Top 10 der beliebtesten Uhrenmodelle

Welche Uhren sind die begehrtesten?

Der Uhrenmarkt bietet eine fast unüberschaubare Auswahl an Marken und Modellen. Doch für welche Zeitmesser interessieren sich Uhrenfans am häufigsten? Welche Luxusuhren kommen in die engere Auswahl, wenn es darum geht, sich ein neues Modell zu kaufen?
In unserer Top 10 der beliebtesten Uhrenmodelle zeigen wir Ihnen die absoluten Favoriten der Uhrenfans im deutschsprachigen Raum. Also die Uhren, für die ein echtes Kaufinteresse besteht und die von den Usern tatsächlich angefragt wurden, mit der Absicht, sie zu erwerben. Die gezeigten Modelle stehen dabei stellvertretend für die ganze Linie. Sie wurden mithilfe von Chrono24 ermittelt, dem weltweiten Marktplatz für Luxusuhren. Über 500.000 Besucher rufen täglich Chrono24 auf und begeben sich auf die Suche nach bestimmten Uhrenmodellen.
Das vielleicht wichtigste Kriterium für eine Kaufentscheidung im Luxusuhrenbereich ist die Marke, noch vor dem Design, der Technik oder dem Preis. Im Luxussektor gilt das ganz besonders. Marken sprechen uns auf der emotionalen Ebene an, und sie vermitteln Bilder und Werte, die wir bei jeder Berührung mit unseren eigenen Werten abgleichen. Im Falle von Übereinstimmung empfinden wir die Marke als begehrlich. Und oft wird die Begehrlichkeit irgendwann so groß, dass wir uns zum Kauf entschließen.
Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die bekannteste und erfolgreichste Uhrenmarke bei dieser Auswertung am häufigsten anzutreffen ist – nämlich Rolex. Eine Rolex gilt als Statussymbol; man findet sie an den Handgelenken von Uhrenkennern und Sammlern genauso wie an den Armen von Menschen, denen eine einzige gute Uhr fürs Leben reicht. Zudem versprechen die Modelle in Edelstahl dem Käufer einen hohen Werterhalt. Rolex-Uhren sind so begehrt, dass man sich beim Kauf beim Juwelier oft auf lange Wartezeiten einstellen muss oder im Internet deutlich mehr bezahlt als den eigentlichen Verkaufspreis. Und wer doch eine zum Normalpreis bekommen sollte, kann sie in der Regel einige Jahre später zu einem höheren Preis verkaufen. Aber auch Omega und Audemars Piguet stehen für Wertstabilität und ein unverkennbares Design.
Welche Marken und Modelle zu den beliebtesten Armbanduhren der deutschsprachigen Uhrenfans gehören, sehen Sie in unserer Übersicht.

#Platz 10 der beliebtesten Uhrenmodelle: Audemars Piguet Royal Oak

Die neue Royal Oak Jumbo in Edelstahl von Audemars Piguet
Die neue Royal Oak Jumbo in Edelstahl von Audemars Piguet

Ein halbes Jahrhundert gibt es die erste Luxussportuhr aus Stahl von Audemars Piguet schon, deren Design auf Gérald Genta zurückgeht. Ihre Kennzeichen sind die achteckige Lünette mit den acht sechseckigen Schrauben, deren Schlitze tangential ausgerichtet sind und das charakteristische „Petite Tapisserie“-Zifferblatt. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten ist die Royal Oak zu einem echten Bestseller des Hauses geworden und zählt heute zu den begehrtesten und bekanntesten Zeitmessern überhaupt. Regelmäßig kommen neue Mitglieder zur Royal-Oak-Familie hinzu, ihre Gestaltungen, Materialien und Funktionen sind vielfältig. Besonders beliebt dabei die klassische Dreizeigeruhr mit Datum. Zum Jubiläum in diesem Jahr kommt nun der Nachfolger der beliebten Royal Oak Jumbo. Das extraflache Modell mit der Referenz 15202, das dem Ursprungsmodell mit 39 Millimetern Durchmesser und dem flachen Automatikkaliber 2121 weitgehend entsprach, wird durch den Nachfolger Referenz 16202 mit dem neuen Manufakturkaliber 7121 ersetzt. Mit 31.800 Euro ist die Royal Oak das teuerste Stahlmodell in unserer Liste, was aber ihrer Beliebtheit keinen Abbruch tut.

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#Platz 9 der beliebtesten Uhrenmodelle: Rolex Day-Date

Rolex Oyster Perpetual Day-Date 40 in Weißgold
Rolex Oyster Perpetual Day-Date 40 in Weißgold (37.700 Euro)

Die Oyster Perpetual Day-Date sorgt seit 1956 für umfassende Informationen: Tageszeit, Wochentag und Datum. Damit ist sie für Rolex-Fans und Vintage-Freunde eine gleichermaßen spannende Armbanduhr. Auf dem Gebrauchtmarkt werden Day-Date-Modelle extrem unterschiedlich bewertet. Vielleicht liegt es daran, dass das Modell stets nur in Edelmetall gebaut wurde, oder am exklusiven Metallband mit Namen „President“. Dieses spielt darauf an, dass einige US-Präsidenten diese Uhr getragen haben. In Weißgold und mit 40 Millimetern Durchmesser kostet sie 37.700 Euro. Dafür erhält man mit dem Kaliber 3255 die neueste Werkegeneration mit Paraflex-Stoßsicherung, leichter Chronergy-Hemmung und 70 Stunden Gangreserve. Dann gibt es noch die unverkennbaren Rolex-Kennzeichen dazu: die geriffelte Lünette und die Zykloplupe.

#Platz 8 der beliebtesten Uhrenmodelle: Tudor Black Bay

Tudor Black Bay Ceramic
Tudor Black Bay Ceramic

Bei Tudor bekommt man richtig viel Uhr fürs Geld, die Marke ist die günstigere Alternative zu Rolex. Rolex‘ kleine Schwester zeigt sich mehr und mehr eigenständig und holt im direkten Vergleich mit coolen Modellen und eigenen Werken auf. Die Marke ist also eine gute Alternative zu den nur schlecht verfügbaren Rolex-Modellen und landet deshalb mit ihrer beliebten Taucheruhr Black Bay auch auf Platz 8 unserer Liste. Mit der Black Bay Ceramic hat Tudor erstmals ein Modell vom unabhängigen Eidgenössischen Institut für Metrologie (METAS) als Master Chronometer zertifizieren lassen. Bisher ließ ausschließlich Omega seine Uhrwerke nach diesem Qualitätsstandard prüfen. Entsprechend der Voraussetzungen weist das Tudor-Manufakturkaliber MT5602-1U mit Automatikaufzug zudem das Chronometerzertifikat der COSC auf und ist bis 15.000 Gauß amagnetisch. Das gewisse Extra verleihen ihr nicht nur die längst zum Markenzeichen gewordenen Snowflake-Zeiger, sondern auch ihr Auftritt komplett in Schwarz. Die Keramik-Uhr ist für 4.510 Euro zu haben.

#Platz 7 der beliebtesten Uhrenmodelle: Omega Speedmaster

Omega: Speedmaster Moonwatch Professional Co-Axial Master Chronometer Chronograph 42 mm, Referenz 310.30.42.50.01.002
Omega: Speedmaster Moonwatch Professional Co-Axial Master Chronometer Chronograph 42 mm, Referenz 310.30.42.50.01.002

Mit der Omega Speedmaster landet ein Modell mit bewegter Geschichte auf Rang 7. Die Omega Speedmaster Professional war vor 50 Jahren die erste Uhr auf dem Mond – Edwin “Buzz” Aldrin trug sie 1969 am Arm als er die Mondoberfläche betrat. Seither zählt die “Moonwatch” zu den berühmtesten Uhren der Welt und ist wegen dieser Story bei vielen Uhrenfreunden beliebt. Omega ergänzte die Speedmaster Professional Moonwatch im Laufe der Jahre um zahlreiche Varianten. Vergangenes Jahr erschien die Speedmaster Moonwatch Professional Master Chronometer mit dem neuen Co-Axial-Kaliber 3861. Das Handaufzugs-Uhrwerk ist als Master Chronometer zertifiziert und macht die Moonwatch gegenüber Magnetfeldern bis 15.000 Gauß resistent. Beim Design bleibt sich das Modell treu; nur kleine Detailveränderungen wurden auf dem Zifferblatt vorgenommen. Als Vorbild dient die vierte Generation der Moonwatch, die Referenz 105.012. Die Gehäusegröße von 42 Millimetern und die Druckfestigkeit bis fünf Bar bleiben bestehen. Die Speedmaster gibt es unter anderem in Edelstahl mit Kunststoffglas und geschlossenem Boden (6.100 Euro) sowie beispielsweise auch mit zwei Saphirgläsern.

#Platz 6 der beliebtesten Uhrenmodelle: Rolex Oyster Perpetual

Rolex Oyster Perpetual 41 mit silberfarbenem Zifferblatt und Goldindexen
Rolex Oyster Perpetual 41 mit silberfarbenem Zifferblatt und Goldindexen (5.700 Euro)

Die Oyster Perpetual ist der ideale Einstieg in die Welt von Rolex. Sie bietet ihrem Besitzer viel von den Vorzügen, für die die Marke bekannt ist: rundum einwandfreie Verarbeitung, Gehäuse aus salzwasserbeständigem Edelstahl 904L, chronometergenauer Gang – und geringe Gefahr eines Wertverlusts. Die Rolex Oyster Perpetual gibt es in verschiedenen Gehäusegrößen, sodass das Modell sowohl Damen als auch Herren tragen können. Das Gehäuse aus Edelstahl ist in den Größen 28, 31, 34, 36 und seit 2020 in 41 Millimeter verfügbar. Je nach Gehäusegröße sorgt ein anderes Rolex-Manufakturkaliber für den Antrieb: In den Damenuhren mit einem Durchmesser von 28, 31 und 34 Millimetern arbeitet das Uhrwerk Rolex 2232. In der 36-Millimeter- und der 41-Millimeter-Version verbaut Rolex das moderne Kaliber 3230 aus der jüngsten Werkegeneration mit erhöhter Gangreserve von 70 Stunden und verbessertem Magnetfeldschutz.

#Platz 5 der beliebtesten Uhrenmodelle: Rolex Daytona

Rolex Cosmograph Daytona mit Tachymeterskala auf der Lünette
Rolex Cosmograph Daytona mit Tachymeterskala auf der Lünette (13.550 Euro)

In Stahl gehört die Rolex Daytona zu den beliebtesten Uhren der Welt. Wahrscheinlich landet sie nur deshalb nicht auf der Spitzenposition, da man auf eine neue Daytona viele, viele Jahre warten muss. Gebraucht ist die Uhr deshalb auch viel teurer als neu. Die Chronopraphen-Ikone wurde eigens für Rennfahrer entwickelt, deshalb fiel die Tachymeterskala auf der Lünette deutlich größer aus als bei anderen Herstellern. So entstand auch der Modellname: Der Rennparcours am Strand von Daytona in Florida war Namensgeber. In Stahl kostet die Daytona beim Konzessionär 13.550 Euro, und da die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt, muss jeder, der dort leer ausgeht, fast das Dreifache bezahlen.

#Platz 4 der beliebtesten Uhrenmodelle: Rolex GMT-Master II

Rolex GMT-Master II
Edelstahl, 40 Millimeter, Manufakturkaliber 3285, Automatik, Chronometer, blau-rote Lünette („Pepsi“), 10.000 Euro

Die GMT-Master II von Rolex ist eine sehr beliebte Ikone, die gerade in Stahl und mit der blau-roten “Pepsi”-Lünette von Uhrenfans favorisiert wird. Schon bei ihrer Vorstellung 1955 kam die GMT-Master in dieser Farbkombination auf den Markt. Seit 1982 führt sie als Namenszusatz die römische Zwei, die auf eine wichtige funktionale Verbesserung hinweist: Der Zwölf-Stunden-Zeiger lässt sich nun unabhängig vom 24-Stunden-Zeiger verstellen. Geblieben ist die drehbare 24-Stunden-Lünette, bei der die blaue Hälfte die Nachtstunden, die rote Hälfte die Tagstunden kennzeichnet. Heute besteht die Lünettenskala aus kratzfester Keramik. Es gibt die GMT-Master II wahlweise mit Oyster-Band (9.800 Euro) oder Jubilé-Band (10.000 Euro). Auf dem gängigen Sekundärmarkt geht allerdings unter 20.000 Euro nichts.

#Platz 3 der beliebtesten Uhrenmodelle: Omega Seamaster

Die Omega Seamaster Diver 300M 007 Edition gibt es auch mit NATO-Band
Die Omega Seamaster Diver 300M 007 Edition gibt es auch mit NATO-Band. Kostenpunkt: 7.900 Euro

Omega und Rolex sind zweifelsohne die beliebtesten Uhrenmarken im deutschsprachigen Raum. Mit der Seamaster landet eine moderne, robuste und alltagstaugliche Taucheruhr auf Rang 3 der beliebtesten Uhrenmodelle im deutschsprachigen Raum. Die Omega Seamaster gibt es in zahlreichen Varianten, von Titan- bis hin zum Platingehäuse, mit geschlossenem oder mit Saphirglasboden. Was alle Seamaster-Modelle jedoch eint, ist ihre hohe Wasserdichtheit. Die Seamaster Diver 300M gibt es seit 1993. Typisch für sie ist neben dem Wellenmuster auf dem Zifferblatt das Helium-Auslassventil bei zehn Uhr. Sie ist jedoch nicht nur eine Uhr zum Tauchen. Bereits in den 1990er-Jahren findet sie sich auch an den Handgelenken von international bekannten Sportlern wie dem Schwimmer Alexander Popov und der Tennisspielerin Martina Hingis. Und auch der berühmteste Geheimagent der Welt, James Bond, schwört schon seit 1995 auf die Seamaster, meist auf die Diver 300M.

#Platz 2 der beliebtesten Uhrenmodelle: Rolex Submariner

Rolex: Submariner
Rolex Submariner: Auf Grund ihrer begrenzten Verfügbarkeit bei gleichzeitig hoher Nachfrage wird sie rund 80 Prozent über dem Listenpreis, der bei 8.350 Euro liegt, gehandelt. (Bild: Protected by Copyright)

Vor zwei Jahren hat Rolex hat die begehrte Submariner, die erstmals 1953 vorgestellt wurde, überarbeitet. Das Gehäuse ist jetzt mit 41 Millimetern etwas größer, das Band breiter, die Hörner schmaler. Im Innern kommt das aktuelle Manufakturkaliber 3235 zum Einsatz, das schon Datejust, Sea-Dweller und andere Rolex-Modelle antreibt. Die Triplock-Krone und die Gehäusekontruktion sorgen für eine Wasserdichtheit von 300 Metern. Die Submariner ohne Datum kostet 8.350 Euro. Aber auch hier setzt eine Zuteilung vom Konzessionär voraus, dass man ein guter Kunde ist, der auch sonst mal einige Euro beim Händler lässt. 2020 landete die Submariner auf Platz 5 der beliebtesten Uhrenmodelle, jetzt ist sie das zweitbeliebteste Modell.

#Platz 1 der beliebtesten Uhrenmodelle: Rolex Datejust

Rolex: Datejust 41 in Edelstahl mit Weißgoldlünette mit Oyster-Band
Rolex: Datejust 41 in Edelstahl mit Weißgoldlünette mit Oyster-Band, 9.300 Euro

Die Datejust von Rolex landet überraschenderweise auf Platz Eins in unserem Ranking. Bis vor kurzem wurde sie auf dem Sekundärmarkt noch unter dem UVP gehandelt. Die Datejust bietet jedoch nahezu alle Rolex-Vorteile, bleibt aber trotzdem das günstigste Modell mit Datum in der Kollektion. Rolex führte die Datejust bereits 1945 ein. Sie war die erste automatische und wasserdichte Armbanduhr mit Chronometerzertifikat, die in einem Fenster bei der Drei das Datum anzeigte. Zum Stilcode der Datejust gehören die Datumslupe und die geriffelte Lünette. Traditionell wird die Datejust am Jubilé-Band, einem fünfreihigen Metallarmband, getragen. Mittlerweile gibt es das Modell aber in den verschiedensten Varianten: mit glatter Lünette, mit Oysterband, mit römischen Ziffern, mit Strichindexen, einfarbig oder bicolor – da ist für jeden Geschmack etwas dabei und vielleicht deshalb neu, der Platz Eins in dieser Liste.

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Juli 2014.

Woher die Daten stammen:

Der Artikel “Die Top 10 der beliebtesten Uhrenmodelle” basiert auf Daten von Chrono24, dem weltweiten Marktplatz für Luxusuhren. Mit rund 500.000 verfügbaren Uhren von über 3.000 Händlern aus über 120 Ländern und circa 20.000 Privatverkäufern erreicht das Portal ca. 7 Millionen Unique Visitor monatlich (Stand Januar 2019). Das größte globale Angebot von neuen, gebrauchten und Vintage-Uhren verbindet Chrono24 mit einem umfangreichen Service-Portfolio, das Käufer und Verkäufer ihre Transaktionen in vertrauensvoller Umgebung abwickeln lässt. Die Daten beziehen sich auf den Zeitraum Januar bis einschließlich Dezember 2021 und beinhalten sowohl neue als auch gebrauchte Modelle. Die hier gezeigten Modelle stehen dabei stellvertretend für die ganze Linie.

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Produkt: Download Einzeltest: Rolex Oyster Perpetual Sky-Dweller
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Einzeltest: Rolex Oyster Perpetual Sky-Dweller

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Hallo, Ihre und anderer Beurteilungen der Uhren aus dem Hause ROLEX sagen, daß die Qualität hervorragend sei. Ich glaube es – gern.Ich werde mir dennoch nie eine leisten. Beruflich mußte ich mich jahrelang in Kreisen bewegen, denen hohe Summen Geldes nebensächlich schien.Die Arrogantesten, die mit dem kleinsten “Kern” und der größten “Oberfläche” und die mit den härtesten Ellenbogen – trugen alle ROLEX.Erst vor kurzem wurden meine “Vorurteile” leider erneut von einem neuen “Nachbarn” bestätigt. Meine Eindrücke sind niemals(!) repräsentativ! Aber mit der Wahl seiner Uhr setzt auch jeder Käufer produktimagemäßig ein Statement – und obwohl mich einige Modelle sympathisch ansprechen, zu dieser ROLEX-Klientel möchte ich nie gehören! Z.Zt. stöbere ich bei Chopard, IWC,Hublot,Bulgari und ja:Sinn. – Gruß Manfred Schulz

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  2. Als Uhrmacher kenn ich leider genug Käufer von Rolex-Uhren die damit nur ein Statement setzen möchten was Sie sich leisten können. Was für ein Uhrwerk mit welchen Funktionen verbaut wurde ist für solche Kunden meistens irrelevant. Als Verkäufer denkt man sich seinen Teil über solche Leute.

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  3. Es hängt immer von dem Modell ab. Eine Oyster Perpetual ist sicherlich keine Uhr, mit der ich protze. Mich fasziniert bei Rolex neben der Qualität auch die Wertbeständigkeit. Insoweit ist diese Uhr auch ein Statement für Langlebigkeit und Kostanz im Gegensatz zu einer Smartwatch, die nach 3 Jahren nur noch Elektroschrott ist.

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  4. Ich habe mir vor einem Jahr eine DJ zum meinem 50. Geburtstag gekauft. Diese Uhr fasziniert mich seit Jahren. Konnte sie mir leider nie leisten.
    Bin total happy mit der Uhr.
    Gehöre aber mit Sicherheit nicht zu der von Ihnen beschriebenen Klientel.
    Beste Grüße aus Bayern

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  5. Ich bin seit über 35 Jahren Uhrenliebhaber und -sammler mit fast so vielen Uhren wie das Jahr Tage hat. Zur Sammlung gehören auch 27 Modelle von Rolex.
    Ich stimme Herrn Schulz insofern zu, als Rolex in bestimmten Kreisen leider als Statussymbol gesehen und damit regelrecht offen oder unterschwellig geprotzt wird.
    Meine Frage ist nur, wo bleibt sein Selbstbewußtsein in Sachen Uhren? Wenn ihm manche Rolex Modelle sympathisch sind sollte ihn nichts daran hintern, ein Modell seiner Wahl zu tragen. Ich habe mich hinsichtlich Uhren nie von anderen beeinflussen oder dominieren lassen, sondern trage abwechslungsreich die Uhren aus meinem Fundus, nach denen mir gerade der Sinn steht. Die Bandbreite der Marken umfasst fast alle sog. Nobelmarken, sowohl neue als auch Vintage Uhren. Die Freude daran lasse ich mir durch Dritte nicht verderben.

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  6. …dieses ewige Geplärre wegen der ach so versnobten Rolexgesellschaft… kann das nicht mehr hören!!! Bin selber Uhrmacher und trage Rolex… habe mehrere Modelle. Bin kein Snob, fahre selbst im Winter mit dem Fahrrad zur Arbeit… die ewige Anprangerei von solchen Personen, einfach nur lächerlich!!! Ich hoffe, Sie haben auch richtige Probleme, in denen Sie Ihren Enthusiasmus richtig ausleben können!!!

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  7. Danke für die klaren Worte! Bin selber Träger einer Oyster m. Rhodium-Blatt und „nur“ Angestellter mit mittlerem Einkommen! Fühle mich aber sehr wohl damit und bin begeistert von der Qualität.
    Habe aber keineswegs die „härtesten Ellenbogen“ und auch keine Minderwertigkeitskomplexe, fühle mich aber einfach nur gut!

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  8. Es gibt noch andere Anspekte zu Rolex. Ein Watchblogger hat seine Rolex verkauft, weil er permanent darauf angesprochen worden ist. Das war im zuviel Aufmerksamkeit für eine Uhr.

    Rolex ist vor allem eine Marketingoperation. Das war sie von Anfang an.

    Die Behauptung, sie täten alles, um die beste Uhr zu kaufen, wirkt bei mir komisch, weil die Firma die Kugellagerung des Rotors mit 60 Jahren Verspätung eingeführt hat, dann aber gesagt hat, es trage zur Präzision bei. Haben sie also vorher getan, was man tun konnte? Nein.

    Ein Damasko mit gehärtetem Gehäuse und Manufakturwerk ist die bessere Uhr, eine Ball mit hoher Wasserdichte, hoher Antimagnetik hoher Stosssicherheit, Manufakturwerk, COSC-Chronometer und H3/Trigalights ist die bessere Uhr und selbstverständlich ist eine Seiko HiBeat eine bessere Uhr.

    Warum also stürzen sich alle auf Rolex und nicht auf die Alternativen? Weil Rolex eine formidable Marketingoperation ist. Weil es von Anfang an so war, wurde daraus ein Selbstläufer. Und heute gibt es ein riesige Glaubensgemeinschaft, die die Alternativen nicht kennen und nicht kennen wollen.

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  9. Das bestätigt meine bisher gemachten Erfahrung in vollem Umfang.
    Leider, muss man sagen, denn es gibt einige Modelle, die auch mich sehr ansprechen.
    Aber das Markenimage, geprägt von der zumeist vom eigentlichen Thema ungerührten Kundschaft, lässt mich immer wieder zurückzucken.

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  10. Ob die Daten von Chrono24 tatsächlich die Beliebtheit von den zuvor genannten Uhren wiedergibt, bleibt dahingestellt.
    Rolex ist wie jede andere Marke ein Hersteller von Uhren.
    Was jeder Einzelne daraus macht, ob er sich mit oder ohne Rolex besser fühlt, als Nicht- Rolexträger, ist jedem selbst überlassen.
    Man wird dadurch sicherlich nicht zum besseren Menschen. Aber auch das Gegenteil sollte m.E. selten zu erwarten sein.
    Den Kauf einer Uhr, oder einer Marke von Dritten abhängig zu machen, würde mir nicht einfallen. Frage ja auch nicht meine Nachbarn, Kollegen etc. was ich denn für Kleidung tragen soll…
    Wie hier schon gesagt wurde, kaufen was gefällt und mit Freude tragen.
    Auch ich gehöre zur Rolex Trägerschaft und mit entsprechender Selbstreflexion, kann ich keine Veränderung an mir ausmachen 😉
    Ich denke aber, dass es kein weiteres Rolex Modell an mein Handgelenk schafft, da mir deren aktuelle Marktpolitik zu exotisch ist.

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  11. Was für ein Thema. Könnten Sie sich vorstellen Ihre Uhr ohne Markenlogo zu tragen? Wäre sie dann wirklich immer noch so ansprechend?
    Ich kann mich selbst davon nicht ausschließen.
    Man freut sich ja dass man so eine herrliche Uhr mit tragen kann/könnte ?
    Mein heiliger Gral ist eine IWC Portofino die ich leider nicht besitze.
    Aber wie schon gesagt…….
    Mit besten Grüßen
    07.02.2020

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  12. Ich habe eine Rolex Perpetual und das schon 20 Jahre! Die Uhr wurde schon zweimal zu Rolex in Revision über Bucherer St.Gallen geschickt! Das erste mal war ich sehr zufrieden Hingegen das zweite Mal nicht so. Als ich die Uhr am linken Handgelenk unmittelbar nach Erhalt anziehen wollte fiel sie zu Boden weil der Verschluss nicht richtig montiert wurde! Ebenfalls fasst das Aufzugsteil (trieberli) nicht mehr im Gewinde. Dann bleibt die Uhr praktisch jede Nacht stehen und muss wieder gerichtet werden. Ja ist schade muss die Uhr wieder in Revision geben! Erneute Kosten von gegen Fr. 800.00

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  13. Also ich bin eigentlich ziemlich nett!! Ich kenne einen der trägt ne Hublot auf jedem Handgelenk, das ist ein ziemlich unbeliebter Typ.

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  14. Hallo, ich kann zu dem Thema Rolex nur sagen: braucht kein Mensch! Es gibt ca. 300 Uhrenmarken und die sind hochwertiger als die 100te Rolex-Imitation. Ich habe noch keinen Politiker gesehen, mit einer Rolex-Uhr am Arm und die sind arrogant und stehen über den Gesetzen. Lasst mich doch in Ruhe, Ihr korruppten Manager, ich trage Jean Marcel, Val de Temps oder Tissot das sind auch gute Uhren

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  15. Rolex Daytona ist für mich die schönste Uhr. Seit einem Jahr besitze ich eine. Ich habe mich nicht verändert, bin nicht arrogant. Breitere Schultern habe ich auch keine bekomme.
    Ich habe mir halt einen Lebenstraum erfüllt, und habe viel Spass mit dieser Uhr.

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  16. I have waited 2 years for a Rolex GMT-Master II and still nothing. Same story with any other Rolex model. I have heard many stories about the waiting time and some hard to believe. Since I am 75 years old, and the clock is ticking, I wonder if Rolex would send a new GMT-Master II (Pepsi) to my grave?

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  17. Rolex-Träger haben einfach keine Klasse

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  18. Erstaunlich wie eine Uhrenmarke so polarisieren kann. Ich wundere mich nur über die Anfeindung.

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  19. Was A über B sagt; sagt mehr über A – als über B. 😉
    Nächstes Mal tief durchatmen und sachlicher argumentieren.
    Es ist überaus ärgerlich, aber Herr Schulz hat Recht.

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  20. Stimmt. Die meisten, so wie ich, haben 13 Klassen durchlaufen, weshalb wir gar nicht in der Lage sind, solche Äußerungen zu tätigen.

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  21. Die meisten Rolexmodelle sind für mein Handgelenk zu klein und die mit der richtigen Grösse sind für mich nicht bezahlbar! Und einen Chrono mit Datum können sie anscheinend auch nicht bauen! Für mich eine eher uninteressante Marke

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  22. Ich kaufe aus Prinzip keine Rolex Uhren, weil ich nicht gewillt bin, für mein Empfinden, diese irrwitzigen diesen Preis zu bezahlen, trotz des hervorragendem Marketing von Rolex. Zudem bin ich genetisch vorbelastet und blutverwandt mit dem Gründer von Omega Louis Brandt. Deshalb haben logischerweise Omega und Tissot Uhren Vorrang bei einem allfälligen Uhrenkauf.

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  23. Unglaublich,
    Jetzt bestimmt die Uhren Marke den Charakter des Trägers …
    Wenn man dann statt Rolex Chopard trägt ist man der “ bessere “ Mensch…

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  24. Ziemlich unverschämt so von seinen Kunden zu reden.

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  25. Sehr geehrte Damen und Herren!

    Vielen Dank für diesen schönen Artikel. Ich freue mich, daß OMEGA Platz 1 belegt. Ich selber gehöre leider aus finanziellen Gründen weder zur Omega noch zur Rolex Klientel….. habe aber zu meinem Studienabschluß eine Omega Genève (1959?) bekommen (Familienerbstück wird auch an meinen Sohn eines Tages weitergegeben!). Lang in der Lade gelegen, habe ich sie vor einem Jahr generalüberholen lassen. Und die Qualität…. einmalig. Die Uhr läuft wie das sprichwörtliche “Schweizer Uhrwerk” : Ein Traum! Ich liebe diese Uhr einfach!. Es freut mich die Fortführung dieser Omega Tradition: Einfach tolle und schöne Uhren zu bauen! Bonne Chance à Omega SA. pour 2021 et les années à venir. Und auch wenn ich mir diese Uhren nicht leisten kann…. ich finde sie (im Gegensatz zur R. Konkurrenz) nicht überzahlt! Andere hier erwähnte Modelle leider schon… Und auch noch ein sympathischer Zug von Omega: es gibt auch Modelle für den Normalverdiener- sind halt schlichter aber auch unglaublich toll!
    Herzlichste Grüße aus Wien! M. Zeman

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  26. Solch eine Diskussion ist immer wieder herrlich und führt stets zum selben Ergebnis.
    Verschiedene Themen wie Religion, Fußball, Politik… und natürlich Uhren lassen sich nicht auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Jeder zweite italienische Kellner, Nikki Lauda (trug Rolex), Joschka Fischer (ja, um auch einen Politiker zu nennen, der Rolex offiziell am Arm trug) viele ‘Schubladendenker‘ und natürlich ausgesprochene Fans und Liebhaber erwerben Rolex-Uhren. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich. Ich persönlich finde das Design der Rolex Taucheruhren einmalig und wenn man der Geschichte glauben darf, ist das Design von Zifferblatt, Zeigern und Gehäuse einer Taucheruhr von Rolex maßgeblich beeinflusst worden. Wie dem auch sei, das Resultat ist über die Jahre hinweg gepflegt und verfeinert worden ohne übertriebene Neuerungen einzuführen.
    Diese Konstanz schätzen verschiedene Kunden. Beim Uhrwerk sieht es anders aus. Hier sind Veränderungen durchgeführt worden, was Konstruktion und verwendete Materialien angeht.
    Jetzt kommt aber der Knackpunkt, der auch andere Uhrenmarken betrifft.
    Nach Angaben von [https://www.watchtime.net/uhren-wissen/rolex-in-zahlen/] werden 750000 Kalibereinheiten pro Jahr von Rolex produziert. Hier muss das Wort Manufakturkaliber noch einmal auf Sinnhaftigkeit hinterfragt werden. Die allgemeine Tendenz: Kosten runter, Preise rauf und Gewinne maximal. Das gilt auch für Omega, die den Trend etwas später erkannten und sich preistechnisch mit hauseigenen Antrieben nun im näheren Windschatten von Rolex befinden.
    Wenn man dann noch eine kleine Hochrechnung der Revisionspreise durchführt, die bei beiden genannten Firmen für eine 3 Zeiger Uhr zwischen 500 und 600 Euro liegen [0,5 Stunden zerlegen, 1,5 Stunden Zusammenbau + Prüfung und Aufarbeitung von Gehäuse und Band = maximal 3 Stunden Arbeitszeit] dann komme ich auf einen Stundensatz von 200 Euro / h. Das ist natürlich echte Handarbeit, sagte der Heizungsbauer und forderte sofort eine Lohnerhöhung.
    Unterm Strich finde ich die aktuelle Qualität der ETA und Sellita Uhrwerke hervorragend. Richtig reguliert erreichen diese ein Gangergebnis, was völlig untadelig ist und die Wartungsarbeiten kann jeder Uhrmacher übernehmen. Deshalb lege ich mich fest: Mein Favorit ist Seiko mit hauseigenem Werk auf Platz 10.

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  27. Müsste es nicht Gewährleistung geben auf ein Malheur, das knapp nach einer Revision passierte? Haben Sie eine Mängelrüge eingesandt?

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  28. HJK, kann ich sehr gut verstehen. Mein absoluter Favorit, die BALL…

    https://shop.ballwatch.ch/en/mooncalendar-01

    Ein paar nette Komplikationen, Antimagnetismus, …vor allem die Trigalights faszinieren mich. Leider nicht in Titan zu haben.

    … mein Träumchen z.Zt.

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  29. Sehr schade, dass den Leuten von “Watchtime” nichts neues mehr einfällt und so immer wieder alte Berichte aufgewärmt werden und die Einzigartigkeit ( in jeder Beziehung ! ) einer Rolex dem Leser eingetrichtert werden soll. Seriöse Berichterstattung sieht anders aus.

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  30. Guten Tag,
    vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Artikel wird fortlaufend aktualisiert auf Basis neu erhobener Daten von Chrono24. Hier liegt nicht die Meinung der Redaktion zugrunde, sondern der Artikel spiegelt das Interesse der Uhrenfans, die sich auf Chrono24 informieren bzw. eine Uhr erwerben, wider. Beste Grüße, Ihr Watchtime.net-Team

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