Vogard: Reiseuhr – Baselworld 2011

Der Datezoner von Vogard
Der Datezoner von Vogard

Der Weltzeituhrenspezialist Vogard hat seinen bereits bekannten Timezoner durch ein Datum zum Uhrenmodell Datezoner aufgewertet. In normalen Weltzeituhren, die sich über die Krone justieren lassen, ist ein Datum beinahe schon Standard. Bei der von Vogard verwendeten Technik – Hebel am Gehäuserand öffnen, Referenzort und Zeit über die Lünette einstellen, Hebel schließen – stellte sich die Sache jedoch schwieriger dar.

Das Innenleben der Datezoner
Das Innenleben der Datezoner

Die Lösung fand der Entwickler Andreas Strehler in Form eines schräg stehenden Synchronisationsrades, das an seiner höchsten Stelle in Noppen unter der Datumscheibe greift und diese weiterschaltet. Nun springt das Datum in beide Richtungen mit, wenn der Träger die Lünette auf einen neuen Referenzort justiert und damit den Stundenzeiger über Mitternacht hinaus dreht. Durch die zweireihige Bedruckung der Datumsscheibe lassen sich vor allem die geraden Zahlen komfortabel ablesen. Zudem zeigt eine Tag-Nacht- und AM-PM-Indikation über dem Datum, ob es am Zielort gerade Morgen oder Abend ist. Selbstverständlich mit an Bord ist der von Vogard patentierte Sommerzeitkorrektor mit einem „s“ neben der jeweiligen Stadt. Das 48 Millimeter große Gehäuse des Datezoner besteht aus Titan und Edelstahl (circa 12.000 Euro) oder, wie in der abgebildeten Version, aus Titankarbid und Rotgold (circa 14.500 Euro). Titankarbid ist eine leichte und kratzfeste Titan-Kohlenstoff-Verbindung, die nicht rostet und keine Allergien auslöst. ak

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