier auf nur einem Millimeter Zwischenraum sogar das Sperrrad und das Automatik-Wechselgetriebe.

Nomos: Metro Neomatik
Nomos: Metro Neomatik
Nomos: Tangente Neomatik
Nomos: Tangente Neomatik

Jedes der fünf Modelle gibt es in zwei Varianten – mit cyan-farbenen Akzenten auf weiß versilberten Zifferblätter sowie mit orangefarbenen Details auf champagnerfarbenen Blättern. Die Gehäuse sind 35 und 36 Millimeter groß, wobei das der Orion zum ersten Mal überhaupt ein automatisches Innenleben erhält. Neu ist auch die Bügelschließe, die man bereits von den Nomos-Golduhren her kennt, hier befestigt an den bekannten Pferdeleder- oder an neuen Rindslederbändern. Die Preise: Nomos Ludwig ab 2.520 Euro, Nomos Tangente ab 2.580 Euro, Nomos Orion ab 2.680 Euro, Nomos Minimatik ab 2.770 Euro und Nomos Metro ab 2.880 Euro. MaRi

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