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Montblanc-Neuheiten zur Watches and Wonders 2026: Von der Iced Sea bis zur Star Legacy

Montblanc präsentiert eine breite Palette neuer Uhren, die von funktionalen Taucheruhren über klassische Star-Legacy-Modelle bis hin zu komplexen Chronographen reicht. Im Mittelpunkt stehen neue Materialien, überarbeitete Designs und technische Lösungen wie die Zero-Oxygen-Technologie.
Montblanc: Star Legacy Nicolas Rieussec Chronograph LE 821

Montblanc: Star Legacy Nicolas Rieussec Chronograph LE 821 

© Montblanc

Montblanc bringt zur Watches and Wonders 2026 ein wahres Feuerwerk an Neuheiten: Insgesamt sind es 10 verschiedene Uhren, die unter den Marken Montblanc oder Minerva laufen, von sehenswerten Chronograph bis hin zu feinen Dreizeigeruhren.

Montblanc-Neuheit #1: Minerva The Unveiled Chronograph LE 30

Minerva: The Unveiled Chronograph LE30 in Gelbgold

Im Gelbgoldgehäuse: Minerva The Unveiled Chronograph LE30 

© Montblanc

2023 sorgte Montblanc mit dem Unveiled Secret Minerva Monopusher Chronograph Limited Edition in Edelstahl für Aufsehen. Jetzt kommt die gleiche Uhr mit einem Gehäuse aus massivem Gelbgold, limitiert auf nur 30 Exemplare. Die neue Minerva The Unveiled Chronograph Limited Edition 30 unterscheidet sich allerdings neben dem Material in einem weiteren wichtigen Detail von der damaligen Stahluhr: Der Name Montblanc rückt nun zugunsten von Minerva ganz in den Hintergrund.

Was den Unveiled Chronograph so besonders macht, ist sein umgekehrt eingebautes Uhrwerk: Während sich bei vielen Chronographen der fürs Stoppen verantwortliche Teil der Mechanik auf der Rückseite befindet, haben die Minerva-Uhrmacher im Schweizer Juraort Villeret die entscheidenden Brücken, Hebel und Federn gut sichtbar auf die Vorderseite gebracht. Bewundern kann man das fein dekorierte Manufakturkaliber M17.26 mit Handaufzug, das auf Säulen aufgebaut ist, dabei nicht nur durch das Deckglas aus Saphirkristall, sondern zusätzlich fünf seitlich angebrachte Öffnungen im Gehäusemittelteil. Das auf gemächliche 18.000 Halbschwingungen pro Stunden getaktete Kaliber ist ein Monopusher, d. h. die Chronographenfunktionen Start, Stopp und Nullstellung werden durch einen einzigen, in die Krone integrierten Drücker bedient und laufen nacheinander ab. Zu den optischen Highlghts des Werks zählt die große, schöne Schraubenunruh: Sie schwingt frei und ist zur Regulierung mit kleinen Gewichten ausgestattet, die in-house gefertigte Spiralfeder ist mit einer Phillips-Endkurve versehen. Der Chronograph nutzt ein Säulenrad in Kombination mit horizontaler Kupplung – klassische Elemente der traditionellen Chronographenkonstruktion. Die Gangreserve beträgt 50 Stunden. Die charakteristische V-förmige Brücke ist in Braun gehalten und mit dem Markennamen Minerva sowie dem Ortsnamen Villeret verziert. Die Brücken bestehen aus Neusilber und sind aufwendig von Hand finissiert, u. a. durch anglierte Kanten.

Minerva: The Unveiled Chronograph LE30 Boden

Den geschlossenen Gelbgoldboden ziert eine Darstellung der MInerva-Manufaktur in Villeret.

© Montblanc

Die Anzeige folgt einer klassischen Chronographenarchitektur mit Bicompax-Layout. Die kleine Sekunde befindet sich bei 9 Uhr, der 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr. Die zentrale Chronographensekunde sitzt auf der Mittelachse. Stunden- und Minutenzeiger sind ebenfalls zentral angeordnet und mit Leuchtmasse versehen. Das 43 mm große Gelbgoldgehäuse kombiniert satinierte und polierte Flächen und zeichnet sich durch eine geriffelte Lünette aus, wie sie Minerva schon bei seinen historischen Chronographen einsetzte. Das gewölbte, entspiegelte Saphirglas in Box-Form schützt die Front, während der massive Gehäuseboden aus Gelbgold besteht und mit einer Gravur der Manufaktur versehen ist. Die Wasserdichtigkeit beträgt 30 Meter. Die Minerva The Unveiled Chronograph Limited Edition 30 wird mit einem braunen Alligatorlederband und einer Faltschließe aus Gelbgold ausgeliefert. Der Preis liegt bei 84.000 Euro.

Montblanc-Neuheit #2: Minerva The Unveiled Secret LE 18 und 58

Umgedrehtes Werk: Minerva The Unveiled Chronograph LE30

Umgedrehtes Werk: Minerva The Unveiled Chronograph LE30 

© Montblanc

Die neue Minerva The Unveiled Secret kombiniert ein überarbeitetes Chronographenkonzept mit kompakteren Abmessungen und einer neuen Farbgestaltung. Im Mittelpunkt steht das neu entwickelte, patentierte Manufakturkaliber M13.26 mit Handaufzug, das speziell für die reduzierte Gehäusegröße konstruiert wurde. Das auf 2,5 Hertz (18.000 A/h) getaktete Werk bietet eine Gangreserve von rund 60 Stunden. Ähnlich wie beim Unveiled Chronograph ist das Werk umgekehrt aufgebaut: Regulierorgan, Gehwerk, Brücken und Hebel sind auf der Zifferblattseite durch ein weit geöffnetes, skelettiertes Zifferblatt sichtbar. Dieses besteht im Wesentlichen aus einem äußeren Ring mit Indizes sowie aus drei offenen Ringen entlang der horizontalen Achse. Die Anzeige folgt einer klassischen Chronographenarchitektur: zentrale Stunden- und Minutenzeiger, kleine Sekunde bei 9 Uhr sowie ein 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr. Der Chronograph wird über einen in die Krone integrierten Drücker gesteuert, der Start, Stopp und Nullstellung auslöst. Die Konstruktion basiert auf einem Säulenrad mit horizontaler Kupplung.

Erstmals erscheint das Modell in einem 39 mm großen Gehäuse. Die Anpassung der Dimensionen machte eine komplette Neukonstruktion des Uhrwerks erforderlich. Gestalterisch zeichnet sich die neue Generation durch ein weinrotes Farbschema aus. Das skelettierte Zifferblatt sowie das Alligatorlederband greifen diesen Farbton auf. Die rosévergoldeten Indizes und Zeiger sind mit Superluminova beschichtet.

Die Uhr erscheint in zwei limitierten Varianten. Die Roségold-Version ist auf 18 Exemplare begrenzt und verfügt über eine geriffelte Lünette, die mit 84 Diamanten im Brillantschliff (ca. 0,62 Karat) besetzt ist. Die zweite Ausführung kombiniert ein Edelstahlgehäuse mit einer Lünette aus Roségold und ist auf 58 Stück limitiert. Beide Varianten besitzen ein gewölbtes, entspiegeltes Saphirglas und einen massiven Gehäuseboden mit Gravur der Minerva-Manufaktur. Die Wasserdichtigkeit beträgt 3 bar (30 m). Die Preise hat Montblanc auf 88.000 Euro für die LE18 bzw. auf 58.000 Euro für die LE58 festgelegt.

Montblanc-Neuheit #3: Minerva The Unveiled Crownless

Minerva: The Unveiled Crownless Seite

Minerva: The Unveiled Crownless 

© Montblanc

Die Minerva The Unveiled Crownless stellt ein ungewöhnliches Konzept innerhalb der Kollektion dar: Sie verzichtet vollständig auf eine klassische Krone und verlagert deren Funktionen auf die Lünette. Im Zentrum steht das neu entwickelte Manufakturkaliber M15.08, ein Handaufzugswerk mit kleiner Sekunde, das speziell für die lünettengesteuerte Bedienung konstruiert wurde. Es arbeitet mit einer Frequenz von 18.000 Halbschwingungen pro Stunde (2,5 Hz) und bietet eine Gangreserve von rund 80 Stunden. Die Besonderheit liegt in der Bedienung: Sowohl das Aufziehen des Werks als auch das Einstellen der Uhrzeit erfolgen über die geriffelte Lünette. Ein im Gehäuseboden integrierter Hebel ermöglicht den Wechsel zwischen beiden Funktionen. Im gedrückten Zustand dient die Lünette dem Aufzug, im ausgezogenen Zustand der Zeiteinstellung.

Minerva-The-Unveiled-Crownless-Boden
Minerva The Unveiled Crownless: Durch den Glasboden sieht man auf das Manufakturkaliber M15.08 mit Handaufzug und lünettengesteuerter Bedienung.
© Montblanc

Das Gehäuse misst 41,5 mm im Durchmesser und kombiniert Edelstahl mit einer Lünette aus massivem Roségold. Durch den Verzicht auf die Krone entsteht eine besonders symmetrische Gehäuseform. Die Uhr ist rund 12 mm hoch und bis 3 bar (30 m) wasserdicht. Ein gewölbtes, entspiegeltes Saphirglas schützt die Front, während der Saphirglasboden den Blick auf das Werk freigibt. Das Zifferblatt orientiert sich gestalterisch an historischen Minerva-Modellen der 1950er-Jahre. Es kombiniert eine Guilloché-Gravur im äußeren Ring mit einer Opal-Textur des Zifferbattzentrums. Rosévergoldete Indizes und Zeiger greifen die Gestaltung der Lünette auf, während eine kleine Sekunde bei 6 Uhr für eine ausgewogene Symmetrie sorgt. Konstruktiv verzichtet das Werk auf einen Rücker und setzt stattdessen auf eine frei schwingende Unruh mit Reguliergewichten samt in-house produzierter Spiralfeder.

Geliefert wird die Uhr in einer Box mit geheimem Öffnungsmechanismus. Erwerben kann man die Unveiled Crownless für 39.000 Euro.

Montblanc-Neuheit #4: Iced Sea Automatic Date 0 Oxygen

Montblanc-Iced-Sea-Automatic-Date 0 Oxygen

Montblanc: Iced Sea Automatic Date 0 Oxygen

© Montblanc

Die neue Montblanc Iced Sea Automatic Date 0 Oxygen entspricht in vielen Details der bisherigen Iced Sea Automatic Date 0 Oxygen (hier geht es zu unserem Hands-on). Nun aber hat Montblanc die Taucheruhr mit ihrem Gehäuse aus gealtertem Edelstahl ("distressed steel") technisch leicht überarbeitet und statte sie mit einem austauschbaren Armband aus dem gleichen Material aus. Nach wie vor stehen eine spezielle Oberflächenbehandlung, das charakteristische Gletscherzifferblatt sowie die Zero-Oxygen-Technologie im Fokus. Das 41-mm-Gehäuse besteht aus Edelstahl, der zunächst schwarz beschichtet und anschließend durch Waschen und Bürsten mit Quarzit künstlich gealtert wird. Dieser Prozess erzeugt ein dunkles, unregelmäßiges Finish, das der Uhr eine bewusst „organische“ Optik verleiht. Auch das Metallarmband ist entsprechend behandelt und greift die Gestaltung des Gehäuses auf.

Das graue Verlaufszifferblatt zeigt das für die Iced Sea-Linie typische Gletschermuster. Es entsteht durch die sogenannte Gratté-boisé-Technik, die in mehr als 20 Arbeitsschritten eine strukturierte Oberfläche mit Tiefenwirkung erzeugt. Für die Ablesbarkeit sorgen applizierte Indizes sowie Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger mit weißer Superluminova-Beschichtung. Das Datum befindet sich bei 3 Uhr. Die einseitig drehbare Lünette besteht aus Edelstahl mit schwarzem Keramikeinsatz und rastet in 120 Schritten. Ein per Laser strukturierter Abschnitt zwischen 0 und 15 Minuten hebt den für Taucher relevanten Bereich hervor. Zusätzlich ermöglicht ein Leuchtpunkt die Orientierung bei schlechten Lichtverhältnissen. Was das Gehäuseinnere angeht, setzt Montblanc auf seine Zero-Oxygen-Technologie: Dabei wird der Sauerstoff im Gehäuseinneren vollständig durch Stickstoff ersetzt. Dies soll das Risiko von Kondensation reduzieren und die Funktionssicherheit bei starken Temperatur- und Druckschwankungen verbessern.

Angetrieben wird die Uhr vom Automatikkaliber MB 24.17, das auf dem SW200 basiert. Es wird geschützt durch einen verschraubten Gehäuseboden, der mit einer dreidimensionalen Gravur eines Tauchers und eines Eisbergs geschmückt ist. Das Band aus gealtertem Edelstahl ist mit einem Schnellwechselsystem sowie einer Faltschließe mit Feinjustierung ausgestattet. Die bis 300 Meter wasserdichte Taucheruhr ist für 5.300 Euro erhältlich.

Montblanc-Neuheit #5: Iced Sea 0 Oxygen LE 700

Montblanc: Iced Sea Automatic Date 0 Oxygen LE 700

Montblanc: Iced Sea Automatic Date 0 Oxygen LE 700

© Montblanc

Eine spannende Variante zu der oben beschriebenen Neuheit ist die neue Iced Sea Automatic Date 0 Oxygen Limited Edition 700. Für ihr Zifferblatt nutzt Montblanc subfossiles Holz, das aus der Moräne des Mer de Glace gewonnen wurde, also aus der dichten Sedimentmasse, die ein Gletscher an seinem Rand ablagert. Die Holzfragmente werden zu Spänen verarbeitet, anschließend in einem scheinbar zufälligen Muster angeordnet und mit transparentem Edelharz fixiert. Abschließend erhält die Oberfläche ein „vereistes“ Finish, das die Struktur von Eiskristallen imitiert. Dadurch entsteht eine einzigartige Kombination aus organischer Holzstruktur und eisartiger Oberfläche. Auch der der auf 700 Stück limitierten Auflage setzt Montblanc die Zero-Oxygen-Technologie ein. Das 41 mm große Edelstahlgehäuse ist bis 300 Meter wasserdicht und besitzt eine einseitig drehbare Lünette mit braunem Keramikeinsatz und 120 Rastungen, wobei die erste Viertelstunde per Laser aufgeraut ist. Indizes und Zeiger sind mit weißer Superluminova-Leuchtmasse beschichtet. Unter dem mit Eisberg und Taucher gravierten Gehäuseboden arbeitet das Sellita-Automatikkaliber SW200, das bei Montblanc MB 24.17 heißt. Das Edelstahlarmband ist mit einem Schnellwechselsystem sowie einer Faltschließe mit Feinjustierung ausgestattet. Der Preis liegt bei 5.900 Euro.

Montblanc-Neuheit #6: Iced Sea Automatic Date 0 Oxygen Limited Edition 300

MontbIanc: Iced Sea Automatic Date 0 Oxygen LE 300

MontbIanc: Iced Sea Automatic Date 0 Oxygen LE 300

© MontbIanc

Optisch noch auffälliger gestaltet sich die Iced Sea Automatic Date 0 Oxygen Limited Edition 300. Zur korallroten Farbgebung wurden die Montblanc-Designer von den warmen Lichtstimmungen von Gletschern bei Sonnenauf- und -untergang inspiriert. Auch hier kommen beim Gehäuse die Zero-Oxygen-Technologie und beim Zifferblatt die Gratté-boisé-Technik zum Einsatz. Zeiger und Indexe sind mit weißer Superluminova belegt. Die einseitig drehbare Lünette besitzt einen zweifarbigen Einsatz aus eloxiertem Aluminium, wobei der Bereich zwischen 0 und 15 Minuten in einem dunkleren Rot gehalten ist. Die Lünette lässt sich dank ihrer geriffelten Ausführung auch mit Handschuhen bedienen. Das 38-mm-Gehäuse aus Edelstahl ist bis 300 Meter wasserdicht. Was den mechanischen Antrieb angeht, vertraut Montblanc auch hier dem Sellita SW200. Es bleibt unter dem geschlossenen Stahlboden verborgen, der mit einer dreidimensionalen Gravur eines Tauchers und eines Eisbergs verziert ist. Die Uhr wird mit zwei Armbändern geliefert: einem stählernen Gliederband und einem korallroten Kautschukband – beide lassen sich dank des Schnellwechselsystems ohne zusätzliches Werkzeug austauschen. Preislich liegt die LE 300 mit 4.500 Euro unter den beiden oben gezeigten Schwestermodellen.

Montblanc-Neuheit #7: Star Legacy Nicolas Rieussec Chronograph Limited Edition 821

Montblanc: Star Legacy Nicolas Rieussec Chronograph LE 821

Montblanc: Star Legacy Nicolas Rieussec Chronograph LE 821

© Montblanc

Die Star Legacy Nicolas Rieussec Chronograph Limited Edition 821 ist ein echter Leckerbissen für Sammler – insbesondere solche, die sich mit der Frühgeschichte des Chronographen auskennen. Die Zahl der Limitierung von 821 Exemplaren erinnert an das Jahr 1821, in dem der französische Uhrmacher Nicolas Rieussec den ersten sogenannten Tintenchronographen entwickelte – eine Vorrichtung, bei der zum Festhalten eines bestimmten Zeitpunkts ein Tintentropfen auf ein spezielles, waagerecht angebrachtes Zifferblatt aufgebracht wurde. Montblanc als Hersteller von Uhren und Füllfederhaltern griff diese Verbindung bereits vor anderthalb Jahrzehnten bei seinen ersten Rieussec-Chronographen auf. 

Die Messvorrichtungen des Nicolas Rieussec wurden damals vor allem bei Pferderennen eingesetzt. Diesen Hintergrund nimmt die Zifferblattgestaltung auf: Es zeigt die Szene eines Pferderennens auf dem Champ de Mars in Paris, basierend auf einer Illustration aus dem 19. Jahrhundert. Ein beigefarbenes Sfumato-Finish verstärkt die Tiefenwirkung. Ergänzt wird die Gestaltung durch die Gravuren „Chronographe Nicolas Rieussec“ bei 12 Uhr und „Académie des Sciences de Paris – 1821“ bei 6 Uhr.

Montblanc: Star Legacy Nicolas Rieussec Chronograph LE 821 Boden

Montblanc: Rückseite der Star Legacy Nicolas Rieussec Chronograph LE 821 mit Manufakturkaliber MB R200 und innen verziertem Lederband 

© Montblanc

Das Chronographenkonzept orientiert sich direkt an Rieussecs historischem Messgerät. Statt sich drehender Zeiger kommen zwei rotierende Scheiben zum Einsatz – ein 60-Sekunden-Zähler bei 8 Uhr und ein 30-Minuten-Zähler bei 4 Uhr. Die Zeit wird über eine feststehende Brücke angezeigt, die als Doppelzeiger fungiert. Diese Konstruktion entspricht dem Prinzip des ursprünglichen Tintenchronographen, bei dem Markierungen auf rotierenden Scheiben gesetzt wurden.

Im Inneren des 43 mm großen, vollständig polierten Edelstahlgehäuses mit Zweibelkrone arbeitet das Manufakturkaliber MB R200, ein automatisch aufziehendes Chronographenwerk mit Monopusher-Steuerung über den Drücker bei 8 Uhr. Es verfügt über ein Säulenrad und eine vertikale Scheibenkupplung und bietet eine Gangreserve von rund 72 Stunden. Neben der Chronographenfunktion integriert das Werk eine zweite Zeitzone mit Tag-Nacht-Anzeige sowie eine Datumsanzeige bei 6 Uhr. Ein Saphirglasboden gibt den Blick auf das symmetrisch aufgebaute Werk mit Genfer Streifen, gebläuten Schrauben und skelettiertem Rotor frei.

Das braune Kalbslederarmband greift die Farbgebung des Zifferblatts auf und ist mit einer Gravur versehen, die eine Karte von Paris mit historischen Bezugspunkten zeigt, darunter der Champ de Mars und frühere Wirkungsstätten Rieussecs. Für 9.200 Euro kann man das kleine Kunstwerk erwerben.

Montblanc-Neuheit #8: 3 Modelle der Star Legacy

Montblanc: Star Legacy Moonphase

Montblanc: Star Legacy Moonphase

© Montblanc

Darüber hinaus erweitert Montblanc die Star Legacy Kollektion um drei neue Modelle, die unterschiedliche Komplikationen innerhalb einer einheitlichen gestalterischen Linie kombinieren: eine 36-mm-Automatik mit kleiner Sekunde, eine Mondphasenuhr sowie einen Chronograph, beide mit 42 mm Durchmesser.

Gemeinsames Merkmal aller drei Uhren ist das sogenannte Exploding Star Guilloché auf dem Zifferblatt. Dieses Muster basiert auf dem Montblanc-Emblem und breitet sich wellenförmig über die Oberfläche aus. Ergänzt wird es durch ein anthrazitfarbenes Sfumato-Finish, das für eine abgestufte Farbwirkung sorgt und an die Lederverarbeitung der Marke erinnert. Die Gehäuse bestehen jeweils aus poliertem Edelstahl mit charakteristisch abgestuften Bandanstößen und zwiebelförmiger Krone.

Mondphase 42 mm

Die Mondphasenversion kombiniert eine klassische Anzeige mit Datumsfunktion. Bei 6 Uhr befindet sich ein Hilfszifferblatt mit Mondphase und umlaufendem Datumsring, der über einen Zeiger mit Halbmondspitze angezeigt wird. Die Mondphasenscheibe zeigt einen blauen Sternenhimmel mit rhodiniertem Mond und Sternen. Angetrieben wird die Uhr vom Automatikkaliber MB 24.31 mit rund 42 Stunden Gangreserve. Der Preis beträgt 5.200 Euro.

Montblanc: Star Legacy Chronograph

Montblanc: Star Legacy Chronograph

© Montblanc

Chronograph 42 mm

Der 5.700 Euro teure Chronograph setzt auf ein klassisches Bicompax-Layout mit kleiner Sekunde bei 9 Uhr und 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr; das Datum ist bei 6 Uhr positioniert. Das Kaliber MB 25.13 verfügt über einen automatischen Aufzug und eine Gangreserve von etwa 48 Stunden.

Small Second 36 mm

Bei der mit kompakteren Maßen ausgestatteten Small Second fällt der Blick zuerst auf die kleine Sekunde bei 6 Uhr: Sie ist von 30 Diamanten eingefasst und bildet den optischen Mittelpunkt des Zifferblatts. Das Modell wird vom automatischen Kaliber MB 24.16 angetrieben und bietet eine Gangreserve von rund 38 Stunden. Sie ist für 4.300 Euro erhältlich.

Alle drei Modelle verfügen über Saphirglasböden, die den Blick auf die dekorierten Automatikwerke freigeben. Die Rotoren sind mit Genfer Streifen und dem Montblanc-Emblem verziert. Die 42-mm-Varianten werden mit Kalbslederarmbändern mit Sfumato-Finish geliefert, während die 36-mm-Version ein glattes Lederband besitzt. Die Gestaltung der Armbänder greift mit ihrer zulaufenden Form die Feder eines Montblanc-Füllfederhalters auf.

Montblanc: Star Legacy Small Second

Montblanc: Star Legacy Small Second

© Montblanc

Montblanc-Neuheit #9: 1858 Small Second 0 Oxygen

Die Montblanc 1858 Small Second 0 Oxygen erscheint in einer überarbeiteten Version mit kompakterem Gehäuse und kombiniert klassische Gestaltungselemente mit moderner Technik. Im Mittelpunkt stehen die neue Gehäusegröße, die Zero-Oxygen-Technologie sowie eine klare, von historischen Expeditionsuhren inspirierte Gestaltung, zu der auch die überdimensionierte Krone gehört. Das Edelstahlgehäuse misst nun 38 mm im Durchmesser und orientiert sich damit an moderaten, vintage-inspirierten Proportionen. Es ist bis 100 Meter wasserdicht und verfügt über eine feststehende Lünette, deren schwarzer Keramikeinsatz mit leuchtenden Kompassanzeigen versehen ist. 

Das schwarz lackierte Zifferblatt setzt auf eine klare Ablesbarkeit. Arabische Ziffern, Indizes sowie Kathedralzeiger sind mit Superluminova beschichtet. Eine Eisenbahnminuterie am äußeren Rand, ein separates kleines Sekundenzifferblatt und ein Datumsfenster mit farblich zum Blatt passender Scheibe runden das klassische Design ab. Für Vortrieb sorgt das Automatikkaliber MB 24.16 mit 38 Stunden Gangreserve.

Die Uhr wird mit zwei Armbandoptionen geliefert. Neben einem dreigliedrigen Edelstahlarmband steht ein blau-schwarzes Saffiano-Kalbslederband zur Verfügung. Dessen strukturierte Oberfläche und graue Naht greifen gestalterische Elemente aus der Lederwarenlinie der Marke auf. Beide Armbänder lassen sich dank Schnellwechselsystem austauschen. Der Gehäuseboden ist mit einer dreidimensionalen Lasergravur des Mont Blanc versehen, die durch wechselnde polierte und matte Flächen plastisch wirkt. Wer die schöne Retro-Uhr erwerben möchte, sollte 4.000 Euro bereithalten.

Montblanc: 1858 Small Second 0 Oxygen

Montblanc: 1858 Small Second 0 Oxygen

© Montblanc
Montblanc Montblanc 1858 Montblanc Star Chronograph Uhren bis 50.000 Euro Uhren bis 5.000 Euro Uhren bis 10.000 Euro Uhren über 50.000 Euro

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