26. September 2017

Rolex

Rolex ist die berühmteste und umsatzstärkste Uhrenmarke im Bereich der Luxusuhren. Sie ist insbesondere für ihre Uhrenklassiker bekannt: Die Modelle Rolex Submariner, Rolex GMT-Master II, Rolex Daytona, Rolex Datejust und Rolex Day-Date wurden alle vor über 50 Jahren vorgestellt und ihr Design seitdem nur behutsam verändert.

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Rolex wird von Uhrenkennern und -sammlern ebenso getragen, wie von Menschen, die sich nur einmal im Leben eine teure Uhr leisten. Während in Deutschland die Stahlmodelle besonders beliebt sind, werden in anderen Ländern gern auch die sehr kostspieligen Varianten in Edelmetall und mit Diamanten besetzt gekauft. Rolex baut alle ihre Werke selbst, sucht kontinuierlich nach Verbesserungen und schreckt auch vor Grundlagenforschung nicht zurück. Die Marke entwickelte sogar ihre eigene Legierung für Spiralfedern. Rolex gehört der von Hans Wilsdorf gegründeten gemeinnützigen Fondation Hans Wilsdorf. Die Stiftung wurde 1944 ins Leben gerufen und unterstützt karitative Unternehmungen. Rolex beschäftigt schätzungsweise mehr als 10.000 Mitarbeiter weltweit und produziert etwa 780.000 Uhren pro Jahr. Schätzungen gehen von einem Jahresumsatz von 4,95 Milliarden Schweizer Franken aus.

1905 gründeten Hans Wilsdorf und sein Geschäftspartner und Schwager Alfred Davis die Wilsdorf & Davis Ltd. in London. Drei Jahre später ließ Wilsdorf die Marke Rolex eintragen und eröffnete ein Büro in La Chaux-de-Fonds. Offiziell änderte die Firma ihren Namen 1915 in Rolex. Um Entstehung und Bedeutung des Namens Rolex ranken sich viele Mythen, die die Marke bewusst unkommentiert lässt. Ob sich der Begriff von „horlogerie exquise“ (herausragende Uhrmacherkunst) ableitet oder von „rolling export“, ist umstritten. Auf jeden Fall wollte Wilsdorf einen Namen, der in allen Sprachen gut auszusprechen ist. Im Jahr 1919 zog das Unternehmen von London nach Genf. 1926 ließ Rolex eine Armbanduhr mit verschraubter Krone patentieren – die berühmte wasserdichte Oyster. Das war der Startschuss für die Geschichte der Taucheruhr. In den folgenden Jahrzehnten war die Oyster Begleiter einiger Weltrekorde: 1927 trug die Londoner Schwimmerin Mercedes Gleitze bei ihrem Versuch, den Ärmelkanal schwimmend zu durchqueren, eine wasserdichte Oyster um den Hals. Wenngleich sie den Versuch erfolglos abbrechen musste, hatte die Rolex-Uhr den Test bestanden. 1947 durchbrach Chuck Yeager als erster Mensch die Schallmauer – am Arm trug er eine Rolex Oyster. Und 1953 begleitete diese Uhr Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay bei ihrer Erstbesteigung des Mount Everest.

Bereits 1931 entwickelte Rolex den Selbstaufzug, der aus der Oyster eine Oyster Perpetual machte. Als die Patente abgelaufen waren, etablierte sich der beidseitig aufziehende Rotor als Standard in der Uhrenbranche. Anlässlich des 40-jährigen Firmenbestehens kreierte Rolex 1945 eine neue Uhr, die alle bisherigen Rolex-Erfolge vereinen sollte: das Oyster-Gehäuse, die Rotor-Automatik und das Chronometerzeugnis. Die Datejust war geboren. Sie war die erste automatische Armbanduhr mit einem Datumsfenster auf dem Zifferblatt. Keine zehn Jahre später stellte Rolex auf der Baselworld die Taucheruhr Submariner vor. Sie verfügte über eine drehbare Lünette mit Minutenskalierung und hielt dank doppelt gesicherter Krone einem Druck von bis zu zehn Bar stand. 1967 ließ sich Rolex das Heliumauslassventil patentieren. Und 1985 war Rolex die erste Marke, die 904L Edelstahl verwendete. Rolex ist dafür bekannt, einigen Innovationen eigene Markennamen zu geben. Dazu gehören die „Twinlock“- und „Triplock“-Kronensysteme, die dank mehrerer Dichtungen für eine hohe Wasserdichtheit der Uhr sorgen. „Parachrom“ ist ein spezielles Material, patentiert und hergestellt von Rolex für Unruhspiralen; „Everose“ ist ein besonderes 18 karätiges Roségold, das seine rötliche Farbe auch nach langer Zeit nicht verlieren soll. Das „Paraflex-Antischocksystem“ schützt das Werk vor Erschütterungen. Millionen von Käufern und Trägern haben jahrzehntelang die Erfahrung gemacht, dass sie sich auf ihre Rolex jederzeit verlassen können. So ist die Marke zu einem der begehrtesten Uhrenhersteller weltweit geworden. Seit 2015 wird Rolex von Jean-Frédéric Dufour geführt. Der gebürtige Genfer war vorher Generaldirektor von Zenith. Er ist erst der sechste Rolex-Chef in 111 Jahren.

Rolex-Uhren waren schon auf dem Mount Everest und im Marianengraben. Letzteres gleich zweimal: 1960 die Deep Sea Special, 2012 die 51,4 Millimeter große und 28,5 Millimeter dicke Deepsea Challenge am Boot von Filmregisseur James Cameron. Beides waren Einzelstücke, die extra für den Tauchgang gefertigt wurden.

Als Sportuhrenhersteller sponsert Rolex viele berühmte Athleten wie Roger Federer und unterstützt Sportarten wie Tennis, Golf, Segeln, Ski-, Pferde- und Motorsport. Seit 1978 ist Rolex offizieller Zeitgeber der Wimbledon Championships.

Besonders beliebt bei Sammlern ist die berühmte Daytona „Paul Newman“. Man erkennt sie daran, dass die Hilfszifferblätter und der äußere Rand die gleiche Farbe haben, die sich von der des Hauptzifferblatts unterscheidet. Gut erhaltene frühe Modelle (aus den späten 1960er-Jahren) mit rotem „Daytona“-Schriftzug, roter Minuterie und kleinen Indexquadraten innerhalb der Hilfszifferblätter kosten oft sechsstellige Beträge.

Eingefleischte Rolex-Sammler verständigen sich mithilfe bestimmter Begriffe untereinander, mit denen unterschiedliche Zifferblattvarianten bezeichnet werden. So ist ein „Weißgold-Blatt“ nicht etwa komplett aus Weißgold gefertigt, sondern hat seinen Namen von den Weißgoldumrandungen, in denen die Leuchtindexe gefasst sind – was heute bei den Sportmodellen Standard ist.

Die wichtigsten Modelle von Rolex

Submariner

Für viele ist die Submariner die erste Rolex. Sie gilt als Taucheruhren-Klassiker schlechthin. Seit 1953 ist die Rolex Submariner auf dem Markt. Ihr Design hat sich seither jedoch nur wenig verändert. Kenner schätzen das besonders leichtgängige Drehen der Lünette.

Daytona

Der Chronograph Daytona, von Rolex „Cosmograph“ genannt, ist die begehrteste Uhr der Welt. Wer das Stahlmodell kaufen möchte, muss mit langen Wartezeiten rechnen. 2016 brachte Rolex zwei neue Daytona-Modelle mit Keramiklünette heraus.

Datejust

Die Datejust ist der Rolex-Klassiker. Wasserdicht, selbstaufziehend, chronometergenau und mit Datumsanzeige ausgestattet, war die Datejust bei ihrem Debüt 1945 die perfekte Alltagsuhr. Und das ist sie bis heute – geringfügig verändert – geblieben.

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