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Lesedauer 4 Min.

Gerald Charles veredelt die Masterlink mit außergewöhnlichen Natursteinzifferblättern

Mit der Masterlink Gem Set Stone Dial verbindet die Genfer Manufaktur Uhrmacherei und Juwelierskunst mit Naturstein-Zifferblättern und Edelsteinlünetten.
Gerald Charles Masterlink Gem Set Stone dial Green Aventurine dial: Wrist, Titel
© Gerald Charles

Kaum ein Material verleiht einem Zifferblatt so viel Individualität wie ein Naturstein. Seine über Jahrmillionen entstandenen Strukturen und Farbspiele sorgen dafür, dass kein Exemplar dem anderen gleicht. Mit der Masterlink Gem Set Stone Dial präsentiert Gerald Charles ein besonders exklusives Beispiel für diesen aktuell starken Trend in der Welt der Feinuhrmacherei. Nicht nur sind die Zifferblätter aufgrund ihrer asymmetrischen Form schwer zu bearbeiten und weisen eine hohe Ausschussquote auf, zudem werden sie von farblich abgestimmten Edelsteinen auf der Lünette und dem Zifferblatt ergänzt. Kein Wunder, dass die drei Ausführungen – Black Iron Eye, Blue Spectrolite und Green Aventurine – auf jeweils zehn Exemplare limitiert sind.

Gerald Charles Masterlink Gem Set Stone Blue Spectrolite, Frontansicht Uhr mit blauem Zifferblatt

Gerald Charles Masterlink Gem Set Stone Dial Blue Spectrolite

© Gerald Charles

In Form gebracht

Die besondere Herausforderung der Masterlink-Kollektion besteht darin, die Natursteine präzise an die charakteristische asymmetrische Gehäuseform, die auf Originalzeichnungen des legendären Uhrendesigners Gérald Genta zurückgeht, anzupassen. Die Inspiration kam von einem römischen Monument aus dem 17. Jahrhundert, dessen Form sich aus einem Quadrat und einem Achteck mit einem „Lächeln“ bei 6 Uhr zusammensetzt. Anders als bei einem runden Zifferblatt lässt sich der Stein nicht einfach kreisförmig ausschneiden – die Kontur muss exakt der Gehäuseform folgen. Bereits kleinste Materialfehler oder Spannungen können dabei zum Bruch führen.

Gerald Charles Masterlink Gem Set Stone Dial Blue Spectrolite: Zifferblattrohling

Zifferblattrohling der Gerald Charles Masterlink Gem Set Stone Blue Spectrolite

© Gerald Charles

Der Herstellungsprozess beginnt mit massiven Steinblöcken, deren Farbgebung und Maserung sich erst nach dem ersten Zuschnitt offenbaren. Ausgewählte Stücke werden anschließend Schritt für Schritt auf zunächst einen Millimeter und schließlich auf nur 0,55 Millimeter Stärke ausgeschliffen und poliert. Die Bearbeitung der asymmetrischen Kontur erfordert höchste Präzision und führt trotz größter Sorgfalt immer wieder zu Materialverlusten. Erst nach mehr als 24 Stunden aufwendiger Handarbeit entsteht ein fertiges Zifferblatt – jedes davon ein unverwechselbares Unikat.

Gerald Charles Masterlink Gem Set Stone Black Iron Eye Dial: Fertigung an der Maschine

Bearbeitung eines Zifferblatts der Gerald Charles Masterlink Gem Set Stone Black Iron Eye 


© Gerald Charles 

Drei Natursteine, drei Persönlichkeiten

Für die Kollektion kommen drei unterschiedliche Natursteine zur Wahl, die jeweils mit einer farblich abgestimmten Edelsteinlünette kombiniert werden. Das Modell mit brasilianischem Aventurin wartet mit den charakteristischen schimmernden Mineralpartikeln auf, die an das Sternefunkeln am Nachthimmel erinnern. Die Lünette ist mit 60 Tsavorit-Baguetten besetzt. Die Variante mit finnischem Spectrolite fasziniert durch ihre intensive Labradoreszenz, einem Phänomen, bei dem je nach Lichteinfall Blau-, Grün-, Gold- und Violetttöne sichtbar werden. Passend dazu ist die Weißgoldlünette mit 60 blauen Saphiren ausgefasst.

Gerald Charles Masterlink Gem Set Stone Dial, Black Iron Eye, das dunkle Zifferblatt mit roten Steinen umrahmt

Gerald Charles Masterlink Gem Set Stone Black Iron Eye Dial


© Gerald Charles 

Vielleicht am spektakulärsten ist das Modell mit Iron Eye aus Südafrika. Der außergewöhnliche Naturstein entstand aus eisen- und kieselsäurehaltigen Ablagerungen, die über nahezu 2,5 Milliarden Jahre hinweg verdichtet und kristallisiert wurden. Seine charakteristische Struktur vereint Hämatit, Jaspis und Tigerauge. Aufgrund seiner hohen Härte und unterschiedlichen Materialdichten zählt Iron Eye zu den anspruchsvollsten Steinen in der Bearbeitung. Jedes Zifferblatt zeigt einen einzigartigen Querschnitt durch die Erdgeschichte – mit einer Struktur, die kein zweites Mal existiert.

Gerald Charles Masterlink Gem Set Stone Dial Black Iron Eye

Gerald Charles Masterlink Gem Set Stone Dial Black Iron Eye 

© Gerald Charles

Flaches Manufakturkaliber

Im 38 x 38 Millimeter großen, 7,9 Millimeter hohen und bis 100 Meter wasserdichten Gehäuse aus Edelstahl arbeitet das ultraflache automatische Manufakturkaliber GCA 1000 mit einer Gangreserve von 50 Stunden. Bei einer Höhe von lediglich 2,67 Millimetern vereint der mit Côtes de Genève, Perlage und Anglierungen veredelte mechanische Mikrokosmos 189 Komponenten. Dazu zählt der dezentral platzierte Mikrorotor, der durch den Saphirglasboden Akzente setzt. 

Gerald Charles Masterlink Gem Set Stone dial: Manufakturkaliber GCA 1000
Gerald Charles Manufakturkaliber GCA 1000 © Gerald Charles

Integriertes Metallband 

Die Masterlink Gem Set Stone wird an einem integrierten Edelstahlarmband getragen, das ebenso viel Aufmerksamkeit verdient wie das Gehäuse selbst. Seine Glieder sind durch eine verdeckte Konstruktion miteinander verbunden, sodass die Technik nahezu unsichtbar bleibt. Auch die Faltschließe fügt sich harmonisch in das Design ein: Ihre Mechanik ist vollständig verborgen, während die dezent integrierten Drücker die fließende Linienführung von Gehäuse und Armband nicht unterbrechen. Das Ergebnis ist ein besonders eleganter Auftritt, der mit hohem Tragekomfort einhergeht. Jedes der neuen Masterlink-Modelle mit Edelsteinzifferblatt ist auf nur 10 Exemplare pro Ausführung limitiert und kostet 95.000 Schweizer Franken zuzüglich Steuern.

Gérald Charles limitierte Uhren-Editionen Zifferblatt Schweizer Uhren

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