Omega: Im Dienste der fünf Ringe

Katharina Studer
von Katharina Studer
am 12. Februar 2010
Aus der aktuellen Olympic Timeless Collection: der Speedmaster 5-Counters Chronograph
Aus der aktuellen Olympic Timeless Collection: der Speedmaster 5-Counters Chronograph

Die Olympic Timeless Collection wurde erstmals im Jahr 2004 von Omega eingeführt, als Zeichen der langjährigen Verbindung zu den Olympischen Spielen. Die Modelle der Kollektion weisen entweder ein Gegengewicht auf dem zentralen Sekundenzeiger auf, das aus den fünf farbigen olympischen Ringen besteht, oder sie zeigen die fünf Zähler auf dem Zifferblatt in der Anordnung der olympischen Ringe. So wie der Speedmaster 5-Counter-Chronograph, der erstmals zu den Sommerspielen in Peking lanciert wurde. Neu am aktuellen Modell ist die Gestaltung des Zifferblatts: arabische Ziffern anstatt Indexe; auch die Kreise der Hilfszifferblätter sind anders ausgeführt als beim Vorgänger-Modell. Angetrieben wird die Edelstahl-Uhr vom COSC-zertifizierten Omega-Automatikkaliber 3888 mit Koaxialhemmung, das eine Gangautonomie von 52 Stunden gewährleistet. Olympia-begeisterte zahlen für den sportlichen 44,25-Millimeter-Zeitmesser 5.380 Euro.

Desweiteren gibt es noch zwei Weißgold-Varianten in Weiß und Schwarz mit Diamantbesatz. Die Preise liegen bei 35.320 Euro für das schwarze Speedmaster 5-Counters Jewellery Chronobeziehungsweise 33.010 Euro für das weiße Modell. 

Zum 24. Mal wird Omega seine Kompetenz als offizieller Zeitnehmer bei den olympischen Spielen unter Beweis stellen. Alles begann 1932 bei den Sommerspielen in Los Angeles. Damals wurde noch mit Hilfe von 30 Stoppuhren mit Schleppzeigerfunktion die Zeit genommen. Nach 50 Jahren und vielen Errungenschaften bei der olympischen Zeitmessung wurde die gesamtschweizerische Gesellschaft für Sportzeitmessung, Swiss Timing, offiziell aus der Taufe gehoben. Sie vereinigte das Material und das Know-how der Marken Omega, Longines und Heuer, jedoch betätigten sich sowohl Omega als auch Longines bis 1988 unter ihren eigenen Marken auf dem Gebiet der Zeitmessung. Im Jahr 1988 wurden in Calgary und Seoul alle Zeiten von Computern gespeichert, verteilt und ausgedruckt. Zudem konnten die Medien am Bildschirm verschiedene Informationen zeigen, die zum Verständnis der jeweiligen Sportart beitrugen. Nach den Sommerspielen von Seoul beschloss die Swatch Group, dass die auf Sportzeitmessung spezialisierten Mitarbeiter der Marken Omega und Longines und das von dort eingebrachte Material zu Swiss Timing wechseln sollten. Seither handelt Swiss Timing im Auftrag von Omega und führt nicht nur die Messungen durch, sondern unter anderem auch die Einblendungen ins Fernsehbild, die Übertragung der Daten innerhalb der Stadien sowie zu sämtlichen Anzeigetafeln und zum Medienhaus. Seit 1932 hat sich die Zeitmessung bei den Spielen mehr als revolutioniert. In Vancouver werden sich über 200 Zeitnehmer und Mitarbeiter für die Datenschaltungen um die rund 250 Tonnen Technik und kilometerlangen Kabelstrecken kümmern. km

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