18. Juli 2016

Kienzle Uhren

Die Uhrenmarke Kienzle wurde 1822 im Südschwarzwald gegründet und ist die älteste Uhrenmarke Deutschlands. Unter Jakob Kienzle entstand eine serienmäßige Fabrikation von Weckern und Regulatorwerken im großen Stil.

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1893 verließen jährlich über 162.000 Uhren und Wecker den Betrieb. Um die Jahrhundertwende produzierten über 400 Mitarbeiter eine Million Uhren und Wecker jährlich. Kienzle eröffnete Niederlassungen in Mailand, London, Paris und New York. Ab 1908 stellte man auch Armbanduhren her, die Belegschaft wuchs auf über 1.700 Mitarbeiter, das jährliche Produktionsvolumen überschritt zwei Millionen Stück. Um 1910 expandierte die Firma in den neuen Markt der Automobiluhren, 22 Jahre später entwickelte Kienzle die legendäre „8-Tage-Flieger-Borduhr“ für Flugzeugcockpits. Vor dem Zweiten Weltkrieg beschäftigte Kienzle über 3.500 Menschen, die fünf Millionen Uhren pro Jahr herstellten. Ab 1954 fertigte die Firma die ersten Parkuhren und hatte hier 20 Jahre lang das Monopol.

Kienzle übernimmt 1985 die Württembergische Uhrenfabrik Bürk. Über zehn Jahre führte Kienzle das Unternehmen unter dem Namen „Bürk Zeitsysteme“ weiter. 1989 wird Kienzle von der Dufa (Deutsche Uhrenfabrik) übernommen, drei Jahre später erfolgte die Umbenennung von Kienzle in Dufa. 1996 geht die Dufa mitsamt Kienzle in Konkurs und wird 1997 von der Gruppe Highway Holdings mit Sitz in Hongkong übernommen.

2002 kehrte das Unternehmen nach Deutschland zurück und firmierte als Kienzle AG. 2010 musste Kienzle erneut Insolvenz anmelden. Seit 2011 gehören die weltweiten Markenrechte der Premier Trademarks AG in der Schweiz. Der Vertrieb erfolgt von Hamburg aus, die Investoren kommen aus der Schweiz. Ende 2017 soll eine neue Kollektion von Kienzle-Uhren auf den Markt kommen. Dabei möchte man sich wieder auf erschwingliche Automatikuhren konzentrieren.

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