IBG Exklusiv 2017: Tutima Jubiläums-Event

Exklusive Abendveranstaltung bei Rüschenbeck in Frankfurt

Noch roch es ein kleines bisschen nach Farbe, aber das Team von Juwelier Rüschenbeck in Frankfurt erwies sich als professioneller Gastgeber des IBG-Exklusiv-Events zum Jubiläum von 90 Jahren Tutima. Alexander Philipp von Tutima begrüßte die über 40 Teilnehmer in der frisch renovierten Boutique in der Frankfurter Börsenstraße.

UHREN-MAGAZIN-Chefredakteur Thomas Wanka eröffnete den IBG-Exklusiv-Abend und erläuterte die Bedeutung Tutimas für die Geschichte Glashüttes.
UHREN-MAGAZIN-Chefredakteur Thomas Wanka eröffnete den IBG-Exklusiv-Abend und erläuterte die Bedeutung Tutimas für die Geschichte Glashüttes.

UHREN-MAGAZIN-Chefredakteur Thomas Wanka spannte in seinem Vortrag den Bogen von der Entwicklung des Erzgebirgsstädtchens Glashütte als Subventionsprojekt der Sächsischen Regierung im Jahr 1845 über die Hochzeit der Präzisionuhrenmessung bis zum Niedergang in den 1920er-Jahren. Hier kam Dr. Ernst Kurtz als visionärer Geschäftsführer der beiden Uhrenfirmen UFAG und Urofa ins Spiel, der mit Einführung einer industriellen Produktionsweise und der Herstellung von Armbanduhren Glashütte wieder international wettbewerbsfähig machte. Die Spitzenprodukte in seiner Kollektion bekamen den Namen Tutima, aus dem Lateinischen für: “Sicher, geschützt”.

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Tutima stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie "Sicher, geschützt".
Tutima stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie “Sicher, geschützt”.

In der Nacht vor der Bombardierung Glashüttes am letzten Kriegstag flüchtete er mit einigen Mitarbeitern nach Oberfranken und später in das niedersächsische Ganderkesee. Die Firma NUROFA fertigte nun Tutima-Uhren, die international erfolgreich waren und mit dem offiziellen Beschaffungsauftrag für den legendären Bundeswehrchronographen einen hohen Bekanntheitsgard erreichten. Im Jahr 1960 übernahm der damalige Mitarbeiter Dieter Delecate die Firma und führt sie bis heute. Die Rückkehr nach Glashütte folgte durch Erwerb der Bahnhofsmeisterei in Glashütte im Jahr 2008, und am 12. Mai überraschte die Marke die Fachwelt, als die Tutima Hommage vorgestellt wurde. Sie ist erste vollständig in Glashütte entwickelte und produzierte Minutenrepetition als Armbanduhr. Und auch zum 90. Geburtstag wartet Tutima mit einer Besonderheit auf. Die Tutima Tempostopp mit dem Handaufzugchronographenkaliber T659 ist eine Reminiszenz an das Glashütter Urofa-Kaliber 59 aus den 1940er-Jahren, das für den historischen Tutima Fliegerchronographen entwickelt wurde und ihn zum ersten deutschen Chronographen mit Tempostopp und Additionsstopp machte.

Juwelier Rüschenbeck am frisch umgebauten Frankfurter Börsenplatz war der passende Veranstaltungsort.
Dr. Ernst Kurtz übernahm 1927 in Personalunion die Geschäftsführung der UFAG und der Urofa. Damit begann die industrielle Fertigung von Armbanduhren.
Dieter Delecate ist seit 1960 Inhaber von Tutima und führte die Marke 2008 zurück nach Glashütte.
Einfach und unkompliziert so viele Tutima-Uhren anprobieren wie man möchte - die Teilnehmer machten regen Gebrauch davon.
Die gesamte Tutima-Kollektion, darunter auch die Patria-Familie, standen zur Anprobe bereit.
Alexander Philipp von Tutima schlug den Bogen von der Historie zur gegenwärtigen Kollektion im Jubiläumsjahr.
Fragen zur Tutima-Geschichte und zur Kollektion wurden im persönlichen Gespräch direkt beantwortet.
Alexander Philipp, Tutima, Thomas Wanka, UHREN-MAGAZIN, und Piroz Kajehamid von Rüschenbeck schauen stolz auf einen erfolgreichen Abend zurück.
Tutima und Rüschenbeck verabschiedeten sich mit Katalogen und einer kleinen Aufmerksamkeit von allen Teilnehmern des Abends.

Nach einer Stärkung erläuterte Alexander Philipp den Aufbau der aktuellen Tutima-Kollektion, der von technisch ausgeprägten Dreizeiger- und Taucheruhren über die Fliegerchronographen bis hin zu den Golduhren der Patria-Kollektion mit der Minutenrepetition an deren Spitze reicht. Alle Uhren standen den Teilnehmern selbstverständlich auch vor Ort zur Verfügung und sorgten für anregenden Gesprächsstoff. Die Teilnehmer äußerten sich durchweg begeistert: „Ich habe diesen perfekt organisierten Anlass und die durchweg sympathischen Menschen sehr genossen. Tolle Begegnungen, interessante Persönlichkeiten und natürlich auch wunderschöne Tutima Uhren”, lautete nicht nur einer der Kommentare im Anschluss. tw

Die Gäste studierten intensiv die mitgebrachten Tutima-Uhren und hatten sofort ein gemeinsames Thema.
Die Gäste studierten intensiv die mitgebrachten Tutima-Uhren und hatten sofort ein gemeinsames Thema.

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