Sinn Spezialuhren: Modell 717

Die Borduhr fürs Handgelenk

Die 1961 gegründete Frankfurter Marke Sinn Spezialuhren zeigt als komplett neues Modell im 60. Jubiläumsjahr die an den alten Borduhren orientierte Sinn 717. Vorbild war die Sinn NaBo 17 ZM mit zentralem Minutenzähler, die Sinn ab den 1970er Jahren lieferte und die auch in den Tornado-Jet der Bundeswehr eingebaut wurde.

Sinn 717 mit ihrem Vorbild NaBo 17 ZM
Sinn 717 mit ihrem Vorbild NaBo 17 ZM

Den zentralen Minutenzähler des Chronographen realisiert Sinn mit dem selbst entwickeltem Modul SZ01 auf Basis des Kalibers Concepto C 99001. Auch die orangefarbene Signalfarbe der Stoppzeiger und die Gestaltung von Zeiger, Zifferblatt und innenliegender Drehskala übernimmt die 717. Der Innenring wird durch Drehen der Lünette bewegt. Sinn hat für diese Uhr extra ein System entwickelt, das die Konstruktion bis 20 bar abdichtet. Das 45-Millimeter-Gehäuse aus Stahl ist im Tegiment-Verfahren gehärtet und mit einer kratzfesten Hartstoffbeschichtung in Schwarz bedeckt. Die Sinn-Trockenhaltetechnik mit Schutzgas, Viton-Dichtungen und einer Kapsel mit Kupfersulfatpulver, sorgt dafür, das Feuchtigkeit nicht in die Uhr gelangt und dort gebunden wird, sodass das Glas nie beschlagen kann. Der Chronograph kostet 4.650 Euro mit Leder- und 4.950 Euro mit Silikonband. jk 

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Produkt: Download: Vergleichstest Eindrücker-Chronographen von Hanhart, Longines und Montblanc
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