Stéphane Linder, CEO von TAG Heuer zur Positionierung der Apple Watch

Reaktion auf Aussage von Apple-Designchef Jonathan Paul Ive

Melanie Feist
von Melanie Feist
am 11. September 2014
Stéphane Linder, CEO von TAG Heuer
Stéphane Linder, CEO von TAG Heuer

Bevor die Smartwatch von Apple, die „Apple Watch”, am 09. September 2014 der Öffentlichkeit in Cupertino, Kalifornien, präsentiert wurde, soll sich Apple-Designchef Jonathan Paul Ive selbstsicher über den Erfolg der Apple Watch geäußert haben. Er behauptet, dass mit der Apple Watch die Schweizer Uhrenindustrie ernsthafte Probleme bekommen wird. Dazu befragt Watchtime.net Stéphane Linder, CEO von TAG Heuer.

Watchtime.net: Herr Linder, glauben Sie, dass die Apple Watch ein Stolperstein für die Schweizer Uhrenindustrie sein wird?

Stéphane Linder: Aus meiner Sicht ist die Apple Watch eine Uhr, die sich als professionelles Instrument für Sportler positionierem wird. Als solche kann die Smartwatch nicht als Luxusprodukt betrachtet werden, sondern vielmehr als ein sehr gut gestaltetes und funktionales Instrument wie Sunto- oder Garmin-Uhren.

Watchtime.net: Warum kann die Apple Watch kein Luxusprodukt sein?

Stéphane Linder: Zunächst einmal veraltet die Technologie sehr schnell und das stellt eine große Hürde dar, um ein Produkt teuer zu verkaufen und als Luxusartikel zu positionieren. Denn der Hauptgrund ein Luxusprodukt zu kaufen, ist Status, Prestige, Komfort und das Vergnügen, das Luxusprodukt stressfrei zu tragen. Eine mechanische Uhr muss ich nicht jede Nacht laden, demzufolge brauche ich auch kein Ladegerät und sie ist einfach zu bedienen. Trotzdem denke ich, dass die Apple Watch erfolgreich sein wird und eine Bedrohung im Einstiegspreissegment von unter 500 Euro sein kann.

Watchtime.net: Wer wird also die Apple Watch kaufen?

Stéphane Linder: In erster Linie Sportler, Apple-Anhänger und junge Menschen, die auf der Suche nach dem neuesten Trendobjekt sind. Nun bin ich einfach gespannt, welche weiteren Funktionen Apple für seine Apple Watch noch bringt und das ist auch die Kernfrage für mich: Welche Funktionen könnten besser geeignet sein als die, die bereits von einem Smartphone bereitgestellt werden, dessen Größe, Bildschirm, Schnittstellen und Unabhängigkeit nur besser sein können als die einer Uhr? Wahrscheinlich sind Luxusuhren bedroht, wenn diese Frage beantwortet werden kann…

Watchtime.net: Vielen Dank für das Gespräch.

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