Top 10 der beliebtesten Uhrenmodelle

Welche Uhren sind die begehrtesten?

Der Uhrenmarkt bietet eine fast unüberschaubare Auswahl an Marken und Modellen. Doch welche Uhren erhalten die größte Aufmerksamkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz? In unserer Top 10 der beliebtesten Uhrenmodelle zeigen wir Ihnen die absoluten Favoriten. Die gezeigten Modelle stehen dabei stellvertretend für die ganze Linie. Sie wurden mithilfe von Chrono24 ermittelt, dem weltweiten Marktplatz für Luxusuhren. Über 350.000 Besucher rufen täglich Chrono24 auf und begeben sich auf die Suche nach bestimmten Uhrenmodellen. Wir wollten wissen, welche Uhren die beliebtesten sind. Im Vergleich zu unserer letzten Abfrage, die die User-Anfragen von Januar bis Dezember 2017 abbildete, hat sich das Bild in der ersten Jahreshälfte 2018 (01. Januar bis 30. Juni), etwas gewandelt. Während die Swatch-Group-Marke Omega im Jahr 2017 noch mit drei Uhrenmodellen (Speedmaster Professional Moonwatch, Seamaster Aqua Terra und Seamaster Planet Ocean) unter den ersten zehn vertreten war, schafft es Omega nur noch mit einem Modell aktuell unter die Top 10. Auf den Spitzenplätzen hat sich hingegen wenig getan – Rolex ist und bleibt die beliebteste Uhrenmarke im deutschsprachigen Raum. Während im letzten Jahr Tudor noch einen festen Platz in den Top 10 erobern konnte, fällt Rolex‘ Schwestermarke nun komplett aus dem Ranking. Welche Modelle von welchen Marken die Herzen der deutschsprachigen Fans erobern konnten, sehen Sie in unserer Übersicht.

Platz 10 Rolex Yacht-Master II: Rolex versus Omega heißt es auch dieses Mal bei den beliebtesten Uhrenmodellen. Und dieses Mal punktet Rolex souverän und vertreibt damit ein weiteres Modell von Omega aus den Top Ten. Die Yacht-Master gibt es seit 1992. Die Uhr steht für die Verbindung zwischen Rolex und der Welt des Segelsports, in der die Marke schon seit den 1950er-Jahren aktiv ist. Die Yacht-Master war 1992 die erste Armbanduhr der Professional Oyster Kollektion, die in drei Gehäusegrößen – mit 29, 35 und 40 Millimetern Durchmesser – angeboten wurde. Heute gibt es die Yacht-Master mit einem Gehäusedurchmesser von 37 oder 40 Millimetern und als Regatta-Chronographen Yacht-Master II mit programmierbarem Regatta-Countdown. Hier kann über die drehbare Lünette und die Krone eine Countdown-Zeit zwischen zehn und einer Minute vorgewählt werden. Die Yacht-Master 37 ist ab 10.000 Euro, die Yacht-Master 40 ab 10.500 Euro und der Yacht-Master II Chronograph ab 17.000 Euro erhältlich.
Platz 9 Audemars Piguet Royal Oak Offshore Chronograph: Der markante Stopper muss Rang 8 an Rolex abgeben und landet damit auf Platz 9. 1993 war die Geburtsstunde der Royal Oak Offshore. Audemars Piguet stellte eine noch sportlichere, widerstandsfähigere und maskulinere Version des Urmodells Royal Oak vor. Das Premierenmodell – ein Chronograph mit 42,5 Millimeter im Durchmesser – zeigte sich mit verschraubter Krone, sichtbaren Silikonabdeckungen an den Drückern und einem überarbeiteten Band mit beidseitiger Schmetterlingsfaltschließe. Der Stopper erhielt den Spitznamen “The Beast”. Über die Jahrzehnte erschienen zahlreiche Varianten der Royal Oak Offshore – mit verschiedenen Komplikationen und in den unterschiedlichsten Materialkombinationen. 2018 feiert die Bestie ihren 25. Geburtstag mit einer Re-Edition des ersten Royal Oak Offshore Chronographen (27.800 Euro) Mehr zur Uhr erfahren.
Platz 8: Rolex Day-Date: In 2017 gar nicht in die Top 10 vertreten, schafft es die Day-Date von Rolex in der ersten Jahreshälfte 2018 auf Platz 8 der beliebtesten Uhrenmodelle im deutschsprachigen Raum. 1956 wurde die Day-Date eingeführt und sie ist bis heute ihren Grundeigenschaften treu geblieben. Auf der Zwölf-Uhr-Position ist der Wochentag ausgeschrieben dargestellt. Der Käufer kann dafür aus 26 Sprachen wählen. Das Datum wird bei drei Uhr wie bei den Date-Modellen dargestellt. Die Golduhren sind in der Regel mit dem für die Day-Date entwickelten Präsident-Armband mit verdeckter Faltschließe ausgestattet. Der Name ist hier Programm, denn die Uhr war im Laufe der Geschichte immer wieder an Handgelenken von Präsidenten oder berühmten Persönlichkeiten zu sehen, wie beispielsweise Papst Johannes Paul II., die US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower, Lyndon B. Johnson, Franklin D. Roosevelt oder John F. Kennedy. Die Präsidentenuhr in Gelbgold kostet 31.600 Euro. Mehr zur Uhr erfahren.
Platz 7 Patek Philippe Nautilus: Die Nautilus verlor ein paar Plätz und kommt nun von Rang 3 in 2017 auf Rang 7. Die Nautilus von Patek Philippe gibt es seit 1976. Der Uhrendesigner Gérald Genta war für den Entwurf der sportlich-eleganten Stahluhr verantwortlich. War die Nachfrage anfangs noch sehr zurückhaltend, entwickelte sie sich im Laufe der Zeit zur Kultuhr. Aus der Nautilus wurde eine ganze Kollektion mit verschiedenen Komplikationen und Größen. Als Patek Philippe 1976 die Referenz 3700 lancierte, kam diese für 4.250 D-Mark in die Geschäfte – heute kostet die aktuelle Nautilus Referenz 5711/1A 26.810 Euro. Mehr zur Uhr erfahren.
Platz 6 Omega Speedmaster Professional Moonwatch: Einen Rang (im Vergleich zum Vorjahr) nach oben kletterte die Moonwatch von Omega. Die Omega Speedmaster Professional war die erste Uhr auf dem Mond - Edwin "Buzz" Aldrin trug sie 1969 am Arm als er die Mondoberfläche betrag. Seither zählt die "Moonwatch" zu den berühmtesten Uhren der Welt und ist wegen dieser spannenden Geschichte bei vielen Uhrenfreunden beliebt. Omega ergänzte die Speedmaster Professional Moonwatch im Laufe der Jahre um zahlreiche Varianten. So gibt es den geschichtsträchtigen Stopper als Tricompax- oder Bicompax-Chronograph und in verschiedenen Materialien. Die Speedmaster mit Handaufzug (Referenz 311.30.42.30.01.005 mit Omega-Kaliber 1861) ist derzeit eine der günstigsten Uhren aus der aktuellen Omega-Kollektion (4.300 Euro). Mehr zur Uhr erfahren.
Platz 5 Rolex Lady-Datejust: Die Lady-Datejust katapultiert Tudor aus den Top 10. Beim Jahresranking 2017 war die Damenversion gar nicht in den Top 10 vertreten. Die Kollektion Lady-Datejust ist wohl die variantenreichste Linie von Rolex und wurde erstmals Ende der 1950er-Jahre vorgestellt. Auch die Damenuhren tragen die charakteristische Datumslupe und sind mit einem automatischen Manufakturkaliber ausgestattet, dessen Präzision die Chronometerprüfstelle COSC bestätigt. Die von Rolex als Lady-Datejust-Modelle ausgewiesenen Uhren messen im Durchmesser 28 Millimeter, doch auch die Gehäusegrößen mit 31, 34 und 36 Millimetern werden als reine Damenmodelle angesehen. 2018 zeigte Rolex die Oyster Perpetual Datejust 36 mit einem überarbeiteten Gehäuse. Das betrifft insbesondere die Flanken des Mittelteils sowie die Bandanstöße. Die Damenmodelle beginnen ab 5.750 Euro für die Lady-Datejust 28, ab 5.650 Euro für die Datejust 31, ab 5.750 Euro für die Datejust 34 und ab 6.050 Euro für die Datejust 36.
Platz 4 Rolex GMT-Master II: Die Geschichte der GMT-Master ist die Geschichte einer Fliegeruhr. Die amerikanische Fluglinie PanAm wollte ihre Piloten und Navigatoren mit einer robusten Uhr mit zweiter Zeitzone ausrüsten und setzte sich mit Rolex zusammen, um einen solchen Zeitmesser zu entwickeln. So entstand die GMT-Master mit einem zusätzlichen 24-Stunden-Zeiger, der an den Zwölf-Stunden-Zeiger gekoppelt war. Die GMT-Master war von Anfang an mit der typischen Datumslupe ausgestattet. 1985 brachte Rolex die GMT-Master II heraus. Äußerlich kaum von den Vorgängermodellen zu unterscheiden, war der Zusatz "II" berechtigt, denn nun ließ sich der Zwölf-Stunden-Zeiger unabhängig vom 24-Stunden-Zeiger in Stundenschritten vor- und zurückbewegen. 2018 stellte Rolex die GMT-Master II in Edelstahl mit Jubilé-Band und Pepsi-Lünette. Bislang gab es die Uhr mit zweiter Zeitzone nur mit Oyster-Band. Die bisherigen Edelstahlmodelle boten eine schwarze oder schwarz-blaue Lünette. Der Preis der GMT-Master II in Edelstahl ist nun geringfügig gestiegen. Kostete sie mit schwarz-blauer Lünette bislang 8.100 Euro, sind für das neue Modell 8.400 Euro zu bezahlen. Chronos hat die Rolex GMT-Master II mit Pepsi-Lünette getestet. Hier können Sie den Test herunterladen!
Platz 3 Rolex Submariner Date: In 2017 noch auf Rang 6 vertreibt die Rolex Submariner Date jetzt die Patek Philippe Nautilus von Rang 3. 1954 präsentierte Rolex seine Submariner erstmals. Die Taucheruhr war die erste, die bis zehn Bar druckfest hielt. Den typischen Kronenschutz erhielt sie 1959, 1966 folgte das erste Modell mit Datum unter der charakteristischen Lupe – die Submariner Date. Für eine bessere Ablesbarkeit ist die Datumslupe antireflexbeschichtet. An ihr, der sogenannten Zykloplupe, scheiden sich die Geister der Rolex-Fans, die einen lieben sie, die anderen hassen sie. In Deutschland, Österreich und der Schweiz scheint die Lupe jedoch nicht allzu sehr abzuschrecken, denn immerhin landet die Submariner Date auf Platz drei der beliebtesten Uhren. Kostenpunkt: ab 7.750 Euro Mehr zur Uhr erfahren.
Platz 2 Rolex Datejust: Rolex führte die Datejust bereits 1945 ein. Sie war die erste automatische und wasserdichte Armbanduhr mit Chronometerzertifikat, die in einem Fenster bei der Drei das Datum anzeigte. Zum Stilcode der Datejust gehören die Datumslupe und die geriffelte Lünette. Traditionell wird die Datejust am Jubilé-Band, einem fünfreihigen Metallarmband, getragen. Mittlerweile gibt es das Modell aber in den verschiedensten Varianten: Mit glatter Lünette, mit Oysterband, mit römischen Ziffern, mit Strichindexen, einfarbig oder bicolor – für jeden Geschmack etwas. Die Datejust ist ab 6.700 Euro erhältlich. Mehr zur Uhr erfahren.
Platz 1 Rolex Daytona: In Stahl gehört die Rolex Daytona zu den begehrtesten Uhren der Welt und so führte sie auch schon mehrmals die Spitze unserer Top-10-Liste an. Gebraucht ist die Uhr teurer als neu, da man auf eine neue viele Jahre warten muss. Die Chronopraphen-Ikone wurde eigens für Rennfahrer entwickelt, deshalb fiel die Tachymeterskala auf der Lünette deutlich größer aus als bei anderen Herstellern. So entstand auch der Modellname: Der Rennparcours am Strand von Daytona in Florida war Namensgeber. Die Daytona ist (neu) ab 11.300 Euro erhältlich. Mehr zur Uhr erfahren.

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Juli 2014.

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Woher die Daten stammen:

Der Artikel “Die Top 10 der beliebtesten Uhrenmodelle” basiert auf Daten von Chrono24, dem weltweiten Marktplatz für Luxusuhren. Verkäufer aus über 90 Ländern bieten mehr als 350.000 neue und gebrauchte Uhren auf Chrono24 an. Damit liefern diese Daten einmalige Einblicke in den internationalen Uhrenmarkt. Die Daten beziehen sich auf den Zeitraum Januar bis einschließlich Juni 2018 und beinhalten sowohl neue als auch gebrauchte Modelle. Die hier gezeigten Modelle stehen dabei stellvertretend für die ganze Linie.

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