Meilensteine der Omega-Geschichte: Von Moonwatch und James-Bond-Uhr bis zur Ultra Deep
Omega hat seine Geschichte immer wieder mit Uhren geprägt, die technisch, gestalterisch oder historisch neue Maßstäbe setzten. Manche standen am Beginn einer ganzen Modellfamilie, andere brachten neue Werketechnik in die Serie oder wurden durch ihren Einsatz unter extremen Bedingungen berühmt. Von der 19-linigen Taschenuhr des Jahres 1894 über Speedmaster und Seamaster bis zu Co-Axial-Hemmung, Master Chronometer und die Extremtaucheruhr Ultra Deep zeigen unsere Meilensteine, wie sich Omega über mehr als ein Jahrhundert immer weiterentwickelt und zum Teil neu erfunden hat.
1894: Erste Taschenuhr mit Kaliber "Omega"
Omega: Taschenuhr mit Kaliber "Omega" von 1894
OmegaEs ist einzigartig in der Geschichte der Uhrenindustrie: Ein Markenname leitet sich ab von einer Kaliberbezeichnung. Im Fall von Omega ging es freilich nicht um irgendein Uhrwerk, sondern um eines, das nach dem damaligen Stand der Technik die Vollendung darzustellen schien. Und die sollte der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets symbolisieren. Konkret ging es um ein neues Taschenuhrkaliber mit einem Durchmesser von 19 Linien, das Louis-Paul Brandt und César Brandt, die Söhne des Firmengründers Louis Brandt, entwickelt und 1894 fertiggestellt hatten. Die herausragende Bedeutung des Kalibers lag in seiner Konstruktion und Fertigung. Die Brandt-Brüder hatten ihre Produktion in Biel bereits konsequent industrialisiert. Das Omega-Kaliber war darauf ausgelegt, in großen Stückzahlen mit standardisierten und weitgehend austauschbaren Einzelteilen hergestellt zu werden. Das war zum damaligen Zeitpunkt noch keine Selbstverständlichkeit war, denn in der traditionellen Schweizer Uhrmacherei mussten viele Komponenten beim Zusammenbau noch individuell angepasst werden. Dagegen konnten die Bauteile des Omega-Kalibers wesentlich rationeller montiert werden. Hinzu kam eine für die Zeit fortschrittliche Bedienung: Ein patentierter Mechanismus erlaubte sowohl das Aufziehen des Werks als auch das Stellen der Zeiger über die Krone. Zwar existierten solche schlüssellosen Aufzugssysteme bereits, doch waren sie Ende des 19. Jahrhunderts noch nicht weit verbreitet.
Die Idee zum Namen "Omega" soll vom Hausbankier des Unternehmens, Henri Rieckel, gekommen sein. Sein Erfolg war so groß, dass das Unternehmen 1903 schließlich selbst den Namen Omega übernahm. Sie erhielt eine ungeahnte Weiterung, als sich das Unternehmen Louis Brandt & Fils 1903 in "Omega" umbenannte. Unter dem Namen entwickelte sich im 20. Jahrhundert eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte; heute gehört Omega zu den berühmtesten Uhrenmarken weltweit.
1932: Die wasserdichte Marine
Omega: Wasserdichte Marine von 1932
OmegaLange bevor Taucheruhren ihre heute typische Form mit Drehlünette, verschraubter Krone und großen Leuchtmarkierungen erhielten, entwickelte Omega einen ungewöhnlichen Ansatz für den Einsatz unter Wasser. Die 1932 vorgestellte Marine war eine der ersten Armbanduhren, die gezielt für größere Tauchtiefen konstruiert und entsprechend erprobt wurde. Äußerlich erinnerte die rechteckige Uhr mit ihrem Art-déco-Design dabei eher an eine elegante Dresswatch als an ein professionelles Instrument.
Ihre Besonderheit lag im patentierten Doppelgehäuse, dessen Konstruktion auf den Genfer Louis Alix zurückging. Das eigentliche Uhrengehäuse wurde in ein zweites, äußeres Gehäuse eingeschoben. Ein Spannmechanismus presste beide Teile gegen eine Dichtung und schloss die Uhr wasserdicht ab. Auch die Krone lag geschützt innerhalb des Außengehäuses. Bemerkenswert war zudem das kratzfeste Saphirglas – Anfang der 1930er-Jahre noch eine ausgesprochene Seltenheit. Die Marine gab es unter anderem in Staybrite-Edelstahl und Gold; ein speziell behandeltes Armband sollte auch Salzwasser widerstehen.
Dass die Konstruktion mehr als eine technische Fingerübung war, bewies Omega mit außergewöhnlichen Belastungstests. 1936 wurden drei Marine-Uhren nach einem starken Temperaturschock für 30 Minuten auf 73 Meter Tiefe im Genfer See abgesenkt – alle blieben dicht und funktionsfähig. 1937 setzte das Schweizer Uhrenforschungslabor LSRH eine Marine 14 Stunden lang einem Druck aus, der 135 Metern Wassertiefe entsprach. Auch dabei drang kein Wasser ein. Zu den frühen Nutzern gehörten Tauchpioniere wie Yves Le Prieur und der amerikanische Unterwasserforscher William Beebe.
Mit der Marine begann Omegas lange Geschichte als Hersteller professioneller Unterwasseruhren. Konstruktiv hatte sie nicht viel mit der späteren Seamaster 300 gemeinsam, doch sie etablierte bereits jenes Prinzip, das Omega bis zur heutigen Ultra Deep immer wieder aufgriff: neue Gehäusetechnik nicht nur theoretisch zu entwickeln, sondern unter extremen Bedingungen praktisch zu erproben.
1948: Der Beginn der Seamaster-Saga
Erste Seamaster-Modelle von 1948
OmegaAls Omega 1948 zum 100-jährigen Firmenjubiläum die erste Seamaster vorstellte, war sie noch weit von der modernen Taucheruhr entfernt. Omegas kaufmännischer Direktor Adolphe Vallat hatte nach einer sportlichen, widerstandsfähigen und wasserdichten Armbanduhr verlangt. Daran, dass er sie bekam, hatte René Bannwart, der spätere Gründer von Corum, einen maßgeblichen Anteil. Er hatte bei Omega ab 1940 eine eigene Designabteilung aufgebaut – damals ein ungewöhnlicher Schritt, denn neue Gehäuseentwürfe kamen in der Schweizer Uhrenindustrie meist von spezialisierten Gehäuseherstellern. Obwohl Bannwart Vallat seinen ersten Entwurf angeblich mit der Bemerkung „viel zu plump“ präsentierte (Vallat drängte auf schnelles Handeln und Bannwart fand, dass er nicht genug Zeit gehabt hatte), war der Sales Director sehr angetan. So wurde der Entwurf zur Grundlage jener Uhr, die erstmals den Namen „Seamaster“ auf dem Zifferblatt trug.
Technisch knüpfte Omega an die Erfahrungen an, die das Unternehmen während des Zweiten Weltkriegs mit Uhren für die britischen Streitkräfte gesammelt hatte. Die Seamaster war gewissermaßen die zivile Weiterentwicklung dieser robusten Flieger- und Dienstuhren. Eine neuartige O-Ring-Dichtung trug dazu bei, das Gehäuse zuverlässig gegen Feuchtigkeit abzuschließen; die frühen Modelle waren bis fünf Bar (50 m) wasserdicht. Angeboten wurde die Seamaster sowohl mit kleiner als auch mit zentraler Sekunde. In der Version mit kleiner Sekunde arbeitete das neue Automatikkaliber 28.10 RA RG-343, das auch als offiziell geprüfter Chronometer erhältlich war. Die Ausführung mit Zentralsekunde nutzte das Kaliber 28.10 RA SC-350.
Die Seamaster von 1948 war damit nicht nur der Beginn einer der langlebigsten Omega-Kollektionen. Sie markierte zugleich den Schritt zu einer systematisch gestalteten Modellfamilie – und zu einem Designverständnis, das später in der gesamten Branche selbstverständlich werden sollte.
1952 – Die erste Constellation
Erste Constellation von 1952
OmegaMit der Constellation machte Omega 1952 die Präzision zum Programm. Der Name steht seither für offiziell geprüfte Chronometerqualität und höchstes Prestige innerhalb der Marke. Die neue Modelllinie knüpfte an die 1948 zum 100-jährigen Firmenjubiläum vorgestellte Centenary an, Omegas erste chronometerzertifizierte Automatikuhr. Deren Erfolg zeigte, dass für eine elegante Armbanduhr mit besonders präzisem Automatikwerk ein Markt vorhanden war. Aus der zunächst als Jubiläumsmodell gedachten Idee entwickelte Omega deshalb eine dauerhafte Kollektion: Die Constellation wurde zum ersten serienmäßig hergestellten Armbandchronometer der Marke.
Im Premierenmodell arbeitete das bereits 1945 vorgestellte Kaliber 28.10 RA SC PC RG AM, kurz Kaliber 352. Das 28,1 mm große und 5,4 mm hohe Automatikwerk verfügte über eine einseitig wirkende Pendelschwungmasse und eine indirekt angetriebene Zentralsekunde. Anders als bei einem modernen Rotor konnte sich die Schwungmasse nicht vollständig um 360 Grad drehen, sondern bewegte sich zwischen zwei Anschlägen hin und her. Das robust und zuverlässig konstruierte Werk absolvierte die amtlichen Chronometerprüfungen mit sehr guten Ergebnissen und trug entscheidend zum Ruf der Constellation bei. Weitere frühe Modelle nutzten verwandte Hammerautomatik-Kaliber, bevor Omega Mitte der 1950er-Jahre zu frei umlaufenden Rotoren überging.
Auch gestalterisch verwies die Constellation auf ihren Präzisionsanspruch. Unterhalb der Zeiger erschien der charakteristische 5-zackige Stern, während der Gehäuseboden ein Medaillon mit der Genfer Sternwarte und acht Sternen trug. Das Motiv erinnerte an Omegas Erfolge bei den Chronometerprüfungen und Präzisionswettbewerben der Observatorien und wurde zu einem dauerhaften Erkennungszeichen der Linie. Das später besonders eng mit frühen Constellation-Modellen verbundene zwölfeckige „Pie-Pan“-Zifferblatt folgte wenig später.
Dank ihrer Kombination aus Robustheit, Zuverlässigkeit und zertifizierter Präzision wurde die Constellation in großen Stückzahlen gefertigt. Noch bevor Speedmaster und Seamaster 300 das sportliche Image Omegas prägten, verkörperte sie den Anspruch, die Erfolge aus der professionellen Chronometrie in eine prestigeträchtige Serienarmbanduhr zu übertragen – ein Grundgedanke, den Omega Jahrzehnte später mit Co-Axial-Technik und Master-Chronometer-Zertifizierung (s. u.) weiterführte.
1957 – Speedmaster CK 2915
Omega: erste Speedmaster von 1957
OmegaAls Omega 1957 die erste Speedmaster vorstellte, war von Raumfahrt noch keine Rede. Die Referenz CK 2915 war als robuster, präziser Chronograph für Wissenschaft, Industrie und Sport gedacht – insbesondere für die Zeitmessung im Motorsport. Gemeinsam mit der Seamaster 300 CK 2913 und der Railmaster CK 2914 gehörte sie zu einer neuen Generation funktionaler Omega-Sportuhren.
Wegweisend war die Anordnung der Tachymeterskala auf der Lünette statt auf dem Zifferblatt. Dadurch blieb letzteres übersichtlich, und die Geschwindigkeit ließ sich unmittelbar am Gehäuserand ablesen. Das schwarze Zifferblatt mit drei Totalisatoren, Leuchtzeigern und -markierungen, die markanten Zeiger mit dem „Broad Arrow“ auf dem Stundenzeiger, das bombierte Plexiglas und der verschraubte Boden prägten schon damals das Gesicht der Speedmaster. An der Gestaltung des rund 39 mm großen Gehäuses waren unter anderem Claude Baillod vom Gehäusehersteller Huguenin, Prototypist Georges Hartmann und Desire Faivre für die Feinbearbeitung beteiligt. Ab 1960 wuchs der Durchmesser mit der schwarz grundierten Tachymeterskala auf rund 40 mm.
Im Inneren arbeitete das Handaufzugskaliber 321, dessen Geschichte bis 1943 zurückreicht. Damals entstand bei der Omega-Tochter Lémania unter maßgeblicher Beteiligung von Jacques Reymond das Kaliber 27 CHRO C12: Dabei stand „27“ für den Werkdurchmesser in Millimetern, „CHRO“ für die Chronographenfunktion und „C12“ für den zusätzlichen 12-Stunden-Zähler. Albert Piguet entwickelte das Werk 1946 weiter; Omega führte es anschließend als Kaliber 321. Mit Schaltradsteuerung und 2,5 Hertz (18.000 A/h) galt es seinerzeit als besonders kompakter Chronograph. Eine verwandte Version ohne 12-Stunden-Zähler hieß Kaliber 320; um 1949 wurden die Bezeichnungen 27 CHRO C12-321 beziehungsweise 27 CHRO-320 gebräuchlich.
Die CK 2915 legte damit 1957 die technischen und gestalterischen Grundlagen der Speedmaster. Dass gerade das Kaliber 321 später auch jene Speedmaster antrieb, die bei den Apollo-Missionen zum Einsatz kamen, verlieh dieser ursprünglich für irdische Aufgaben entwickelten Uhr im Rückblick zusätzliche historische Bedeutung.
1959/1962: Speedmaster CK 2998, die erste Omega im All
Mit der Speedmaster CK 2998 am Handgelenk umrundete Astronaut Walter Schirra 1962 die Erde.
OmegaNur zwei Jahre nach der ersten Speedmaster erschien 1959 mit der CK 2998 die zweite Generation des Chronographen. Technisch blieb sie der CK 2915 eng verbunden, gestalterisch entwickelte Omega das Modell jedoch entscheidend weiter. An die Stelle des markanten Broad-Arrow-Stundenzeigers traten schlankere Alpha-Zeiger, und die zuvor metallisch wirkende Tachymeterlünette erhielt einen dunklen Einsatz. Damit rückte die CK 2998 optisch bereits näher an jene Speedmaster heran, deren Erscheinungsbild später weltberühmt werden sollte. Die CK 2998 besaß allerdings noch die ursprüngliche, symmetrische Gehäuseform; im Inneren der Uhr arbeitete weiterhin das oben beschriebene Handaufzugskaliber 321.
Ihre besondere historische Bedeutung verdankt die CK 2998 jedoch einem privaten Kauf. Der amerikanische NASA-Astronaut Walter „Wally“ Schirra hatte sich eine Speedmaster CK 2998 angeschafft. Am 3. Oktober 1962 trug er sie während der Mercury-Mission Sigma 7 am Handgelenk. Damit gelangte erstmals eine Omega ins All – drei Jahre, bevor die NASA die Speedmaster nach umfangreichen Tests offiziell für bemannte Raumfahrtmissionen qualifizierte. Die CK 2998 markiert somit einen entscheidenden Übergang in der Speedmaster-Geschichte: Mit Schirras Sigma-7-Flug begann jene Verbindung zwischen Omega und der bemannten Raumfahrt, die wenig später zum bestimmenden Kapitel der Speedmaster werden sollte. Nicht von ungefähr trägt die Referenz heute den Beinamen „First Omega in Space“.
1969: Speedmaster Professional ST 105.012 „Moonwatch“
Omega: Speedmaster Moonwatch von Neil Armstrong
Smithsonian Institution/Eric LongMit Apollo 11 wurde die Speedmaster 1969 endgültig zur „Moonwatch“. Die dabei eingesetzte Referenz ST 105.012 war allerdings keine Neuentwicklung für die Mondmission, sondern bereits Mitte der 1960er-Jahre erschienen. Sie markierte einen entscheidenden Schritt in der Modellgeschichte: Erstmals erhielt die Speedmaster das charakteristische asymmetrische, rund 42 Millimeter große Gehäuse, dessen verstärkte rechte Flanke Krone und Chronographendrücker besser schützte. Auch der Schriftzug „Professional“ erschien bei dieser Generation auf dem Zifferblatt. Damit war jene Grundform gefunden, die das Erscheinungsbild der Moonwatch bis heute bestimmt.
Technisch blieb Omega beim bewährten Handaufzugskaliber 321. Der Schaltradchronograph mit 18.000 Halbschwingungen pro Stunde hatte bereits die vorherigen Speedmaster-Generationen angetrieben. Die ST 105.012 kombinierte dieses Werk nun mit dem neuen Professional-Gehäuse, schwarzem Stufenzifferblatt, drei Totalisatoren, Hesalitglas und schwarzer Tachymeterlünette. Auch die heutige Moonwatch nimmt gestalterisch unmittelbar auf diese vierte Speedmaster-Generation Bezug.
Historisch unsterblich wurde die Referenz bei Apollo 11. Neil Armstrong und Buzz Aldrin waren für die Mission im Juli 1969 mit Speedmaster-Modellen der Referenz 105.012 ausgestattet. Armstrong ließ seine Uhr während des ersten Mondspaziergangs in der Mondlandefähre „Eagle“ zurück, nachdem deren elektronischer Timer ausgefallen war. Aldrin dagegen trug seine Speedmaster außen über dem Raumanzug. Als er Armstrong am 20. Juli 1969 auf die Mondoberfläche folgte, wurde seine ST 105.012 damit zur ersten Armbanduhr, die auf dem Mond getragen wurde. Armstrongs Exemplar befindet sich heute im National Air and Space Museum; Aldrins Uhr ging später beim Versand an das Smithsonian verloren.
Die ST 105.012 vereint damit zwei entscheidende Kapitel der Speedmaster-Geschichte: Sie etablierte die bis heute prägende Gestalt der Speedmaster Professional – und wurde als erste auf dem Mond getragene Uhr zu einem der berühmtesten Zeitmesser überhaupt.
1971: Die Ploprof
Omega: Seamaster 600 Ploprof von 1970, zeitgenössische Anzeige
OmegaMit der Seamaster 600 Ploprof schuf Omega eine Taucheruhr, bei der sich nahezu jedes Detail der professionellen Nutzung unter Wasser unterordnete. Ihr Name leitete sich ab von „Plongeur Professionnel“, französisch für Berufstaucher. Unter der Leitung von Frédéric Robert entwickelte Omega Ende der 1960er-Jahre eine völlig neue Konstruktion, statt die bestehende Seamaster 300 lediglich weiterzuentwickeln. Prototypen wurden unter anderem von COMEX-Tauchern unter realen Bedingungen erprobt; bei der Operation Janus kamen sie 1969 in Tiefen von mehr als 250 Metern zum Einsatz.
Das auffällig asymmetrische Gehäuse der Referenz ST 166.077 wurde aus einem massiven Stahlblock gefertigt. Einen separaten Gehäuseboden gab es nicht: Werk und Zifferblatt wurden von oben eingesetzt und anschließend durch Glas und Dichtungen verschlossen. Dadurch entfiel eine potenzielle Eintrittsstelle für Wasser und Helium. Omega verfolgte damit einen anderen Ansatz als Hersteller, die für Sättigungstauchgänge ein Heliumauslassventil verwendeten – bei der Ploprof sollte Helium möglichst gar nicht erst ins Gehäuse gelangen. Obwohl sie offiziell für 600 Meter ausgelegt war, wurde laut einem Omega-Servicebulletin jede Uhr bis 1.000 Meter geprüft.
Ebenso funktional waren Krone und Lünette. Die massiv geschützte Schraubkrone saß links, während sich rechts ein großer, roter Sicherheitsdrücker befand. Erst wenn dieser gedrückt wurde, ließ sich die Taucherlünette verstellen. Ein unbeabsichtigtes Verdrehen – und damit eine falsche Anzeige der verbleibenden Tauchzeit – sollte so verhindert werden. Im Inneren der ab 1971 ausgelieferten Serienmodelle arbeitete das Automatikkaliber 1002.
Die Ploprof wurde damit zum Gegenentwurf einer universell tragbaren Sportuhr. Ihr ungewöhnliches Äußeres war unmittelbares Resultat ihrer Funktion. Gerade diese kompromisslose Konstruktion machte sie zu einer der charakteristischsten professionellen Taucheruhren ihrer Epoche – und zu einem wichtigen Meilenstein in Omegas Seamaster-Geschichte. Omega griff das ungewöhnliche Konzept 2009 wieder auf und präsentierte die Seamaster Ploprof 1200M als moderne Neuinterpretation mit Co-Axial-Kaliber und nun 1.200 Metern Wasserdichtigkeit. 2015/16 folgte eine nochmals weiterentwickelte Generation, unter anderem mit Titangehäuse, Keramiklünette und Master-Chronometer-Kaliber 8912. Aktuell führt Omega die Ploprof 1200M weiterhin in der Seamaster-Kollektion; die jüngste Ausführung erschien 2023 zum 75-jährigen Seamaster-Jubiläum in „Summer Blue“ mit Monobloc-Gehäuse aus O-Megasteel, 1.200 Metern Wasserdichtigkeit und dem Master-Chronometer-Kaliber 8912.
1993: Seamaster Professional Diver 300M
1995 trug Pierce Brosnan als James Bond die Quarz-Referenz 2541.80.00 in "GoldenEye".
OmegaMit der Seamaster Professional Diver 300M meldete sich Omega 1993 mit einer neuen, eigenständigen Taucheruhr zurück. Sie knüpfte gestalterisch weder an die Seamaster 300 von 1957 noch an die Ploprof an, sondern etablierte eine moderne Formensprache, die bis heute erkennbar geblieben ist: blaues Zifferblatt mit Wellenmuster, skelettierte Zeiger, einseitig drehbare Lünette, markante Kronenschützer und das manuell bedienbare Heliumauslassventil bei zehn Uhr – das erste bei einer Omega-Taucheruhr. Mit 300 Metern Wasserdichtigkeit war sie für anspruchsvolle Tauchgänge ausgelegt, zugleich aber deutlich alltagstauglicher als die kompromisslose Ploprof. Die Dreizeigerversion erschien zunächst mit Quarzwerk, bald folgte eine automatische Chronometer-Ausführung.
Zwei Jahre später erhielt die noch junge Modelllinie einen enormen Popularitätsschub: Pierce Brosnan trug 1995 in „GoldenEye“ die Quarz-Referenz 2541.80. Damit begann die bis heute bestehende Verbindung zwischen Omega und James Bond.
Technisch und gestalterisch entwickelte Omega die Diver 300M kontinuierlich weiter. Zum 25. Jubiläum 2018 wurde die Kollektion umfassend erneuert. Das Gehäuse wuchs auf 42 mm, das charakteristische Wellenmuster kehrte lasergraviert auf Keramikzifferblättern zurück, und mit dem Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8800 erhielt die Uhr ein modernes, hochgradig magnetfeldresistentes Automatikwerk samt Sichtboden. Ende 2024 schlug Omega erneut ein neues Kapitel auf: Neue 42-mm-Modelle verzichteten auf das Datum und kombinierten gewölbtes Saphirglas und Mesh-Band mit Aluminium- oder Titan-Elementen; für den Antrieb sorgt das Master-Chronometer-Kaliber 8806. Seither wurde die Linie um weitere Materialien und Farben ergänzt. Auch 2026 gehört die Diver 300M zu den zentralen Seamaster-Modellen – gut drei Jahrzehnte nach ihrem Debüt und weiterhin mit den wesentlichen Erkennungsmerkmalen von 1993.
1999: Omega De Ville Co-Axial
Omega: De Ville Co-Axial von 1999
OmegaDie De Ville entstand Anfang der 1960er-Jahre zunächst als elegante Variante innerhalb der Seamaster-Familie; 1967 machte Omega sie zur eigenständigen Kollektion. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sie sich zur klassischen Linie der Marke und wurde 1999 zum Schauplatz einer technischen Neuerung, die schließlich nahezu das gesamte mechanische Omega-Programm verändern sollte.
Damals präsentierte Omega in der De Ville erstmals die Co-Axial-Hemmung in einer serienmäßig produzierten Armbanduhr. Erfunden hatte sie der britische Uhrmacher George Daniels (1926–2011) bereits in den 1970er-Jahren. Omega griff seine Idee in den 1990er-Jahren auf und entwickelte sie gemeinsam mit Daniels für die industrielle Fertigung weiter. Herzstück der ersten De Ville Co-Axial war das Automatikkaliber 2500, das auf dem Eta 2892 basierte. Die Premiere erfolgte zunächst in limitierten Edelmetallversionen.
Die Co-Axial-Hemmung stellte eine grundlegende Alternative zur seit langem dominierenden Schweizer Ankerhemmung dar. Durch ihre besondere Geometrie reduziert sie die Gleitreibung bei der Übertragung der Energie auf die Unruh. Das verringert den Schmierungsbedarf an entscheidenden Kontaktflächen und soll vor allem eine langfristig stabilere Ganggenauigkeit ermöglichen. Omega bezeichnete sie als erste praktisch einsetzbare neue mechanische Hemmung seit rund 250 Jahren.
Bei einem einzelnen Kaliber blieb es nicht. 2005 folgte die Chronographenfamilie 3313, 2007 dann der entscheidende nächste Schritt: Das Kaliber 8500 war das erste Omega-Werk, das von Grund auf um die Co-Axial-Hemmung herum entwickelt worden war. Weitere Baugrößen und Komplikationen folgten, sodass die Technik nach und nach in fast allen mechanischen Modellfamilien Einzug hielt.
Ab 2013 verband Omega die Co-Axial-Technik mit weitgehend amagnetischen Werken (s. u.); 2015 kam mit der Globemaster die erste Master-Chronometer-Uhr hinzu (s. u.). Heute ist die Co-Axial-Hemmung ein technisches Markenzeichen Omegas und bildet zusammen mit Magnetfeldresistenz und Master-Chronometer-Zertifizierung das Fundament der modernen mechanischen Kaliber – bis hin zum seit 2021 verwendeten Moonwatch-Kaliber 3861. Eine Ausnahme bildet bis heute die Speedmaster Calibre 321: Ihr seit 2019 wieder produziertes, historisch weitgehend originalgetreu rekonstruiertes Handaufzugswerk verwendet weiterhin die klassische Schweizer Ankerhemmung; die übrigen aktuellen mechanischen Omega-Kaliber setzen auf die Co-Axial-Hemmung.
2007: De Ville Hour Vision
De Ville Hour Vision von 2007
OmegaMit der De Ville Hour Vision setzte Omega 2007 einen entscheidenden Schritt bei der Industrialisierung der Co-Axial-Technik. Zwar hatte die Marke die von George Daniels entwickelte Hemmung bereits 1999 in der De Ville Co-Axial eingeführt, doch deren Kaliber 2500 basierte noch auf einer bestehenden Eta-Konstruktion. Beim neuen Kaliber 8500 wurde erstmals das gesamte Uhrwerk von Grund auf um die Co-Axial-Hemmung herum entwickelt. Alle 202 Bauteile entstanden speziell für dieses Kaliber, dessen Konstruktion zugleich auf eine industrielle Serienfertigung ausgelegt war.
Das automatische Kaliber 8500 arbeitete mit 25.200 Halbschwingungen pro Stunde (3,5 Hertz) und besaß eine frei schwingende Unruh sowie zwei hintereinandergeschaltete Federhäuser, die zusammen 60 Stunden Gangreserve ermöglichten. Der beidseitig wirkende Rotor sorgte für den Aufzug. Die Co-Axial-Hemmung selbst war nun dreistufig ausgeführt und damit konstruktiv konsequenter integriert als beim Kaliber 2500. Omega machte die neue technische Eigenständigkeit auch äußerlich sichtbar. Die 41 mm große Hour Vision machte ihrem Namen alle Ehre, und zwar durch eine ungewöhnliche Gehäusekonstruktion mit Saphirelementen: Vier transparente Bereiche in den Gehäuseflanken ermöglichten zusätzlich zum Saphirglasboden seitliche Einblicke in das Werk.
Vor allem aber wurde das Kaliber 8500 zum Ausgangspunkt einer neuen Werkegeneration. Seine Architektur fand in den folgenden Jahren Eingang in weitere Omega-Linien wie Aqua Terra, Planet Ocean und Constellation. 2013 entstand daraus mit dem Kaliber 8508 der weitgehend amagnetische Antrieb der Aqua Terra >15,000 Gauss; die späteren Kaliber der 8900er-Familie kombinierten dieses Konzept schließlich mit der Master-Chronometer-Zertifizierung. Die Hour Vision selbst stand nie so stark im Rampenlicht wie Speedmaster oder Seamaster. Technikhistorisch gehört sie dennoch zu den wichtigsten modernen Omega-Uhren: Mit ihr wurde aus der 1999 eingeführten Co-Axial-Hemmung die konstruktive Grundlage einer eigenständigen Werkefamilie – und damit eines Großteils der mechanischen Omega-Kaliber, die darauf folgten.
2013: Seamaster Aqua Terra >15.000 Gauss
Omega: Seamaster Aqua Terra >15.000 Gauss von 2013
OmegaMagnetfelder gehören zu den größten Störfaktoren mechanischer Uhren: Werden insbesondere Spirale oder andere Komponenten der Hemmung magnetisiert, können erhebliche Gangabweichungen entstehen. Traditionell begegnete die Uhrenindustrie diesem Problem mit einem Innengehäuse aus Weicheisen, das das Werk abschirmte. Diese Lösung hatte jedoch Grenzen und verhinderte zudem einen Sichtboden. Mit der 2013 vorgestellten Seamaster Aqua Terra >15,000 Gauss verfolgte Omega deshalb einen grundlegend anderen Ansatz.
Statt das Werk vor Magnetismus zu schützen, machte Omega das Co-Axial-Kaliber 8508 selbst weitgehend unempfindlich dagegen. Gemeinsam mit Spezialisten von Asulab, Eta und Nivarox-FAR setzte die Marke konsequent auf nicht ferromagnetische Materialien. Dazu gehörten die bereits eingeführte Si14-Siliziumspirale, Komponenten aus der Legierung Nivagauss sowie mittels LIGA-Technik hergestellte Teile der Co-Axial-Hemmung. Selbst für Federn der Stoßsicherung kamen amagnetische Materialien zum Einsatz. Dadurch widerstand das Werk Magnetfeldern von mehr als 15.000 Gauß beziehungsweise 1,5 Tesla, ohne seine Ganggenauigkeit einzubüßen.
Das 41,5 mm große Edelstahlmodell, Referenz 231.10.42.21.01.002, machte seine technische Besonderheit mit schwarzen und gelben Akzenten sowie dem Schriftzug „>15'000 GAUSS“ auf dem Zifferblatt sichtbar. Weil kein abschirmender Innenkäfig mehr nötig war, konnten sowohl das Datum als auch ein Saphirglasboden erhalten bleiben. Entscheidender als die einzelne Uhr waren jedoch ihre Folgen. Schon 2014 übertrug Omega die amagnetische Konstruktion auf die Master-Co-Axial-Kaliber. 2015 wurde die Globemaster zur ersten nach dem gemeinsam mit dem Eidgenössischen Institut für Metrologie METAS entwickelten Master-Chronometer-Standard zertifizierten Uhr; dabei gehört die Prüfung bei 15.000 Gauß zu den zentralen Anforderungen. Heute ist diese Magnetfeldresistenz bei nahezu allen mechanischen Omega-Modellen mit Master-Chronometer-Zertifizierung Standard. Die Aqua Terra war 2013 damit der Prototyp für die moderne Omega-Uhr.
2015: Omega Globemaster Master Chronometer
Omega: Globemaster Master Chronometer von 2015
OmegaMit der Globemaster führte Omega 2015 einen neuen Qualitätsstandard ein, der die technische Ausrichtung der Marke bis heute prägt. Als erste Uhr überhaupt erhielt sie die Zertifizierung als „Master Chronometer“, die Omega gemeinsam mit dem Eidgenössischen Institut für Metrologie (METAS) entwickelt hatte. Während die klassische COSC-Prüfung lediglich das noch nicht eingeschalte Werk kontrolliert, sollte nun die komplette Uhr unter Bedingungen getestet werden, die dem späteren Alltag deutlich näherkommen.
Voraussetzung blieb zunächst die COSC-Zertifizierung des Werks. Anschließend durchlief die fertige Uhr zusätzliche Prüfungen unter anderem auf Ganggenauigkeit, Gangreserve und Wasserdichtigkeit sowie auf ihre Funktion in Magnetfeldern von 15.000 Gauß. Die mittlere tägliche Gangabweichung durfte dabei zwischen 0 und +5 Sekunden liegen. Die Globemaster setzte damit jene amagnetische Werktechnik, die Omega zwei Jahre zuvor mit der Aqua Terra >15,000 Gauss vorgestellt hatte, in einen umfassenderen Qualitätsstandard um.
Für den Antrieb sorgte das selbstaufziehende Co-Axial-Kaliber 8900, in Edelmetallversionen das Kaliber 8901. Auch gestalterisch schlug die 39 mm große Globemaster eine Brücke zur Chronometriegeschichte Omegas. Ihr facettiertes „Pie-Pan“-Zifferblatt erinnerte an historische Constellation-Modelle, ebenso die geriffelte Lünette. Auf dem Saphirglasboden erschien zudem das Observatoriumsmedaillon mit acht Sternen – eine moderne Interpretation des Symbols, das bereits die frühen Constellation-Chronometer kennzeichnete.
Die Bedeutung der Globemaster reicht jedoch weit über dieses eine Modell hinaus. Omega übertrug die Master-Chronometer-Zertifizierung in den folgenden Jahren schrittweise auf nahezu alle mechanischen Kollektionen, von Seamaster und Constellation bis zur Speedmaster. Bis 2025 hatten mehr als 2,5 Millionen Omega-Uhren den Standard erfüllt. 2023 folgte mit dem Laboratoire de Précision ein weiterer Schritt: Das unabhängig arbeitende Prüflabor vereint Chronometer- und Master-Chronometer-Prüfungen und ist entsprechend von SAS beziehungsweise METAS akkreditiert und zertifiziert.
Einen vorläufigen Höhepunkt erreichte diese Entwicklung 2026 mit der Constellation Observatory. Eine neu entwickelte akustische Messmethode, kombiniert mit optischer Zeigererfassung, macht erstmals eine Master-Chronometer-Zertifizierung ohne Sekundenzeiger möglich. Die zweizeilige Constellation wird dabei über 25 Tage kontinuierlich geprüft. Damit wurde erstmals eine reine Stunden- und Minutenuhr als Master Chronometer zertifiziert – und Omega schlug zugleich eine Brücke von der Constellation-Chronometrie des Jahres 1952 zur modernsten Präzisionsprüfung der Marke.
2019: Seamaster Planet Ocean Ultra Deep Professional
Omega: Seamaster Ultra Deep
OmegaMit der Seamaster Planet Ocean Ultra Deep Professional lotete Omega 2019 die Grenzen einer mechanischen Taucheruhr neu aus. Entwickelt wurde sie für Victor Vescovos „Five Deeps Expedition“, deren Ziel es war, die tiefsten Punkte aller fünf Ozeane mit einem bemannten Tauchboot zu erreichen. Im Mai 2019 steuerte Vescovo die Limiting Factor in den Marianengraben. Nach damaliger Messung erreichte das Tauchboot 10.928 Meter – und mit ihm drei eigens entwickelte Ultra-Deep-Prototypen. Zwei waren an den Roboterarmen des Tauchboots befestigt, eine weitere an einem sogenannten Lander. Damit stellte Omega einen neuen Tiefenrekord für eine Uhr auf.
Für die extreme Belastung entwickelte Omega die Uhr von Grund auf neu. Das knapp 28 mm hohe Gehäuse bestand aus Titan Grade 5, wobei für Gehäuse, Lünette, Boden und Krone Materialabschnitte verwendet wurden, die aus derselben Titancharge wie der Druckkörper der Limiting Factor stammten. Auffällig waren die direkt in das Gehäuse integrierten offenen „Manta“-Bandanstöße. Beim Übergang zwischen Saphirglas und Gehäuse orientierten sich die Konstrukteure an den konischen Sichtfenstern des Tauchboots; eine Verbindung mit Liquidmetal half dabei, die enormen Druckkräfte gleichmäßig zu verteilen.
Ausgelegt wurde die Ultra Deep sogar auf Belastungen oberhalb der tatsächlich erreichten Tiefe. Omega ließ die drei Uhren mit einer Sicherheitsreserve von 25 Prozent bei 1.500 Bar prüfen – entsprechend einer theoretischen Wassertiefe von 15.000 Metern. Eine der Uhren blieb wegen eines technischen Problems mit ihrem Lander sogar rund zweieinhalb Tage am Grund des Marianengrabens und überstand auch diese ungeplante Langzeitbelastung. Anschließend bestanden die Exemplare zudem die Master-Chronometer-Prüfungen.
Das Rekordprojekt blieb nicht ohne Folgen für die Serie. 2022 übertrug Omega wesentliche Konstruktionsprinzipien auf die reguläre Seamaster Planet Ocean Ultra Deep. Die 45,5 mm großen Modelle sind bis 6.000 Meter wasserdicht und werden unter anderem in Titan Grade 5 sowie in der von Omega entwickelten Stahllegierung O-Megasteel angeboten; in ihrem Inneren arbeitet das Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8912. Die Titanversion übernimmt sogar die charakteristischen Manta-Bandanstöße des Rekordmodells. Die Ultra Deep von 2019 steht damit in direkter Linie zur Marine von 1932 und zur Ploprof: Wie schon bei diesen Uhren nutzte Omega eine extreme technische Aufgabenstellung, um neue Lösungen für die Taucheruhr zu entwickeln – diesmal bis zum tiefsten Punkt der Weltmeere.
- 1894: Erste Taschenuhr mit Kaliber "Omega"
- 1932: Die wasserdichte Marine
- 1948: Der Beginn der Seamaster-Saga
- 1952 – Die erste Constellation
- 1957 – Speedmaster CK 2915
- 1959/1962: Speedmaster CK 2998, die erste Omega im All
- 1969: Speedmaster Professional ST 105.012 „Moonwatch“
- 1971: Die Ploprof
- 1993: Seamaster Professional Diver 300M
- 1999: Omega De Ville Co-Axial
- 2007: De Ville Hour Vision
- 2013: Seamaster Aqua Terra >15.000 Gauss
- 2015: Omega Globemaster Master Chronometer
- 2019: Seamaster Planet Ocean Ultra Deep Professional