Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Wie Audemars Piguet die Minutenrepetition neu erfand

Audemars Piguet: Royal Oak Concept Supersonnerie
In der Royal Oak Concept Supersonnerie erkennt man die Formen der ersten Royal Oak Concept Watch wieder
© Audemars Piguet
Mit der Royal Oak Concept Supersonnerie hat Audemars Piguet die Minutenrepetition neu erfunden. Wir haben bei den Entwicklern in Le Locle nachgeforscht.
Vor acht Jahren entschied sich Audemars Piguet, die Minutenrepetitionen von Grund auf zu überdenken, um die vielen Schwachstellen dieser Uhren zu verbessern. „Als wir anfingen, uns mit dem Ton der Minutenrepetition zu beschäftigen, mussten wir feststellen, dass dies ein sehr komplexes Thema ist", erklärt Komplikationschef Giulio Papi. „Man kann den Ton nicht einfach auf technischem Weg messen, denn das Gehirn arbeitet am Klangeindruck mit. Daher haben wir nicht nur mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne zusammengearbeitet, sondern auch mit einem Instrumentenbauer."
Größtes Defizit der meisten Schlagwerkuhren ist der leise Klang, vor allem wenn sie getragen werden. Deshalb besitzt die Supersonnerie einen Resonanzboden, an dem die Tonfedern befestigt sind. Ein zweiter Boden mit Schalllöchern und einem Abstand zum Resonanzboden sorgt dafür, dass dieser frei schwingen kann. „Wird eine herkömmliche Repetitionsuhr am Handgelenk getragen, dämpft der Arm die Schwingungen, und sie klingt leiser. Bei der Supersonnerie dagegen kann der Resonanzboden auch am Arm schwingen, und die Schalllöcher leiten den Ton so nach außen, dass er vom Arm reflektiert wird. So klingt die Supersonnerie sogar lauter, wenn sie getragen wird.“Das Video zeigt, wie das Sicherheitssystem der Minutenrepetition funktioniert:
Ein zweites Problem ist der Ankermechanismus, der die Ablaufgeschwindigkeit des Schlagwerks reguliert und oft ein störendes Geräusch verursacht. Hier sorgt eine neu entwickelte Konstruktion für Ruhe. Papi: „Wir fanden heraus, dass die Achsen des Ankermechanismus durch die hohe Geschwindigkeit in Vibrationen versetzt werden und das Geräusch erzeugen." Die Lösung brachte ein komplex geformter federnder Anker, der das Schwingen der Achse verhindert und dadurch nicht mehr hörbar ist. Eine weitere Schwachstelle von Repetitionsuhren: Man kann sie beschädigen, wenn man die Zeit verstellt, während sie schlagen. „Deshalb haben wir ein Sicherheitssystem entwickelt. Wenn das Schlagwerk aktiv ist, verhindert ein Hebel, dass die Krone gezogen wird. Der Hebel bewegt die Krone sogar zurück, wenn die Repetition betätigt wird und die Krone gezogen ist."
Durch eine neue Verarbeitungsmethode der Tonfedern entsteht zudem ein besonders reiner Ton. Während die meisten Repetitionsuhren nicht wasserdicht sind, hält die Supersonnerie drei Bar aus. Und als Letztes wurde ein System integriert, das die Pause verhindert, die normalerweise entsteht, wenn es keine Viertelstunden zu schlagen gibt. Zusätzlich zum Schlagwerk besitzt das Manufakturkaliber 2937 mit Handaufzug ein Tourbillon und einen Chronographen.Welchen Herausforderungen Audemars Piguet sich beim Bau der Supersonnerie stellen musste, erklärt Tim Sayler, Chief Marketing Officer, im Video-Interview mit Melanie Feist, verantwortliche Online-Redakteurin Watchtime.net:
Chronograph Manufakturkaliber Tourbillon Minutenrepetition Manufakturchronograph Audemars Piguet Royal Oak Schweizer Uhren Wissen Schlagwerk Uhr Uhr Handaufzug Luxusuhren Titan Uhr Archiv

Neueste Beiträge

Sternglas Marus 2.0 Edition Küste: Limitierte Taucheruhr aus Hamburg unter 600 Euro
Sternglas bringt die Marus 2.0 als limitierte Edition Küste. NH35-Werk, 200m Wasserdichtigkeit, Hybridband – alle Specs und Preise.
4 Minuten
31. Mär 2026
Bell & Ross BR-X3 Micro-Rotor: Wenn das Gehäuse zum Werkträger wird
Bell & Ross löst Gehäuse und Werk zu einer Einheit auf. Die BR-X3 Micro-Rotor ist 99 Mal gebaut – und konstruktiv kaum zu ignorieren.
4 Minuten
31. Mär 2026
Goodbye Oversize: Warum kleinere Uhren wieder dominieren - Trends und Hintergründe
Der Trend zu kleineren Uhren hält an, das wird sich auch auf der kommenden Leitmesse Watches and Wonders wieder zeigen. Wann begann das – und warum ist das überhaupt so? Wir zeigen, was hinter dieser Entwicklung steckt – und warum 36 bis 39 Millimeter heute für viele Modelle wieder als ideal gelten.
6 Minuten
28. Mär 2026
WatchTime Magazin mit Kaffee

Neue WatchTime-Ausgabe ist da

- Aufbruch, Innovation und globale Uhrenkultur

Das könnte Sie auch interessieren

Goodbye Oversize: Warum kleinere Uhren wieder dominieren - Trends und Hintergründe
Der Trend zu kleineren Uhren hält an, das wird sich auch auf der kommenden Leitmesse Watches and Wonders wieder zeigen. Wann begann das – und warum ist das überhaupt so? Wir zeigen, was hinter dieser Entwicklung steckt – und warum 36 bis 39 Millimeter heute für viele Modelle wieder als ideal gelten.
6 Minuten
28. Mär 2026
Audemars Piguet mit Farboffensive: Drei neue Varianten für die Royal Oak Offshore Diver
Audemars Piguet erweitert seine Luxus-Taucheruhr Royal Oak Offshore Diver um drei neue Farbvarianten. Die bis 300 m wasserdichten 42-mm-Modelle lassen ihren Höhenring in Pink, Petrol oder Türkis leuchten und sind mit farblich abgestimmten Kautschukbändern ausgestattet.
4 Minuten
9. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige