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Lesedauer 3 Min.

Die Tudor Northflag kehrt als Master Chronometer und mit GMT-Funktion zurück

Tudor präsentiert die Northflag in einer neuen Generation mit überarbeitetem Design inklusive GMT-Anzeige. Als Antrieb dient ein Master-Chronometer-zertifiziertes Manufakturuhrwerk.
Tudor Northflag 9140G1A0U, Zifferblattdetail
© Tudor 

Tudor legt die Northflag neu auf. Die 2015 erstmals vorgestellte Tool-Watch mit Kultstatus kehrt mit überarbeitetem, historisch inspiriertem Design, GMT-Funktion und einem automatischen Manufakturuhrwerk zurück, das sowohl die Chronometerprüfung der COSC als auch die strengeren Anforderungen an das Master-Chronometer-Zertifikat der Metas erfüllt. Das 40 Millimeter große Edelstahlgehäuse greift dabei charakteristische Gestaltungselemente des historischen Modells auf und kombiniert sie mit einem integrierten Metallband.

Tudor Northflag 9140G1A0U: Frontansicht Edelstahluhr

Tudor Northflag 9140G1A0U

© Tudor 

Erweiterte Funktionalität

Die Northflag, deren Geschichte bis in die 1950er-Jahre zurückreicht, wurde ursprünglich während der British North Greenland Expedition eingesetzt. Unter den extremen Bedingungen dieser zweijährigen Expedition mussten die Zeitmesser ihre Robustheit und Zuverlässigkeit beweisen. Die GMT-Funktion ist die wichtigste funktionale Erweiterung. Ein zentraler 24-Stunden-Zeiger arbeitet dabei mit der geneigten 24-Stunden-Skala auf dem Rehaut zusammen. Diese Funktion ist besonders nützlich für eine Uhr mit ihrer Geschichte in der Polarexpedition, wo monatelange Dunkelheit oder ununterbrochenes Tageslicht die herkömmliche Unterscheidung zwischen Tag und Nacht relevant macht. Im Dienst der Ablesbarkeit und Funktion stehen auch die zwei großen arabischen Ziffern und Stundenmarker, die nun aus leuchtender Monoblock-Keramik bestehen und sich markant vom schwarzen Zifferblatt abheben.

Tudor Northflag 9140G1A0U: Zifferblattdetailansicht

Tudor Northflag 

© Tudor 
Tudor Northflag 9140G1A0U: Zifferblatt bei Nacht

Tudor Northflag 

© Tudor 

Optisch orientiert sich die zweite Generation unter anderem an der Tudor Ranger II von 1973. Dazu gehören das integrierte Armband und die markanten Zeigerformen. Der pfeilförmige 24‑Stunden- und Stundenzeiger, der eckige Sekundenzeiger und der stabförmige Minutenzeiger sind weitere Reminiszenzen an die Geschichte.

Tudor Northflag 9140G1A0U: Profilansicht der Edelstahluhr

Tudor Northflag

© Tudor

Integriertes Metallband

Das 40 Millimeter große Gehäuse aus Edelstahl 316L kombiniert satinierte und polierte Oberflächen. Das zweireihige Edelstahlarmband ist direkt in das Gehäuse integriert und führt dessen Linienführung nahtlos fort. Polierte Fasen setzen dabei Akzente zu den überwiegend gebürsteten Flächen. Für die Größenanpassung kommt Tudors T-Fit-Schließe zum Einsatz. Sie bietet fünf Positionen und einen Verstellbereich von acht Millimetern. Keramikkugellager sorgen zudem für ein sicheres Schließen und eine angenehme Haptik. (Erfahren Sie hier mehr über die METAS-Zertifizierung.)

Tudor Northflag 9140G1A0U: Bodenansicht mit Blick auf das Kaliber

Tudor Kaliber MT5652-U

© Tudor 

GMT-Manufakturkaliber mit Master-Chronometer-Zertifizierung

Das automatische Manufakturkaliber MT5652-U, das in der Tudor Northflag zum Einsatz kommt, ist ein Manufakturkaliber mit Master-Chronometer- und COSC-Zertifizierung, das sich durch seine modulare Werkarchitektur auszeichnet.
Die Unruh mit variabler Trägheit wird von einer stabilen Brücke mit Zweipunktbefestigung gehalten, während die Siliziumspiralfeder die Widerstandsfähigkeit gegenüber Magnetfeldern erhöht.  Mit einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde bietet das leistungsfähige Uhrwerk eine Gangreserve von 65 Stunden. Damit ist die Northflag quasi „wochenendsicher“: Wird sie am Freitagabend abgelegt, soll sie am Montagmorgen noch laufen. Tudor bietet die bis 100 Meter wasserdichte Northflag für 4.990 Euro an.

Tudor Edelstahl Uhren Manufakturkaliber Chronometer Uhren bis 5.000 Euro GMT-Uhr

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