Tissot: Everytime Swissmatic

Erschwingliche Automatikuhr

Eine Uhr mit Edelstahlgehäuse, Saphirglas und Schweizer Automatikwerk für weniger als 500 Euro? Uhren mit dieser Ausstattung und in dieser Preislage waren in der Vergangenheit nur noch selten zu finden – zahlreiche Uhrenmarken drehten die Preisspirale hauptsächlich nach oben, statt nach unten. Mit der Swatch Group, dem starken Mutterkonzern im Rücken, gelingt es Tissot, eine erschwingliche Automatikuhr anzubieten.

Tissot: Everytime Swissmatic mit dem Kaliber Eta C15.111
Tissot: Everytime Swissmatic mit dem Kaliber Eta C15.111

Die Neuheit Everytime Swissmatic ist mit einem 40 Millimeter großen Edelstahlgehäuse ausgestattet, dass das Kaliber Eta C15.111 beherbergt. Das Werk basiert auf dem ersten, vollautomatisch zusammengebauten Uhrwerk Eta C10.111, dass in der Sistem51 von Swatch zum Einsatz kommt, erfährt aber einige Modifikationen: Es wurde um einen Metallrotor ergänzt, die Brücken sind in Schwarz dekoriert und das Winkelspiel der Zahnräder und damit der Zeiger wurde laut Tissot reduziert. Ohne erneute Energiezufuhr läuft die Uhr mindestens drei Tage. Sie ist mit einem schwarzen oder silberfarbenem Zifferblatt erhältlich, das bei der Drei das Datum anzeigt. Der Preis unterscheidet sich je nach gewähltem Armband und Gehäuse: Mit Edelstahlgehäuse und Textil- oder Lederarmband kostet die Everytime Swissmatic 390 Euro, in der Variante mit Edelstahlband ist die Uhr für 440 Euro erhältlich und für die Version mit roségoldfarbenem Gehäuse und Lederarmband müssen 490 Euro den Besitzer wechseln. mf

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Die Varianten der Tissot Everytime Swissmatic im Überblick:

Tissot: Everytime Swissmatic mit schwarzem Zifferblatt und Edelstahlarmband
Tissot: Everytime Swissmatic mit silberfarbenem Zifferblatt und Textilarmband
Tissot: Everytime Swissmatic mit schwarzem Zifferblatt und Lederarmband
Tissot: Everytime Swissmatic mit silberfarbenem Zifferblatt und Edelstahlarmband
Tissot: Everytime Swissmatic mit silberfarbenem Zifferblatt und roségoldfarbenem Gehäuse

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Tissot does not seem to like Superluminova.

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  2. Ich würde das dass unter dem ersten Bild mit nur einem s schreiben.

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  3. Wie tief kann Tissot noch sinken? Wenn die einzigen “Modifikationen” darin bestehen, einen anderen Rotor zu verbauen und die bei der Swatch wild umherflatternden Zeiger zu bändigen, bedeutet das doch wohl, dass am Werk im Grunde nichts geändert wurde und dies – wie bei der System 51 – nicht regulierbar und nicht reparierbar ist. Einer Traditionsmarke unwürdig!

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  4. Wie schade für die Marke Tissot! Ein Wegerfuhrwerk in einem edel aussehenden Gehäuse: das sollten die als Swatch verkaufen. Da erwartet keiner etwas anderes: Fazit: Tissot, mit euch gehts bergab! Leider.

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  5. Für mich ist die Uhr genau das richtige. Ich habe keine Lust auf Reparatur oder Wartung oder einstellen des Uhrwerk’s. Nach spätestens 3 Jahren habe ich mich bei jeder meiner Uhren abgesehen. Ich habe die Everytime mit dem Nato Armband gekauft. Sie schaut sehr gut aus. Nach 72 Std hat sie eine Abweichung von -7 Sekunden. Das ist ein super Wert für eine Automatik Uhr. Würde die Uhr jederzeit wieder kaufen. Tissot ist für mich immer zu empfehlen.

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  6. Ich habe lange nach einer erschwinglichen Uhr mit schönem, schlichtem Zifferblatt und Automatik-Werk gesucht. Als ich die Tissot everytime weiss im Schaufenster sah, wusste ich: Die ists! Seit ich sie trage, bin ich täglich von ihr begeistert. Sie läuft präzis, und wenn sie swatch-Gene hat: Meine einzige swatch läuft ebenfalls seit Jahren tadellos. Ob von Hand oder von einem Roboter montiert, die Qualität muss natürlich stimmen.

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  7. Ergänzung: Ein Detail muss verbessert werden: Die grosse Krone steht so weit vor, dass sie mir mehrmals beim Ausziehen meines Rucksacks am Tragriemen angehängt und die Uhr gestoppt hat, ohne dass ich es gleich bemerkte. Ärgerlich!

    Hansjörg H.

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