16. Oktober 2017

Audemars Piguet

Die traditionsreiche Uhrenmarke Audemars Piguet ist die letzte Manufaktur im Vallée de Joux, die sich noch in den Händen der Gründerfamilie befindet. Vor allem ist Audemars Piguet für ihr 1972 vorgestelltes Modell Royal Oak bekannt.

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Die Uhr war damals die erste Luxussportuhr in Edelstahl und hat sich wegen ihres charakterstarken Gehäuses inzwischen zu einer Design-Ikone entwickelt. Neben der legendären Royal Oak, der sportlichen Royal Oak Offshore oder der innovativen Millenary entstehen bei Audemars Piguet hochkomplizierte Zeitmesser für Damen und Herren.

Im Jahr 1875 schlossen sich der 24 Jahre alte Jules-Louis Audemars und sein Freund, der 22 Jahre alte Edward-Auguste Piguet, in ihrem Wohnort, dem Schweizer Juradorf Le Brassus, zu einer gemeinsamen Uhrenfertigung zusammen. 1881 gründeten die beiden gemeinsam die Firma Audemars Piguet & Cie. Der Schwerpunkt lag auf der Fertigung hochwertiger und komplizierter Taschenuhren, die unter eigenem und fremdem Namen hergestellt wurden. Dazu gehörten ewige Kalender, Minutenrepetitionen oder Chronographen. Auf der Pariser Weltausstellung im Jahr 1889 erhielten Audemars und Piguet eine Ehrenmedaille für eine sogenannte „Grande Complication“, die alle drei dieser Funktionen in einer Uhr vereinigte.

Die wirtschaftlichen Widrigkeiten des Ersten Weltkrieges und der Wirtschaftskrise überstand das Unternehmen nur mit größten Anstrengungen und staatlichen Beihilfen. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg muss das Unternehmen Kredite aufnehmen. Ab den 1950er-Jahren kam der wirtschaftliche Aufschwung und die Hauptabsatzmärkte waren fortan die Schweiz, die USA, Italien und Deutschland. In den 1960er-Jahren entstanden neue Werke, darunter auch das Kaliber 2120. Mit einer Bauhöhe von gerade einmal 2,45 Millimetern war es damals das flachste Automatikkaliber der Welt mit zentral gelagertem Rotor.

1972 lancierte Audemars Piguet die von Gérald Genta gestaltete Royal Oak aus dem „Billigwerkstoff“ Edelstahl. Sie war die erste Luxussportuhr aus Stahl und kostete mit 3.650 Schweizer Franken mehr als ein klassisches Goldmodell. Zudem war sie mit einer Gehäusegröße von 39 Millimetern und ihrem ungewöhnlichen Design für damalige Geschmäcker zu groß und zu futuristisch. Sie löste erst mit zeitlicher Verzögerung eine bis heute anhaltende, revolutionäre Erfolgsgeschichte aus. Ihren Namen verdankt die Royal Oak einer Eiche, in der sich Karl der II. von England 1651 vor seinen Verfolgern versteckt haben soll. Dieser Baum wurde später Royal Oak genannt. So taufte auch die Royal Navy einige ihrer Kriegsschiffe auf diesen Namen. Diese sogenannten HMS Royal Oaks besaßen im Rumpf Kanonenöffnungen mit achteckigen Rahmen. Darauf bezog sich später die Gestaltung der Lünette der Royal Oak.

1986 lancierte Audemars Piguet die weltweit erste, serienmäßig hergestellte Automatikarmbanduhr mit Tourbillon. Mit einer Gesamthöhe von gerade einmal 4,8 Millimetern war sie nicht nur die erste, sondern auch die kleinste und flachste Automatikarmbanduhr mit Minutentourbillon.

1993 folgte die Weiterentwicklung der Royal Oak: die Royal Oak Offshore überzeugte die Uhrenfans. Sie war noch sportlicher, maskuliner und komplexer. Auf der Baselworld 1996 stellte Audemars Piguet die erste Armbanduhr mit mehreren großen Komplikation vor. Die Grande Complication besaß einen Schleppzeiger-Chronographen, einen ewigen Kalender und eine Minutenrepetition. Zudem verfügte das Uhrwerk über einen Automatikaufzug und eine Kalenderwochenanzeige.

2006 stellte Audemars Piguet eine eigene Hemmung vor. Sie geht auf den französischen Uhrmacher Robert Robin und das Jahr 1791 zurück und beruht auf einem Direktantrieb. Das heißt, das Hemmungsrad überträgt den Kraftimpuls direkt auf die Unruh. Sie soll präziser und effizienter als eine herkömmliche Ankerhemmung sein und muss nicht geschmiert werden. 2015 präsentierte Audemars Piguet nach acht Jahren Forschung und Konstruktion eine neuartige Repetitionsuhr vor. Die Royal Oak Concept Supersonnerie ist die derzeit lauteste Minutenrepetition der Welt.

Die wichtigsten Modelle von Audemars Piguet

Royal Oak

1972 vorgestellt, schaffte die erste Luxussportuhr aus Edelstahl erst mit Verzögerung den Durchbruch. Die Royal Oak – gestaltet von Gérald Genta – ist heute das bekannteste Modell von Audemars Piguet. Charakteristisch für die Royal Oak sind die achteckige Lünette auf einem runden Gehäuse, acht deutlich sichtbare sechseckige Schrauben, das einzigartige Tapisserie-Dekor auf dem Zifferblatt und das integrierte Metallband.

Royal Oak Offshore

1993 entwickelte Audemars Piguet das Konzept der Luxussportuhr selbst konsequent weiter: die Royal Oak Offshore war noch sportlicher, noch komplexer und dadurch noch technischer in der Anmutung. Damals wurde die Uhr wegen des 42 Millimeter großen Gehäuses „The Beast“ genannt. Aufwind bekam die Offshore auch durch prominente Träger wie Arnold Schwarzenegger.

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