Top 10 der beliebtesten Uhrenmodelle

Welche Uhren sind die begehrtesten?

 Redaktion
von Redaktion
am 22. Februar 2018

Der Uhrenmarkt bietet eine fast unüberschaubare Auswahl an Marken und Modellen. Doch welche Uhren erhalten die größte Aufmerksamkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz? In unserer Top 10 der beliebtesten Uhrenmodelle zeigen wir Ihnen die absoluten Favoriten. Die gezeigten Modelle stehen dabei stellvertretend für die ganze Linie. Sie wurden mithilfe von Chrono24 ermittelt, dem weltweiten Marktplatz für Luxusuhren. Über zehn Millionen Besucher rufen monatlich Chrono24 auf und begeben sich auf die Suche nach bestimmten Uhrenmodellen. Wir wollten wissen, welche Uhren die beliebtesten sind. Im Vergleich zu unserer letzten Abfrage, die die User-Anfragen der ersten Jahreshälfte 2017 abbildete, hat sich das Bild über das komplette Jahr 2017 hinweg, also von Januar bis einschließlich Dezember, etwas gewandelt. Omega schafft es gleich mit drei Uhrenmodellen unter die ersten zehn. Bei der letzten Abfrage konnte nur die Moonwatch die Herzen der Fans erobern. Tudor kann sich fest in den Top 10 verankern und klettert sogar noch ein paar Plätze noch oben. Welche Modelle im deutschsprachigen Raum sonst noch sehr beliebt sind, sehen Sie in unserer Übersicht.

Platz 10 Omega Seamaster Aqua Terra: Der sportlich-elegante Zeitmesser von Omega schafft es unter die Top 10 der beliebtesten Uhrenmodelle im deutschsprachigen Raum. Kennzeichen der aktuellen Seamaster-Aqua-Terra-Kollektion, die seit 2002 zum Portfolio der Bieler Marke gehört, ist ihr Zifferblattdesign mit den horizontalen Streifen in Teak-Optik und die Datumsanzeige bei sechs Uhr. Früher hatten die Streifen noch eine vertikale Ausrichtung. 2013 wurde erstmals eine Seamaster Aqua Terra mit dem Co-Axial-Kaliber 8508 vorgestellt, dass dem Einfluss von Magnetfeldern bis zu einer Stärke von mehr als 15.000 Gauß widerstehen konnte. Dies läutete den Beginn der Master-Chronometer-Kaliber bei Omega ein. Das abgebildete Modell wurde 2017 auf der Baselworld vorgestellt. Es besitzt ein 41 Millimeter großes Edelstahlgehäuse, das bis 15 Bar druckfest ist. Energie liefert der Dreizeigeruhr das hauseigene Automatikkaliber 8900. Kostenpunkt: 5.000 Euro
Platz 9 Omega Seamaster Planet Ocean: Seit 2005 gibt es bei Omega die Taucheruhrenkollektion Seamaster Planet Ocean 600 M, die an das Design der ersten Omega Seamaster 300 von 1957 erinnert. Allerdings erreicht die Uhr eine Wasserdichtheit von 600 Metern, verfügt über ein Saphirglas und modernste Technik im Innern. 2016 rüstete Omega die Taucheruhrenlinie auf die neuen magnetfeldgeschützten und von der METAS getesteten Manufakturwerke um. Die neue Seamaster Planet Ocean 600 M gibt es mit verschiedenen Komplikationen und Materialkombinationen wie farbiger Keramik oder Sedna-Gold. Das abgebildete Modell, die Seamaster Planet Ocean 600 M Big Blue mit zweiter Zeitzone, besteht aus blauer Keramik. Im Innern kommt das Omega Master Chronometer Kaliber 8906 zum Einsatz. Kostenpunkt: 10.300 Euro. Chronos hat die Omega Seamaster Planet Ocean 600 M getestet. Hier können Sie den Test herunterladen.
Platz 8 Audemars Piguet Royal Oak Offshore Chronograph: 1993 war die Geburtsstunde der Royal Oak Offshore. Audemars Piguet stellte eine noch sportlichere, widerstandsfähigere und maskulinere Version des Urmodells Royal Oak vor. Das Premierenmodell – ein Chronograph mit 42,5 Millimeter im Durchmesser – zeigte sich mit verschraubter Krone, sichtbaren Silikonabdeckungen an den Drückern und einem überarbeiteten Band mit beidseitiger Schmetterlingsfaltschließe. Der Stopper erhielt den Spitznamen “The Beast”. Über die Jahrzehnte erschienen zahlreiche Varianten der Royal Oak Offshore – mit verschiedenen Komplikationen und in den unterschiedlichsten Materialkombinationen. 2018 feiert die Bestie ihren 25. Geburtstag. Diesen nimmt Audemars Piguet zum Anlass eine Re-Edition ihres ersten Royal Oak Offshore Chronographen aufzulegen (Edelstahl, 42 Millimeter, Kaliber 3126/3840 Automatik, 27.800 Euro) Mehr zur Uhr erfahren.
Omega: Speedmaster Moonwatch Chronograph
Platz 6 Rolex Submariner Date: 1954 präsentierte Rolex seine Submariner. Die Taucheruhr war die erste, die bis zehn Bar druckfest hielt, den typischen Kronenschutz erhielt sie 1959, 1966 folgte das erste Modell mit Datum unter der charakteristischen Lupe – die Submariner Date. Für eine bessere Ablesbarkeit ist die Datumslupe antireflexbeschichtet. An ihr, der sogenannten Zykloplupe, scheiden sich die Geister der Rolex-Fans, die einen lieben sie, die anderen hassen sie. In Deutschland, Österreich und der Schweiz scheint die Lupe jedoch nicht allzusehr abzuschrecken, denn immerhin landet die Submariner Date auf Platz sechs der beliebtesten Uhren. Hier erfahren Sie alles über die Submariner von Rolex.
Platz 5 Tudor Heritage Black Bay: Die Heritage Black Bay hat sich unter den Tudor-Fans schon längst zu einem Kultmodell entwickelt. War sie 2012 noch als reines Retromodell in Edelstahl mit roter Tauchlünette erschienen, kamen in den vergangen Jahren immer neue Varianten der Uhr hinzu: mit blauer oder schwarzer Lünette, in Bronze oder komplett in Schwarz. 2015 wurden dann sämtliche Modelle mit dem eigenen Manufakturkaliber ausgestattet. Doch dem nicht genug: Tudor entwickelt die Modellfamilie ständig weiter und so präsentierte die Marke 2017 unter anderem den Heritage Black Bay Chronographen. Wir haben den Manufaktur-Stopper getestet. Hier können Sie den Test für 0,99 Euro herunterladen!
Platz 4 Rolex GMT-Master II Die Geschichte der GMT-Master ist die Geschichte einer Fliegeruhr. Die amerikanische Fluglinie PanAm wollte ihre Piloten und Navigatoren mit einer robusten Uhr mit zweiter Zeitzone ausrüsten und setzte sich mit Rolex zusammen, um einen solchen Zeitmesser zu entwickeln. So entstand die GMT-Master mit einem zusätzlichen 24-Stunden-Zeiger, der an den Zwölf-Stunden-Zeiger gekoppelt war. Die GMT-Master war von Anfang an mit der typischen Datumslupe ausgestattet. 1985 brachte Rolex die GMT-Master II heraus. Äußerlich kaum von den Vorgängermodellen zu unterscheiden, war der Zusatz "II" berechtigt, denn nun ließ sich der Zwölf-Stunden-Zeiger unabhängig vom 24-Stunden-Zeiger in Stundenschritten vor- und zurückbewegen.
Platz 3 Patek Philippe Nautilus: Die Nautilus von Patek Philippe gibt es seit 1976. Der Uhrendesigner Gérald Genta war für den Entwurf der sportlich-eleganten Stahluhr verantwortlich. War die Nachfrage anfangs noch sehr zurückhaltend, entwickelte sie sich im Laufe der Zeit zur Kultuhr. Aus der Nautilus wurde eine ganze Kollektion mit verschiedenen Komplikationen und Größen. Als Patek Philippe 1976 die Referenz 3700 lancierte, kam diese für 4.250 D-Mark in die Geschäfte – heute kostet die aktuelle Nautilus Referenz 5711 22.340 Euro. Alles Wissenswerte über die Nautilus können Sie hier nachlesen.
Platz 2 Rolex Datejust: Rolex führte die Datejust bereits 1945 ein. Sie war die erste automatische und wasserdichte Armbanduhr mit Chronometerzertifikat, die in einem Fenster bei der Drei das Datum anzeigte. Zum Stilcode der Datejust gehören die Datumslupe und die geriffelte Lünette. Traditionell wird die Datejust am Jubilé-Band, einem fünfreihigen Metallarmband, getragen. Mittlerweile gibt es das Modell aber in den verschiedensten Varianten: Mit glatter Lünette, mit Oysterband, mit römischen Ziffern, mit Strichindexen, einfarbig oder bicolor – für jeden Geschmack etwas. 2017 kamen die neuesten Varianten in Edelstahl und Edelstahl-Weißgold hinzu.
Platz 1 Rolex Daytona: In Stahl gehört die Rolex Daytona zu den begehrtesten Uhren der Welt. Und gebraucht ist die Uhr teurer als neu, da man auf eine neue viele Jahre warten muss. Die Chronopraphen-Ikone wurde eigens für Rennfahrer entwickelt, deshalb fiel die Tachymeterskala auf der Lünette deutlich größer aus als bei anderen Herstellern. So entstand auch der Modellname: Der Rennparcours am Strand von Daytona in Florida war Namensgeber. 2017 stellte Rolex die Daytona in Gelb-, Weiß- und Everose-Gold vor. Der Gehäusedurchmesser von 40 Millimetern, die Cerachrom-Lünette und das Automatikkaliber 4130 mit Rolex-Zertifikat "Chronometer der Superlative" wurden übernommen (26.150 Euro).

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Juli 2014.

Woher die Daten stammen:

Der Artikel “Die Top 10 der beliebtesten Uhrenmodelle” basiert auf Daten von Chrono24, dem weltweiten Marktplatz für Luxusuhren. Verkäufer aus über 90 Ländern bieten mehr als 250.000 neue und gebrauchte Uhren auf Chrono24 an. Damit liefern diese Daten einmalige Einblicke in den internationalen Uhrenmarkt. Die Daten beziehen sich auf den Zeitraum Januar bis einschließlich Dezember 2017 und beinhalten sowohl neue als auch gebrauchte Modelle. Die hier gezeigten Modelle stehen dabei stellvertretend für die ganze Linie.

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