Produkt: Download: Die Rolex Daytona im Test
Download: Die Rolex Daytona im Test
Chronos testete eine der ersten neuen Stahl-Daytonas mit Keramiklünette von Rolex.

Top 10 der beliebtesten Uhrenmodelle

Welche Uhren sind die begehrtesten?

Der Uhrenmarkt bietet eine fast unüberschaubare Auswahl an Marken und Modellen. Doch welche Uhren erhalten die größte Aufmerksamkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz? In unserer Top 10 der beliebtesten Uhrenmodelle zeigen wir Ihnen die absoluten Favoriten. Die gezeigten Modelle stehen dabei stellvertretend für die ganze Linie. Sie wurden mithilfe von Chrono24 ermittelt, dem weltweiten Marktplatz für Luxusuhren. Über 350.000 Besucher rufen täglich Chrono24 auf und begeben sich auf die Suche nach bestimmten Uhrenmodellen. Wir wollten wissen, welche Uhren die beliebtesten sind. Im Vergleich zu unserer letzten Abfrage, die die User-Anfragen von Januar bis Dezember 2018 abbildete, hat sich das Bild in der ersten Jahreshälfte 2019 (01. Januar bis 30. Juni), etwas gewandelt. Die Swatch-Group-Marke Omega kann erstmals ihre Taucheruhr Seamaster Diver 300m in den Top 10 platzieren. Auf den Positionen 1 bis 3 hat sich hingegen wenig getan – Rolex ist und bleibt die beliebteste Uhrenmarke im deutschsprachigen Raum und kann vier Modelle in den Top 10 platzieren. Deutsche Uhrenmarken sind leider nicht vertreten. Einziger Exot: Seiko kann – nachdem die Marke 2018 erstmals auf Platz 10 vertreten war – erneut mit einem Modell bei den Uhrenfans punkten. Welche Modelle von welchen Marken die Herzen der deutschsprachigen Fans erobern konnten, sehen Sie in unserer Übersicht.

Platz 10 Audemars Piguet Royal Oak Offshore Chronograph: Der markante Stopper kann sich erneut behaupten und landet Rang 10 (2018: Rang 9). 1993 war die Geburtsstunde der Royal Oak Offshore. Audemars Piguet stellte eine noch sportlichere, widerstandsfähigere und maskulinere Version des Urmodells Royal Oak vor. Das Premierenmodell – ein Chronograph mit 42,5 Millimeter im Durchmesser – zeigte sich mit verschraubter Krone, sichtbaren Silikonabdeckungen an den Drückern und einem überarbeiteten Band mit beidseitiger Schmetterlingsfaltschließe. Der Stopper erhielt den Spitznamen “The Beast”. Über die Jahrzehnte erschienen zahlreiche Varianten der Royal Oak Offshore – mit verschiedenen Komplikationen und in den unterschiedlichsten Materialkombinationen. Anfang des Jahres stellte die Manufaktur auf dem SIHH 2019 neue Modelle in Camouflage-Optik vor. Die abgebildete Edelstahlversion kommt mit Lünette, Drücker und Krone aus blauer Keramik und passendem Camouflage-Armband. Für Vortrieb sorgt das Automatikkaliber 3126/3840, ein hauseigenes Basiswerk mit zugeliefertem Chronographenmodul. Kostenpunkt: 32.400 Euro, limitiert auf 400 Stück. Mehr zur Royal Oak erfahren.
Platz 9 Omega Seamaster Aqua Terra: Der sportlich-elegante Zeitmesser von Omega schafft es 2019 wieder unter die Top 10 der beliebtesten Uhrenmodelle im deutschsprachigen Raum (2018: Rang 7). Kennzeichen der aktuellen Seamaster-Aqua-Terra-Kollektion, die seit 2002 zum Portfolio der Bieler Marke gehört, ist ihr Zifferblattdesign mit den horizontalen Streifen in Teak-Optik und die Datumsanzeige bei sechs Uhr. Früher hatten die Streifen noch eine vertikale Ausrichtung. 2013 wurde erstmals eine Seamaster Aqua Terra mit dem Co-Axial-Kaliber 8508 vorgestellt, dass dem Einfluss von Magnetfeldern bis zu einer Stärke von mehr als 15.000 Gauß widerstehen konnte. Dies läutete den Beginn der Master-Chronometer-Kaliber bei Omega ein. 2019 stellte Omega eine neue Seamaster Aqua Terra Worldtimer mit Weltzeitfunktion vor. Die 43 Millimeter große Uhr wird vom automatischen Manufakturkaliber 8938, das (wie die gesamte Uhr) als Master Chronometer zertifiziert ist, angetrieben. Sie kostet 8.300 Uhr.
Platz 8 Seiko Prospex Automatik Diver’s: Zum zweiten Mal in den Top 10 der beliebtesten Uhrenmodelle im deutschsprachigen Raum vertreten ist die japanische Marke Seiko. Zugleich handelt es sich um das günstigste Uhrenmodell. Seiko belegt mit ihrer beliebten Taucheruhr Prospex Automatik Diver’s Rang 8 (2018: Rang 10). Die japanische Uhrenmarke ist bekannt für ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. So ist es nachvollziehbar, dass es die Marke auch unter die Top Ten schafft. Ausgestattet ist die abgebildete Automatic Diver’s mit Manufakturkaliber (4R36), einer Druckfestigkeit bis 20 Bar und einer Datumsanzeige bei der Drei. Der Preis: 399 Euro.
Platz 7 Omega Seamaster Diver 300m: Die Taucheruhr von Omega ist erstmals in unseren Top 10 vertreten. Bisher war schaffte sie nie den Sprung in die vorderen Ränge, war jedoch immer unter den ersten 20 Modellen. Seit 1993 gehört die Seamaster Diver 300m zur Taucheruhrenkollektion von Omega. Eines der wichtigsten Merkmale der Taucheruhr ist das Heliumauslassventil. Typisch für die Serie ist das Wellenmuster auf dem Zifferblatt. Nachdem die Serie 2018 komplett überarbeitet wurde, stellte Omega in diesem Jahr eine Version aus Keramik und Titan vor. Angetrieben wird die Uhr vom amagnetischen und chronometerzertifizierten Manufakturkaliber 8806 mit Automatikaufzug. Der Preis beträgt 7.400 Euro; das sind 3.000 Euro mehr als die 2018 eingeführten Stahlversionen mit Kautschukband.
Platz 6 Omega Speedmaster Professional Moonwatch: Omega und Rolex sind zweifelsohne die beliebtesten Uhrenmarken im deutschsprachigen Raum. Belegte die Moonwatch im Jahr 2018 noch Rang 4, landet sie jetzt auf Platz 6 der beliebtesten Uhrenmodelle im deutschsprachigen Raum. Die Omega Speedmaster Professional war vor genau 50 Jahren die erste Uhr auf dem Mond - Edwin "Buzz" Aldrin trug sie 1969 am Arm als er die Mondoberfläche betrag. Seither zählt die "Moonwatch" zu den berühmtesten Uhren der Welt und ist wegen dieser spannenden Geschichte bei vielen Uhrenfreunden beliebt. Omega ergänzte die Speedmaster Professional Moonwatch im Laufe der Jahre um zahlreiche Varianten. So gibt es den geschichtsträchtigen Stopper als Tricompax- oder Bicompax-Chronograph und in verschiedenen Materialien. Das Mondlandungs-Jubiläum feiert Omega 2019 mit zahlreichen Sondermodellen. Jüngstes ist die Speedmaster Moonwatch 321 Moonwatch, für die Omega das historische Handaufzugskaliber 321 rekonstruiert hat. Dieses trieb laut eigenen Angaben alle Speedmaster-Modelle an, die jemals auf dem Mond waren. Der Preis der neuen Moonwatch beträgt stolze 55.500 Euro. Mehr zur Uhr erfahren.
Platz 5 Rolex Submariner Date: 1954 präsentierte Rolex seine Submariner erstmals. Die Taucheruhr war die erste, die bis zehn Bar druckfest hielt. Den typischen Kronenschutz erhielt sie 1959, 1966 folgte das erste Modell mit Datum unter der charakteristischen Lupe – die Submariner Date. Für eine bessere Ablesbarkeit ist die Datumslupe antireflexbeschichtet. An ihr, der sogenannten Zykloplupe, scheiden sich die Geister der Rolex-Fans, die einen lieben sie, die anderen hassen sie. In Deutschland, Österreich und der Schweiz scheint die Lupe jedoch nicht allzu sehr abzuschrecken, denn immerhin landet die Submariner Date auf Platz fünf der beliebtesten Uhrenmodelle (2018: Rang 6). Kostenpunkt: ab 7.750 Euro. Mehr zur Uhr erfahren.
Platz 4 Patek Philippe Nautilus: Auch die Nautilus macht einen Satz nach vorne und kommt nun von Rang 5 auf Rang 4. Die Nautilus von Patek Philippe gibt es seit 1976. Der Uhrendesigner Gérald Genta war für den Entwurf der sportlich-eleganten Stahluhr verantwortlich. War die Nachfrage anfangs noch sehr zurückhaltend, entwickelte sie sich im Laufe der Zeit zur Kultuhr. Aus der Nautilus wurde eine ganze Kollektion mit verschiedenen Komplikationen und Größen. Als Patek Philippe 1976 die Referenz 3700 lancierte, kam diese für 4.250 D-Mark in die Geschäfte – heute kostet die aktuelle Nautilus Referenz 5711/1A 27.550 Euro. Mehr zur Uhr erfahren.
Platz 3 Rolex Datejust: Rolex führte die Datejust bereits 1945 ein. Sie war die erste automatische und wasserdichte Armbanduhr mit Chronometerzertifikat, die in einem Fenster bei der Drei das Datum anzeigte. Zum Stilcode der Datejust gehören die Datumslupe und die geriffelte Lünette. Traditionell wird die Datejust am Jubilé-Band, einem fünfreihigen Metallarmband, getragen. Mittlerweile gibt es das Modell aber in den verschiedensten Varianten: Mit glatter Lünette, mit Oysterband, mit römischen Ziffern, mit Strichindexen, einfarbig oder bicolor – für jeden Geschmack etwas. Die abgebildete Datejust 36 wurde 2019 vorgestellt und kostet 7.500 Euro. Mehr zur Uhr erfahren.
Platz 2 Rolex GMT-Master II: Wie schon 2018 landet die GMT-Master II von Rolex erneut auf Platz 2. Die Rolex GMT-Master II mit der blau-schwarzen Lünette nennen Fans wegen ihrer Farbe „Batman“. Die aktuelle Version mit Jubilé-Band und neuem Kaliber kam 2019 auf den Markt. Die GMT-Master II überholt in einem Bereich sogar die Daytona: Gemessen daran, wieviel mehr als die unverbindliche Preisempfehlung ein Interessent bereit ist zu zahlen, liegt die Stahl-Daytona bei 103 Prozent über dem Listenpreis. Die GMT-Master II mit rot-blauer Lünette (Pepsi) kommt auf 107 Prozent, und die ‚Batman‘ liegt mit 109 Prozent knapp an der Spitze. Die ebenfalls über Chrono24.de ermittelten Werte zeigen neben der internen Rangfolge auch, wie extrem die Nachfrage das Angebot bei diesen Rolex-Modellen übersteigt: Mehr als das Doppelte zahlen Käufer für diese Uhren. Die Geschichte der GMT-Master ist die Geschichte einer Fliegeruhr. Die amerikanische Fluglinie PanAm wollte ihre Piloten und Navigatoren mit einer robusten Uhr mit zweiter Zeitzone ausrüsten und setzte sich mit Rolex zusammen, um einen solchen Zeitmesser zu entwickeln. So entstand die GMT-Master mit einem zusätzlichen 24-Stunden-Zeiger, der an den Zwölf-Stunden-Zeiger gekoppelt war. Die GMT-Master war von Anfang an mit der typischen Datumslupe ausgestattet. 1985 brachte Rolex die GMT-Master II heraus. Äußerlich kaum von den Vorgängermodellen zu unterscheiden, war der Zusatz "II" berechtigt, denn nun ließ sich der Zwölf-Stunden-Zeiger unabhängig vom 24-Stunden-Zeiger in Stundenschritten vor- und zurückbewegen. Mit 8.400 Euro fällt der Preis der aktuellen Modelle angemessen aus, allerdings ist die Uhr derzeit nur sehr schwer zu bekommen. Im Video sehen Sie wie man die GMT-Master II richtig einstellt.
Platz 1 Rolex Daytona: In Stahl gehört die Rolex Daytona zu den beliebtesten Uhren der Welt und so führte sie auch schon mehrmals die Spitze unserer Top-10-Liste an. Gebraucht ist die Uhr teurer als neu, da man auf eine neue viele Jahre warten muss. Die Chronopraphen-Ikone wurde eigens für Rennfahrer entwickelt, deshalb fiel die Tachymeterskala auf der Lünette deutlich größer aus als bei anderen Herstellern. So entstand auch der Modellname: Der Rennparcours am Strand von Daytona in Florida war Namensgeber. Die Daytona ist (neu) ab 11.300 Euro erhältlich. Mehr zur Uhr erfahren.
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Juli 2014.

Anzeige

Woher die Daten stammen:

Der Artikel “Die Top 10 der beliebtesten Uhrenmodelle” basiert auf Daten von Chrono24, dem weltweiten Marktplatz für Luxusuhren. Mit über 400.000 verfügbaren Uhren von über 3.000 Händlern aus über 100 Ländern und cirka 20.000 Privatverkäufern erreicht das Portal ca. 7 Millionen Unique Visitor monatlich (Stand Januar 2019). Das größte globale Angebot von neuen, gebrauchten und Vintage-Uhren verbindet Chrono24 mit einem umfangreichen Service-Portfolio, das Käufer und Verkäufer ihre Transaktionen in vertrauensvoller Umgebung abwickeln lässt. Die Daten beziehen sich auf den Zeitraum Januar bis einschließlich Juni 2019 und beinhalten sowohl neue als auch gebrauchte Modelle. Die hier gezeigten Modelle stehen dabei stellvertretend für die ganze Linie.

[1608]

Produkt: Download: Patek Philippe Weltzeit-Chronograph im Test
Download: Patek Philippe Weltzeit-Chronograph im Test
Das UHREN-MAGAZIN testete den neuen Weltzeit-Chronographen, Referenz 5930, von Patek Philippe.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Hallo, Ihre und anderer Beurteilungen der Uhren aus dem Hause ROLEX sagen, daß die Qualität hervorragend sei. Ich glaube es – gern.Ich werde mir dennoch nie eine leisten. Beruflich mußte ich mich jahrelang in Kreisen bewegen, denen hohe Summen Geldes nebensächlich schien.Die Arrogantesten, die mit dem kleinsten “Kern” und der größten “Oberfläche” und die mit den härtesten Ellenbogen – trugen alle ROLEX.Erst vor kurzem wurden meine “Vorurteile” leider erneut von einem neuen “Nachbarn” bestätigt. Meine Eindrücke sind niemals(!) repräsentativ! Aber mit der Wahl seiner Uhr setzt auch jeder Käufer produktimagemäßig ein Statement – und obwohl mich einige Modelle sympathisch ansprechen, zu dieser ROLEX-Klientel möchte ich nie gehören! Z.Zt. stöbere ich bei Chopard, IWC,Hublot,Bulgari und ja:Sinn. – Gruß Manfred Schulz

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Als Uhrmacher kenn ich leider genug Käufer von Rolex-Uhren die damit nur ein Statement setzen möchten was Sie sich leisten können. Was für ein Uhrwerk mit welchen Funktionen verbaut wurde ist für solche Kunden meistens irrelevant. Als Verkäufer denkt man sich seinen Teil über solche Leute.

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Es hängt immer von dem Modell ab. Eine Oyster Perpetual ist sicherlich keine Uhr, mit der ich protze. Mich fasziniert bei Rolex neben der Qualität auch die Wertbeständigkeit. Insoweit ist diese Uhr auch ein Statement für Langlebigkeit und Kostanz im Gegensatz zu einer Smartwatch, die nach 3 Jahren nur noch Elektroschrott ist.

    Auf diesen Kommentar antworten
  4. Ich habe mir vor einem Jahr eine DJ zum meinem 50. Geburtstag gekauft. Diese Uhr fasziniert mich seit Jahren. Konnte sie mir leider nie leisten.
    Bin total happy mit der Uhr.
    Gehöre aber mit Sicherheit nicht zu der von Ihnen beschriebenen Klientel.
    Beste Grüße aus Bayern

    Auf diesen Kommentar antworten
  5. Ich bin seit über 35 Jahren Uhrenliebhaber und -sammler mit fast so vielen Uhren wie das Jahr Tage hat. Zur Sammlung gehören auch 27 Modelle von Rolex.
    Ich stimme Herrn Schulz insofern zu, als Rolex in bestimmten Kreisen leider als Statussymbol gesehen und damit regelrecht offen oder unterschwellig geprotzt wird.
    Meine Frage ist nur, wo bleibt sein Selbstbewußtsein in Sachen Uhren? Wenn ihm manche Rolex Modelle sympathisch sind sollte ihn nichts daran hintern, ein Modell seiner Wahl zu tragen. Ich habe mich hinsichtlich Uhren nie von anderen beeinflussen oder dominieren lassen, sondern trage abwechslungsreich die Uhren aus meinem Fundus, nach denen mir gerade der Sinn steht. Die Bandbreite der Marken umfasst fast alle sog. Nobelmarken, sowohl neue als auch Vintage Uhren. Die Freude daran lasse ich mir durch Dritte nicht verderben.

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren