Taucheruhren

Das Gefühl der Schwerelosigkeit, die faszinierende Unterwasserwelt und die geheimnisvolle Tiefe begeistern weltweit jährlich Millionen von Intensiv- und Gelegenheitstauchern. Der eine mag dabei nur warme Gewässer, andere lieben kühle Bergseen oder gar einen Tauchgang unter Eis. Mit den ersten Sporttauchgeräten, die die Forscher Hans Hass und Jacques-Yves Cousteau entwickelten, begann die Ära des Tauchsports in den 1950er-Jahren. Dabei geht es immer auch um Zeit. Sei es die Abtauchzeit, zu der der Tauchgang beginnt, oder die Austauchzeit, die für den gesamten Aufstieg einschließlich aller Dekompressionspausen benötigt wird. Diese überlebenswichtige Aufgabe übernimmt heute ein moderner Tauchcomputer.

 

Inhalt:

Wozu also eine mechanische Armbanduhr zum Tauchen tragen?

Die mechanische Taucheruhr versprüht nicht nur einen Hauch Nostalgie und Abenteuer, sie ist durchaus auch ein zuverlässiges Backup-Instrument. Mit der richtigen Pflege und Handhabung bereiten die Taucheruhren des Jahres 2019 viel Freude − nicht nur unter Wasser, sondern auch im Alltag. In diesem Taucheruhren-Special geben wir Ihnen einen Überblick über die Neuheiten des Jahres, Sie erhalten Tipps für die richtige Wahl Ihrer Taucheruhr und Gastautor Roger Rüegger, Chefredakteur der WatchTime USA und Betreiber des Blogs Dive Into Watches informiert über die 7 wichtigsten Innovationen im Bereich der Taucheruhren.

Taucheruhrenspecial 2021: Oris Aquis Date Calibre 400

Oris fertigt seit den 1960er-Jahren Taucheruhren. In diesem Jahr stellt der Schweizer Uhrenhersteller eine kompaktere Gehäuseversion seiner Aquis Date mit dem 2020 vorgestellten Automatikkaliber Calibre 400 vor. Das Edelstahlgehäuse wurde um zwei auf 41,5 Millimeter verkleinert. Ansonsten genießt die Aquis Date Calibre 400 41,5 Millimeter alle Vorzüge der großen Schwester. Die markante Taucheruhr mit dem aufgeschraubten, soliden Kronenschutz hält dem Druck noch in 300 Metern Wassertiefe stand. Die polierte Keramikskala der Drehlünette, die farblich auf das Zifferblatt abgestimmt ist, funkelt ebenso wie die polierten Zeiger und Indexe. Zur besseren Ablesbarkeit legt Oris Indexe und Zeiger mit Superluminova aus. Außerdem ist das gewölbte Saphirglas innen entspiegelt. Durch den Saphirglasboden kann das hauseigene Calibre 400 betrachtet werden. Es bietet einen hohen Magnetfeldschutz und eine Gangreserve von fünf Tagen. Getragen wird die Taucheruhr am Edelstahlband mit Sicherheitsfaltschließe. Diese kommt mit einer ausklappbaren Taucherverlängerung, sodass die Uhr auch über dem Tauchanzug getragen werden kann. Für 3.000 Euro kann man mit der neuen Aquis auf Tauchstation gehen.

 

5 Dinge, die jede Taucheruhr haben sollte:

# einseitig drehbare Tauchlünette
# mindestens eine Wasserdichtheit von 20 Bar
# wasserfestes Armband aus Metall oder Kautschuk
# Leuchtmasse auf Zeigern und Indexen
# verschraubte Krone

Was sollte beim Kauf einer Taucheruhr beachtet werden?

Da beim Tauchen die Zeit keinesfalls vergessen werden darf, unterliegen Taucheruhren einer strengen Norm. Ob diese erfüllt wird, zeigen spezielle Prüfungen auf Dichtheit bei Luft- und Wasserüberdruck. Sie folgen einem genau definierten Prozedere und simulieren Beanspruchungen, denen Taucheruhren während ihres Gebrauchs ausgesetzt sein können.

Taucheruhren-Norm #1 - wasserdicht nach DIN 8310/ISO 2281

Die DIN 8310 prüft nur die Wasserdichtheit von Kleinuhren. Uhren, die als „wasserdicht“ bezeichnet werden, müssen widerstandsfähig gegen Schweiß, Regen und gegen Eintauchen in Wasser über 30 Minuten bei einer Wassertiefe von einem Meter sein. Bei der Prüfung wird die Uhr in ein Druckgefäß mit Wasser gegeben, in dem innerhalb von einer Minute ein Überdruck von zwei Bar angelegt und fünf Minuten gehalten wird. Hält sie dabei dicht, darf sie die Bezeichnung „wasserdicht“ tragen und ist für den allgemeinen täglichen Gebrauch bestimmt. Die Uhr darf aber nicht unter hohem Wasserdruck verwendet werden. Uhren dieser Kategorie eignen sich bestenfalls zum Händewaschen, nicht aber zum Tauchen.

Taucheruhrenspecial 2021: Sinn U1DS

Die Sinn U1 DS erfüllt nicht nur die Anforderungen der DIN 8310 für Wasserdichtigkeit, ihr Gehäuse entspricht auch den technischen Anforderungen der Taucheruhrennorm DIN 8306. Sie ist geprüft in Anlehnung an die Europäischen Tauchgerätenormen. Der Zertifizierungsdienstleister DNV GL (vormals Germanischer Lloyd, Hamburg) bestätigt ihr auch die Funktion einer Taucheruhr in Anlehnung an die Europäischen Tauchgerätenormen EN250 und EN14143. Derzeit ist Sinn der einzige Uhrenhersteller, der solch eine Zertifizierung nach Tauchgerätenorm vornimmt. Das limitierte Sondermodell der Taucheruhr U1 ist mit einem besonderen Zifferblatt mit Dekorschliff ausgestattet. Dabei wird das Blatt galvanisch grau gefärbt und dann mit einer Drahtbürste von Hand bearbeitet, um den einzigartigen Look zu erzeugen. Gehäuse und Band wurden in dem von Sinn verwendeten “Tegiment”-Verfahren gehärtet, dadurch wird das Gehäuse dunkler. Die bis 1.000 Meter druckfeste Taucheruhr besitzt ein 44 Millimeter großes Gehäuse aus U-Boot-Stahl. Dieses Material ist seewasserbeständig, sehr fest, amagnetisch und rissbeständig. Um die Krone vor Schlägen zu schützen und um ein Eindrücken in den Handrücken zu verhindern, sitzt sie bei vier Uhr. Außerdem ist die Taucheruhr mit dem markentypischen unverlierbaren Taucherdrehring ausgestattet. Im Innern arbeitet das automatischen Kaliber Sellita SW 200, das zudem über eine Datumsanzeige verfügt. Die auf 500 Stück limitierte U1 DS kostet 2.500 Euro.

Taucheruhren-Norm #2 - wasserdicht nach DIN 8306/ISO 6425

Weil wir unsere mechanischen Tauchbegleiter nicht nur Wasserspritzern aussetzen wollen, gibt die Taucheruhrennorm DIN 8306, die der internationalen Norm ISO 6425 entspricht, vor, welche Anforderungen eine professionelle Taucheruhr erfüllen muss. Sie geht prüftechnisch sehr viel weiter als die DIN 8310. Allerdings lassen die wenigsten Hersteller ihre Uhren nach der Norm zertifizieren. Doch sind sie deswegen weniger geeignet für das Tauchen?

Die DIN 8306/ISO6425 stellt folgende Anforderungen an eine Taucheruhr, die sie alle erfüllen muss:

  • druckfest bis 20 Bar oder mehr
  • die Uhr muss zwei Stunden in einer Wassertiefe verbleiben, die der vom Hersteller gemachten Druckangabe entspricht
  • anschließender dreistündiger Aufenthalt in drei Metern Tiefe
  • Einrichtung zur Vorwahl einer Zeitspanne mit Minuten- und davon abgesetzten Fünf-Minuten-Markierungen
  • die vorgewählte Zeitspanne und der Sekundenzeiger (oder eine andere Funktionskontrolle) müssen auch im Dunkeln erkennbar sein
  • die Taucheruhr muss antimagnetisch nach DIN 8309 sein: nach Magnetfeldeinfluss von 4800 A/m darf die Abweichung höchstens 30 Sekunden am Tag betragen
  • die Taucheruhr muss stoßsicher nach DIN 8308 sein: nach einem Schlag mit 4,43 m/s darf die Abweichung höchstens eine Minute am Tag betragen
  • die Taucheruhr muss 24 Stunden in warmem Salzwasser ohne sichtbare Spuren überstehen
  • während und nach 20 Minuten Wasserdruck entsprechend der angegebenen Tiefe muss die Taucheruhr noch funktionieren
  • die Vorwahl einer Zeitspanne muss in 30 Zentimetern Wassertiefe noch bedienbar sein
  • das geschlossene Armband wird eine Minute lang mit 40 Kilogramm belastet, dabei darf sich nichts lösen oder verbiegen
  • die Krone wird in 25 Prozent über der angegebenen Druckfestigkeit zehn Minuten lang von oben mit 0,5 Kilogramm belastet, danach erfolgt ein Kondenswassertest
  • in 30 Zentimetern Wassertiefe wird die Uhr zehn Minuten auf 40 Grad Celsius, dann zehn Minuten auf fünf Grad Celsius, dann wieder zehn Minuten auf 40 Grad Celsius gebracht, danach erfolgt ein Kondenswassertest
  • die Taucheruhr muss eine Stunde lang 25 Prozent über angegebener Tiefe, danach eine Stunde bei 0,3 Bar Unterdruck verbringen, danach erfolgt ein Kondenswassertest
  • Kondenswassertest: Dieser erfolgt nach jedem Drucktest, um die Dichtheit des Gehäuses festzustellen. Dieses wird dazu auf 40 Grad Celsius erwärmt, anschließend wird das Glas mit einem Wassertropfen benetzt. Nach dem Trockenwischen darf sich auf der Innenseite kein Kondenswasser zeigen.
  • während bei einer Typprüfung alle Tests gemacht werden, muss bei jeder Uhr die Dichtheit mit 25 Prozent über angegebener Tiefe als Einzelprüfung vorgenommen werden
  • DIN 8306 stellt anders als ISO 6425 Anforderungen an die Ganggenauigkeit: z.B. mittlere Abweichung zwischen –4 und +6 Sekunden/Tag

Taucheruhrenspecial 2021: Certina DS Super PH500M

Mit der DS Super PH500M stellt Certina eine Taucheruhr vor, die sämtliche Anforderung der ISO-Norm 6425 erfüllt. Das bedeutet, dass die Uhr alle zuvor genannten Eigenschaften besitzt. 2019 erschien die bis 50 Bar druckfeste Retro-Taucheruhr mit orangenem Zifferblatt. Nun zeigt sich die DS Super PH500M mit schwarzem Gesicht und farblich abgestimmter Aluminiumlünette. Letztere folgt dem markeneigenen Konzept der doppelten Sicherheit: Die einseitig drehbare Skala lässt sich nur bewegen, wenn man die Lünette herunterdrückt. Im Innern des 43 Millimeter großen Edelstahlgehäuses arbeitet hinter einem verschraubten Boden das Eta Powermatic-Kaliber 80.611 mit 80 Stunden Gangreserve und antimagnetischer Nivachron-Spirale. Das schwarz-graue NATO-Band besteht aus einem Textil auf Basis von recycelten Plastikabfällen aus dem Meer. Für 860 Euro kann man damit auf Tauchstation gehen.

Die Angabe der Tauchtiefe in Bar

Bar ist die verwendete Einheit für den Druck. Dabei entspricht ein Bar dem Druck von einem Kilogramm auf eine Quadratzentimeter große Fläche, wobei die Kraft senkrecht auf diese wirkt. Den gleichen Druck von einem Bar erzeugt eine zehn Meter hohe Wassersäule. Da Wasser fast nicht komprimierbar ist, verstärkt sich auch der Wasserdruck pro zehn Meter um ein Bar. Zu dem Wasserdruck addiert sich allerdings noch der Luftdruck von rund einem Bar an der Wasseroberfläche. In zehn Metern Wassertiefe wirkt also bereits ein Druck von etwa zwei Bar auf die Taucheruhr, in 20 Metern ein Druck von drei Bar und so weiter.

Taucheruhrenspecial 2021: Alpina Seastrong Diver Gyre Atomatic

Bereits im vergangenen Jahr stellt Alpina die Seastrong Diver Gyre vor, deren Gehäuse zu 70 Prozent aus Recycling-Material besteht. Dafür verwendet die Marke alte Fischernetze aus Polyamid. Für die Festigkeit wird der Kunststoff mit Glasfaser verstärkt; sie bildet die restlichen 30 Prozent der Uhrenschale. Neu in diesem Jahr ist das Modell mit schwarzem Zifferblatt. Die einseitig drehbare Lünette besteht aus schwarz PVD-beschichtetem Edelstahl. Auch die neue Seastrong Diver Gyre Automatic ist 44 Millimeter groß und bis 300 Meter wasserdicht. Im Innern der Taucheruhr sorgt das Sellita-Automatikwerk SW 200 für Vortrieb. Das zweifarbige NATO-Armband basiert auf recycelten Plastikflaschen. Insgesamt fertigt Alpina von dieser Version der Seastrong 288 Stück zum Preis von jeweils 1.395 Euro.

Auch wenn ein Bar Druckunterschied unerheblich scheint, ist es wichtig zu wissen, dass eine Meterangabe sich nicht auf die Tauchtiefe bezieht, sondern auf einen adäquaten Prüfdruck, der im Rahmen der Wasserdichtheitsprüfung angewendet wurde. Für professionelles Tauchen vorgesehene Uhren müssen mindestens 20 Bar Wasserdruck aushalten.

Taucheruhrenspecial 2021: Tourby Watches Lawless 42 Gradient
 

Dass die Lawless Gradient Black/Green 42 bis 50 Bar, also 500 Meter, wasserdicht ist, vermerkt der Hersteller Tourby Watches direkt auf dem grünen Farbverlaufs-Zifferblatt. Auf diesem weisen weiße Indexe und Zeiger, die mit Superluminova beschichtet sind, die aktuelle Uhrzeit aus. Kreisen lässt die Zeiger das Automatikkaliber Eta 2824-2. Dieses sitzt in einem 42 Millimeter großen Edelstahlgehäuse, auf dem eine einseitig drehbare Keramiklünette befestigt ist. Am Stahlband kostet die Taucheruhr 1.500 Euro.

Der Taucherdrehring

Die Taucheruhr muss eine Einrichtung zur Vorwahl einer bestimmten Zeitspanne besitzen, beispielsweise einen Skaleneinstellring (Taucherdrehring), der gegen ein unbeabsichtigtes Verstellen gesichert ist. Deshalb sollte die Lünette nur in eine Richtung drehbar ein. Warum ist diese Funktion so wichtig? Sie definiert den Zeitpunkt des Abstiegs und zeigt gleichzeitig die verstrichene Zeit des Tauchgangs an. Dabei ist die Ablesbarkeit, besonders die der 12-Uhr-Markierung, wichtig. Der Taucherdrehring sollte also genau wie die Zeiger bei schlechter Sicht und Dunkelheit – aus etwa 25 Zentimetern Abstand – nachleuchten. Ebenso sollte der Einstellring eine Minuteneinteilung mit einer abgesetzten Fünf-Minuten-Markierung vorweisen. Die Markierungen müssen zwingend mit denen auf dem Zifferblatt übereinstimmen. Da der Taucherdrehring unmittelbar vor dem Abtauchen – also im Wasser – eingestellt wird, sollte die Lünette griffig sein, damit sie auch mit Neoprenhandschuhen bedienbar ist. Die Möglichkeit zur Demontage der Lünette ist ein komfortables Extra zur Reinigung der Taucheruhr. Sollte dieses Extra nicht vorhanden sein, ist das gründliche Ausspülen der Uhr mit Süßwasser nach jedem Tauchgang zu empfehlen.

Taucheruhrenspecial 2021: Audemars Piguet Royal Oak Offshore Diver Soldat

Typisch für die Royal Oak Offshore Diver von Audemars Piguet ist die Einstellung der Tauchzeit über die innen liegende Drehlünette mithilfe der verschraubbaren Krone bei zehn Uhr. Daran hat sich auch bei der in diesem Jahr überarbeiteten Version nichts geändert. Neu hingegen ist das Innenleben: Zum Einsatz kommt bei den drei neuen Edelstahlmodellen das Manufakturkaliber 4308 mit Automatikaufzug und 60 Stunden Gangreserve. Auch die Form der Indexe, die beiden Keramikkronen und ein Schnellwechselsystem für das Armband sind neu. Geblieben ist die Gehäusegröße von 42 Millimetern und die Druckfestigkeit bis 30 Bar. Die neue Royal Oak Offshore Diver ist in den Zifferblattfarben Grün (Referenz 15720ST.OO.A052CA.01), Blau (Referenz 15720ST.OO.A027CA.01) und Grau (Referenz 15720ST.OO.A009CA.01) mit jeweils passenden Kautschukbändern erhältlich. Letztere können schnell und unkompliziert gegen Kalblederbänder (erhältlich in Beige, Braun und Schwarz) getauscht werden. Für 25.300 Euro kann man mit der Uhr auf Tauchstation gehen.

Taucheruhrenspecial 2021: Hamilton: Khaki Navy Scuba

Bei der neuen Khaki Navy Scuba Auto hat Hamilton stark an der Ausstattung gearbeitet, um einen noch robusteren und verlässlicheren Sportzeitmesser zu realisieren: Die Wasserdichtheit ist auf 300 Meter gestiegen, die Lünette besteht nun aus kratzfester Keramik, und die Größe von 43 statt 40 Millimetern verbessert die Ablesbarkeit genauso wie die neue Kombination aus trapezförmigen und runden Stundenindexen. Das Design wirkt durch eine einfarbige Lünette und den Verzicht auf eine Datumsanzeige noch ausgewogener. Eine weitere wichtige Verbesserung lässt sich von außen nicht erkennen: Das Automatikkaliber H-10, das Hamilton von seiner Konzernschwester Eta bezieht, ist neuerdings mit einer Spiralfeder aus der innovativen Titanlegierung Nivachron ausgestattet, wodurch Begegnungen mit den Magnetfeldern des Alltags ihren Schrecken verlieren. All diese Vorzüge – sowie ein massives Edelstahlband mit einseitig öffnender Sicherheitsfaltschließe – gibt es zum attraktiven Preis von 945 Euro.

Taucheruhrenspecial 2021: Doxa SUB 300 Carbon

Doxa legt seine Taucheruhrenkollektion Sub 300 in sechs knalligen Farben von Gelb bis Türkis auf. Das 42,5 Millimeter große Gehäuse aus Karbon ist bis 300 Meter Tiefe vor Wassereinbruch gefeit, und hinter dem bunten Zifferblatt arbeitet ein chronometerzertifiziertes Eta 2824 mit Automatikaufzug. Die Sub 300 Carbon COSC ist mit einer einseitig drehbaren Lünette mit der Doxa-typischen Non-Dekompressions-Skala ausgestattet. Diese zeigt an, wie lange man in einer bestimmten Tiefe unter Wasser bleiben kann, ohne beim Auftauchen einen Dekompressionsstopp einlegen zu müssen. Aber Vorsicht: Die Skala wurde von historischen Navy-Tabellen übernommen und ist nicht für Sporttaucher geeignet! Die Uhren sind mit einem farblich passenden oder mit einem schwarzen Kautschukband mit Faltschließe und Tauchverlängerung erhältlich. Für 3.790 Euro kann man mit einer der farbenfrohen Neuheiten abtauchen.

Viele Taucheruhren erfüllen die DIN-Norm nicht, da sie meist keinen Drehring oder keine durchgehende Minuteneinteilung besitzen. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht zum Tauchen geeignet sind. Bei den meisten Lünetten sind die ersten 15 bis 20 Minuten durchskaliert. Das entspricht im Sporttauchbereich etwa der wichtigen Zeit vom Beginn des Tauchgangs bis zum Erreichen der größten Tauchtiefe. Danach beginnt der Aufstieg.

Taucheruhrenspecial 2021: Blancpain Fifty Fathoms No Radiation

Blancpain legt 2021 ein beliebtes Modell aus seiner Taucheruhrengeschichte wieder auf: Die Tribute to Fifty Fathoms No Rad zeigt wie ihr Vorbild aus den 1960er-Jahren, das die Uhrenmarke für die Kampfschwimmer der deutschen Marine lieferte, ein durchgestrichenes Strahlenwarnzeichen auf dem Zifferblatt. Dieses sollte damals signalisieren, dass kein radioaktives Radium als Leuchtmasse zum Einsatz kam. Zeiger und Zifferblatt unterscheiden sich etwas von den aktuellen Modellen, und der Gehäusedurchmesser von 40,3 Millimetern sowie die Vintage-Leuchtmasse sorgen für einen verstärkten Retroauftritt. Im Innern der auf 500 Stück limitierten Taucheruhr arbeitet das Manufakturkaliber 1151 mit Automatikaufzug, das eine Gangreserve von 100 Stunden bietet. Das Kaliber bleibt bis 30 Bar vor eindringendem Wasser geschützt. Getragen wird die 13.070 Euro teure Uhr am schwarzen Kautschukband.

Obwohl die meisten Sporttaucher sich nicht tiefer als in 40 Metern bewegen, besitzen zahlreiche Taucheruhren eine höhere Druckbeständigkeit als die vorgeschriebenen zwanzig Bar der Norm. Denn es ist durchaus sinnvoll, eine Sicherheitsreserve zu haben, da Schwimmbewegungen unter Wasser und Stöße gegen die Uhr einen zusätzlichen Druck auf die Taucheruhr erzeugen.

Taucheruhrenspecial 2021: Breitling Super Chronomat B01

2021 stellt Breitling die neue Super Chronomat B01 44 vor. Die Sportuhr besitzt alle tauchrelevanten Eigenschaften und ist somit auch für das nasse Element bestens geeignet. Dazu gehören eine Wasserdichtigkeit bis 20 Bar, eine einseitig drehbare Tauchlünette aus Keramik und genügend Superluminova für eine gute Ablesbarkeit. Ausgestattet ist der 44 Millimeter große Chronomat mit dem Breitling-eigenen Manufakturkaliber B01 mit Schaltradsteuerung, vertikaler Kupplung und 70 Stunden Gangreserve. Wie alle Breitling-Uhren ist auch der neue Super Chronomat von der COSC als Chronometer zertifiziert. In Edelstahl mit schwarzem Kautschukband kostet der Chronograph 8.150 Euro.

Taucheruhrenspecial 2021: Carl F. Bucherer ScubaTec Maldives Soldat

Die Patravi Scubatec Maledives von Carl F. Bucherer zelebriert einmal mehr die langjährige Partnerschaft mit Manta Trust. Ein Teil des Erlöses der Uhr fließt an die Wohltätigkeitsorganisation, die sich für den Erhalt der Ozeane und den Schutz von Mantrarochen einsetzt. Mit der Taucheruhr kann man in Tiefen bis 500 Meter vordringen. Bis dahin bleibt das chronometerzertifizierte Automatikkaliber CFB 1950.1, das auf dem Eta 2824 basiert, vor eindringendem Wasser geschützt. Die Keramiklünette und das Heliumauslassventil prädestinieren den Zeitmesser auch für professionelle Tauchgänge. Die 44,6 Millimeter große Edelstahluhr mit dem blauen Zifferblatt wird am gleichfarbigen Armband aus Kautschuk mit justierbarer Taucherfaltschließe getragen. Das Armband besitzt eine Textileinlage, die aus recycelten PET-Flaschen aus dem Mittelmeer besteht. Kostenpunkt: 5.200 Euro

Taucheruhrenspecial 2021: Delma Blue Shark III Azores

Die familiengeführte Schweizer Uhrenmarke Delma wurde 1924 gegründet und lancierte 1975 die erste Taucheruhr. Mit der aktuellen Special Edition Blue Shark III unterstützt die Uhrenmarke das Megalodoen-Projekt, das sich dem Schutz der Haie widmet. Die 47 Millimeter große Edelstahluhr mit dem massiven Kronenschutz und der einseitige drehbaren, schwarz DLC-beschichteten Lünette ist ein Extremtaucher: Sie hält bis zu einer Tiefe von 4.000 Metern wasserdicht und ist mit einem Heliumauslassventil ausgestattet. Superluminova auf Zeigern, Ziffern und Indexen sorgt für eine gute Ablesbarkeit. Für optische Highlights sorgen das blaue Verlaufszifferblatt und die orangefarbenen Elemente. Im Innern der Uhr zieht das Automatikkaliber Sellita SW 200 seine Runden. Für 2.350 Euro kann man mit der Blue Shark III Azores abtauchen.

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Feuchtigkeit schadet der Taucheruhr – auch an Land

Trotz einer hohen Druckfestigkeit kann es passieren, dass Feuchtigkeit in das Gehäuse tritt. Insbesondere beim Hineinspringen ins Wasser oder bei Schwimmbewegungen kann sich kurzfristig ein höherer Wasserdruck auf die Dichtungen aufbauen als der garantierte Druck. Besonders gefährlich ist es, wenn die Uhr nach einem längeren Sonnenbad durch einen Sprung ins Wasser deutlich abgekühlt wird. Der Druck beim Auftreffen auf die Wasseroberfläche in Kombination mit dem Unterdruck durch die Abkühlung kann schneller dazu führen, dass Feuchtigkeit in die Uhr dringt. Aufgrund des plötzlichen Temperaturwechsels ist es möglich, dass die Uhr von innen beschlägt. Sollte dies der Fall sein, muss die Uhr sofort zum Uhrmacher.

Rolex: Sea Dweller Taucheruhren Special 2019

Bei der Oyster Perpetual Sea-Dweller von Rolex ist ein Beschlagen von Innen sehr unwahrscheinlich, denn die Uhr ist bis zu einer Tiefe von 1.220 Meter vor eindringendem Wasser geschützt. Die hohe Druckfestigkeit erreicht Rolex dank eines dreifachen Dichtungssystems und der Verwendung der Triplock-Krone. Zudem verfügt die Uhr über ein Heliumventil. Die neueste Version der Sea-Dweller kommt mit einem Gehäuse aus Rolesor gelb, einer Bicolor-Variante in Edelstahl und Gelbgold. Energie liefert der 42 Millimeter großen Taucheruhr das Manufakturkaliber 3235 mit Automatikaufzug. Dieses Uhrwerk ist durch 14 Patente geschützt, verfügt über eine Gangreserve von 70 Stunden, ist unempfindlich gegenüber Magnetfeldern und als Chronometer der Superlative zertifiziert. Letzteres bedeutet, dass die Ganggenauigkeit nach dem Einschalen des Uhrwerks -2/+2 Sekunden pro Tag beträgt. Die Taucheruhr kostet 15.150 Euro.

 

Hohe Anforderungen an die Ablesbarkeit einer Taucheruhr

Enorm wichtig – sowohl für Hobby- als auch Berufstaucher – ist neben der Robustheit und Druckfestigkeit vor allem eine gute Ablesbarkeit unter Wasser. Denn bereits in zehn Metern Wassertiefe kann es sehr dunkel sein. Leuchtmasse auf den Zeigern und dem Drehring ist somit unerlässlich.

Taucheruhrenspecial 2021: Glashuette Original SeaQ

Deutlich heben sich Zeiger und Indexe in Weiß vom schilfgrünen Zifferblatt der neuesten Variante der SeaQ von Glashütte Original ab. Auch bei Nacht ist dank dem Einsatz von Superluminova die gute Ablesbarkeit des Modells gewährleistet. Die Uhr erfüllt auch alle weiteren Kriterien einer Taucheruhr und ist nach ISO 6425 auch als solche zertifiziert. Die einseitig drehbare Tauchlünette besitzt passend zur Zifferblattfarbe eine grüne Keramikeinlage. Diese ist auf einem 39,5 Millimeter großen Edelstahlgehäuse befestigt, das einem Wasserdruck bis 20 Bar standhält. In seinem Innern tickt das Manufakturkaliber 39-11 mit Automatikaufzug. Die schilfgrüne SeaQ trägt man am Synthetik-, Kautschuk- oder Edelstahlband. Die Preise starten bei 8.800 Euro.

Insbesondere der Taucherdrehring sollte in der Tiefe gut abzulesen und leicht zu bedienen sein. Aber auch die Luft, die sich unter dem Glas befindet, kann bei schräger Draufsicht unter Wasser zu Spiegelungen führen und so die Ablesbarkeit verschlechtern oder gar unmöglich machen. Deshalb sollte das Deckglas bei Taucheruhren immer entspiegelt sein.

Taucheruhrenspecial 2021: Omega Seamaster 300 Co Axial Master Chronometer

In diesem Jahr hat Omega seine Seamaster 300 überarbeitet. Die Retro-Taucheruhr misst 41 Millimeter und hält bis 300 Meter Wassertiefe dicht. Hinter ihrem Saphirglasboden arbeitet das Manufakturkaliber 8912, das als Master Chronometer nicht nur besonders ganggenau, sondern auch amagnetisch ist. Die Gangreserve beträgt 60 Stunden. Das Zifferblatt der Seamaster 300 Co-Axial Chronometer 41mm entstand in Sandwich-Bauweise: Unter der blauen Fläche mit den Ausschnitten für die vertieften Stundenmarkierungen und Ziffern liegt eine Scheibe mit Vintage-Leuchtmasse in dunklem Beige. Die Retro-Taucheruhr ist für 6.300 Euro zu haben.

Taucheruhrenspecial 2021: TAG Heuer Aquaracer Professional 300

Auch TAG Heuer hat seine Taucheruhr überarbeitet. Die neue Modellgeneration Aquaracer Professional 300 wartet mit verbesserten technischen Features auf: Unter anderem wurde die zwölfeckige Lünette mit kratzfester Keramikeinlage redesignt, damit sie leichter bedienbar ist. Die Datumslupe liegt nun unterhalb des Saphirglases, um die Oberfläche plan zu halten. Auf dem blauen Zifferblatt heben sich acht achteckige Stundenmarkierungen sowie ein vergrößerter, schwertförmiger Stundenzeiger ab. Interessant ist, dass dieser wie auch die Stundenindexe im Dunkeln grün leuchtet, während der Minuten- und Sekundenzeiger sowie das Dreieck auf der Lünette mit strahlend blauer Superluminova belegt sind. Druckfest bleibt die 43 Millimeter große Edelstahluhr bis 30 Bar. Sie ist mit einem geschlossenen Boden ausgestattet, in den ein Taucherhelm eingraviert wird. Dahinter tickt das automatisch aufziehende Calibre 5, hinter dem sich das Sellita SW 200 verbirgt. 2.850 Euro

Taucheruhrenspecial 2021: Formex REEF Chronometer

Der Reef Chronometer der unabhängigen Schweizer Marke Formex lässt sich vor der Bestellung über einen Online-Konfigurator gestalten. Zur Wahl stehen Farbverlaufszifferblätter in Blau, Schwarz, Silber oder Grün, Lünetten aus schwarzer, blauer oder grüner Keramik sowie Armbänder aus Metall oder Kautschuk. Das 42 Millimeter große Edelstahlgehäuse hält Drücken bis 30 Bar stand. Die markentypische Gehäusefederung entfällt, dafür bietet Formex ein neues, patentiertes Schnellwechselsystem für die Armbänder. Das Kautschukband kommt mit einer Karbon-Edelstahl-Faltschließe mit Feinjustierung, während das Stahlband eine stufenweise Tauchverlängerung über sieben Millimeter besitzt. In der Taucheruhr arbeitet ein chronometerzertifiziertes Sellita SW 300. Die Version mit Edelstahlband ist für 1.790 Euro zu haben, am Kautschukband kostet die Uhr 1.670 Euro.

 

Verschiedene Armbänder für Taucheruhren

Viele Uhrenkäufer entscheiden sich für ein Stahlband an ihrer Taucheruhr. In der Regel verfügen Stahlbänder über eine Tauchverlängerung, um die Bandlänge für das Tragen über dem Neoprenanzug zu vergrößern. Beim exponierten Stahlband besteht allerdings das Risiko für unerwünschte Kratzer. Eine Alternative zum Stahlband stellen Kautschukbänder dar, die im Bereich der Bandanstöße gefaltet sind. Zum einen können diese Bänder auf die benötigte Länge eingestellt werden, zum anderen passen sie sich den wechselnden Druckverhältnissen besser unter Wasser an: Je tiefer ein Taucher sinkt, desto dünner wird aufgrund der zunehmenden Druckverhältnisse der Neoprenanzug und die Uhr droht zu rutschen. Beim Aufstieg entsteht der umgekehrte Effekt.

Taucheruhrenspecial 2021: Maurice Lacroix Aikon Venturer GMT

Die Aikon Venturer GMT von Maurice Lacroix ist keine ausgewiesene Taucheruhr, besitzt jedoch alle tauchrelevanten Eigenschaften. Sie ist eine Erweiterung der Aikon-Kollektion, die auf das Modell Calypso aus den 1990er-Jahren zurückgeht. Die Uhr mit weißem oder schwarzem Zifferblatt weist mit einem vierten Zeiger in Orange auf eine einseitige 24-Stunden-Drehlünette. Charakteristisch sind deren sechs Reiter, die eine gute Bedienung ermöglichen. Das mit einer Keramikeinlage versehene Drehteil gehört zu einem 43 Millimeter großen und bis 300 Meter wasserdichten Edelstahlgehäuse mit geschlossenem Boden; in diesen ist eine Weltkarte mit den 24 Standardzeitzonen der Erde eingraviert. Für Vortrieb sorgt das Automatikkaliber Sellita SW 330. Dank Armbandschnellwechselsystems kann der Träger ebenso komfortabel zwischen Edelstahl und Kautschuk wechseln wie zwischen den Zeitzonen. Wer beide Bänder haben will, bezahlt im Set 2.650 Euro.

 

Auch Textilbänder versprechen Praxistauglichkeit. Die serienmäßige Lieferung von zwei unterschiedlichen Bändern mit Bandwechselwerkzeug ist also besonders praktisch.

Taucheruhrenspecial 2021: Seiko Prospex 1965 Reinterpretation

Die neue Prospex SPB237J1 von Seiko geht auf eine Taucheruhr aus dem Jahr 1970 zurück. Getragen wird die Uhr an einem speziell entwickelten Textilband, das besonders gut für dein Einsatz unter Wasser geeignet ist. Die Bänder entstehen mittels der traditionellen Flechttechnik Seichu und weisen eine viermal höhere Zugkraft als die herkömmlichen Seiko-Bänder auf. Ihre spezielle Textur macht die Bänder Widerstandsfähig, aber auch sehr flexibel. Das 42,7 Millimeter große Gehäuse besteht aus gehärtetem Edelstahl und hält bis 200 Meter Wassertiefe dicht. Im Innern wird der Zeitmesser vom hauseigenen Automatikkaliber 6R35 mit 70 Stunden Gangreserve. Kostenpunkt 1.350 Euro

Taucheruhrenspecial 2021: Jean Marcel 382.60.95.68

Jean Marcel kombiniert bei der neuen Splendor Fumé die sportlichen Eigenschaften einer Taucheruhr mit einem Acrylglas-Zifferblatt, das den Blick auf das darunter tickende Uhrwerk freigibt. Das blau getönte Zifferblatt umrahmt eine einseitig drehbare Lünette mit PVD-Beschichtung und Leuchtpunkt. Auch die Rückseite des Modells gibt dank Saphirglasboden den Blick auf das skelettierte Automatikkaliber Eta 2824-2 frei. Dennoch bleibt die 42 Millimeter große Edelstahl-Taucheruhr bis 30 Bar wasserdicht. Das Kautschukband, an dem die 1.495 Euro teure Uhr getragen wird, eignet sich bestens für den Einsatz im Wasser.

Taucheruhrenspecial 2021: Mido Ocean Star 200C

Für das Wasser gemacht ist die neue Ocean Star 200C von Mido. Die Taucheruhr mit dem grünen Zifferblatt mit raffinierter, wellenförmiger Struktur hält bis 200 Meter wasserdicht. Die robuste Keramiklünette greift ebenfalls diesen Farbton auf. Die 42,5 Millimeter große Edelstahluhr bietet dank des Automatikwerks Caliber 80, das auf dem Eta C07.621 basiert, eine Gangreserve von 80 Stunden und die Anzeige von Wochentag und Datum bei drei Uhr. Superluminova in Weiß auf Indexen, Zeigern und dem Orientierungspunkt auf der Lünette sorgt auch bei schlechten Lichtverhältnissen für eine optimale Ablesbarkeit. Dank der integrierter Bandverlängerung im Metallband, ist das Tragen über dem Neoprenanzug auch kein Problem. Für 990 Euro kann man mit der Grünen auf Tauchstation gehen.

 

Salzwasser ist aggressiv und schadet der Taucheruhr

Salzwasser ist aggressiv und kann das Material der Uhr spröde und brüchig machen. Deshalb sollte das Gehäusematerial salzwasserbeständig sein. Bei Stahl wird die Beständigkeit mit dem PRE-Wert (pitting restistance equivalent, also Lochfraßbeständigkeit) angegeben. Je höher dieser Wert ist, desto beständiger ist die Uhr gegenüber Salzwasser. Ein Wert von 32 wird als seewasserbeständig eingestuft. Der häufig verwendete Gehäusestahl 316L liegt bei einem PRE-Wert von maximal 26. Besonders diese Gehäuse sollten nach jedem Meerwassereinsatz mit Süßwasser abgespült werden.

Taucheruhrenspecial 2021: Citizen Promaster Mechanical Diver

Die Promaster Mechanical Diver 200m von Citizen ist nach der ISO-Norm 6425 als professionelle Taucheruhr zertifiziert und mit seiner Wasserdichtheit bis 20 Bar sowie der verschraubten Krone und der einseitig drehbaren Lünette perfekt für einen Tauchgang gerüstet. Das im Innern verbaute Automatikkaliber 9051 verspricht dank amagnetischer Materialien eine erhöhte Magnetfeldresistenz. Das 46 Millimeter große Gehäuse besteht aus besonders leichtem Titan. Dieses behandelt die japanische Marke zusätzlich mit einer speziellen Oberflächenhärtungstechnologie, genannt Duratect. Damit die Taucheruhr auch problemlos über dem Neoprenanzug getragen werden kann, ist ein Verlängerungsarmband im Lieferumfang enthalten. Für gerade einmal 795 Euro bekommt man einen robusten Taucher.

Rolex verwendet den Stahl 904L, der mit einem PRE-Wert von 35 salzwasserbeständig ist. Sinn Spezialuhren verwendet häufig einen U-Boot-Stahl, der es auf einen PRE-Wert von 38 bringt. Noch besser ist natürlich das völlig salzwasserbeständige Titan, das nur 60 Prozent des Gewichts von Edelstahl bei gleichem Volumen und eine hohe Korrosionsbeständigkeit aufweist.

Taucheruhrenspecial 2021: Rado Captain Cook High Tech Ceramic Automatic

Bei Rado’s Taucheruhr Captain Cook High-Tech Ceramic bestehen das 43 Millimeter große Gehäuse und Armband aus Plasmakeramik, die dank Zufuhr von Gasen bei großer Hitze in einem patentierten Verfahren eine metallisch glänzende Oberfläche erhält. Die Tauchzeitskala ist aus schwarzer Keramik gefertigt und damit ebenfalls leicht und kratzfest. Für den Lünettenkorpus verwendet Rado gehärteten Edelstahl mit roségoldfarbener PVD-Beschichtung. Hinter einem getönten Saphirglaszifferblatt zeigt sich das Automatikkaliber R734, bei dem es sich um eine für Rado hochwertig ausgerüstete Version des Eta-Kalibers C07.631 mit skelettierten Oberflächen, Zierschliffen, aufwendiger Reglage und neuartiger Nivachron-Spirale handelt. In Kombination mit der bekannten 80-stündigen Gangreserve und der Wasserdichtheit des Gehäuses bis 300 Meter ergeben sich für die 3.730 Euro teure Captain Cook besonders gute Nutzungseigenschaften.

Taucheruhrenspecial 2021: Tutima M2 Seven Seas

Tutima bringt seine Taucheruhr M2 Seven Seas in Gelb und Orange – das sticht über und unter Wasser ins Auge. Nicht nur das Zifferblatt, sondern auch die Innenseite des Kevlar-Kautschuk-Bands sowie dessen Naht sind in einer der Signalfarben gehalten. Das Armband wird mit einer Sicherheitsfaltschließe geschlossen, die eine Vorrichtung zur Veränderung der Bandlänge besitzt. Neben der Farbigkeit spielen Materialien eine große Rolle bei der bis 500 Meter wasserdichten Uhr: So besteht das Gehäuse samt Boden aus dem besonders hautfreundlichen Titan Grade 2, während die Stößen stärker ausgesetzte Lünette aus dem härteren Titan Grade 5 gefertigt ist. Das Eta-Automatikkaliber 2836 zeigt Uhrzeit, Datum und Wochentag an. Den Boden der 44-Millimeter-Titanuhr ziert ein Segelschiffrelief, vorne ist die Uhr mit einem drei Millimeter starken Saphirglas geschützt. Der Preis beträgt 1.670 Euro.

Taucheruhrenspecial 2021: Ulysse Nardin Diver Animation Blue

Mit der blauen Diver Chronometer 44 mm von Ulysse Nardin kann man in Tiefen bis 300 Meter vordringen. Bis dahin bleibt das im Innern verbaute, chronometerzertifizierte Manufakturkaliber UN-118 mit Diamonsil-Hemmung und Spiralfeder aus Silizium vor eindringendem Wasser geschützt. Die Hülle bildet ein 44 Millimeter großes DLC-beschichtete Titangehäuse mit verschraubter Krone und Tauchlünette mit Kautschukeinlage. Krone und Lünette heben sich in Rotgold hervor, das Material ist im Vergleich zu Titan sehr weich ist und kann beim Tauchgang leicht Kratzer abbekommen. Auf dem blauen Zifferblatt befindet sich die Gangreserveanzeige unterhalb der Zwölf, die kleine Sekunde ist zusammen mit der Datumsanzeige bei sechs Uhr untergebracht. Getragen wird die 12.000 Euro teure Taucheruhr am farblich passenden Kautschukband.

 

Gehäusematerial Bronze feiert Comeback bei Taucheruhren

Im Zeitalter der Entdecker bestanden Schiffsbeschläge und nautische Instrumente aus Zinnbronze. Seit 2016 feiert die Bronze ihr Comeback als Gehäusematerial. Denn im Gegensatz zum salzwasserbeständigem Titan bildet Bronze im Laufe der Zeit eine Patina. Diese Patina ist eine Schicht aus oxidiertem Kupfer, die das darunterliegende Material vor Korrosion schützt. Fans von Bronze-Uhren schätzen genau das an dem Material: Im Laufe der Zeit wird ihre Uhr dank der Patina einzigartig und unverwechselbar. Eine herausragende Eigenschaft von Bronze ist außerdem ihre Seewasserbeständigkeit. Darüber hinaus ist sie antimagnetisch, verschleißarm, elastisch und im Vergleich zu Edelstahl etwas spröder sowie etwa zehn Prozent schwerer.

Taucheruhrenspecial 2021: Archimede Sporttaucher
 

Die Pforzheimer Uhrenmarke Archimede hat ihre Sporttaucher einem Facelift unterzogen. Neu sind die gebürsteten Zeiger in Bronze-Optik. Passend dazu zeigt sich das 41,5 Millimeter große Gehäuse ebenfalls in Bronze, das mit der Zeit eine ganz individuelle Patina ansetzt. Dieses wird vom Pforzheimer Unternehmen Ickler gefertigt. Ansonsten weist der neue Sporttaucher die bisher bekannten Taucheigenschaften auf, wie die Wasserdichtheit bis 300 Meter, die verschraubte Krone bei vier Uhr und eine einseitig drehbare Lünette mit tauchgerechter Skala und Leuchtpunkt bei 12 Uhr. Im Innern der Bronzeuhr tickt das bewährte Automatikkaliber Sellita SW 200. Das Bronze-Modell kostet 1.200 Euro.

 
Die Mischung aus Kupfer und Zinn gilt als die erste vom Menschen hergestellte Legierung. Dabei unterscheidet man zwischen Knet- und Gusslegierungen. Knetlegierungen enthalten neben Kupfer bis zu neun Prozent Zinn, während Gusslegierungen in der Regel einen Zinnanteil zwischen neun und zwölf Prozent aufweisen. Bronzen mit einem Zinnanteil von 20 Prozent sind als Glockenbronze bekannt. Bronzen werden aber nicht nur als reine Zweistofflegierungen genutzt. Im Gegenteil. Durch weitere Beimischungen lassen sich Werkstoffeigenschaften regelrecht maßschneidern.

Taucheruhrenspecial 2021: Tudor Black Bay Fifty Eight Taupe

Tudor bringt seine beliebte Retro-Taucher Black Bay Fifty Eight in einer Version aus 925er-Silber mit taupefarbenem Zifferblatt. Erstmals verwendet die Marke für das 39 Millimeter große Gehäuse dieses Material. Wie Sterlingsilber besteht die verwendete Legierung zu 92,5 Prozent aus Silber; die übrigen 7,5 Prozent der geheimen Rezeptur bewirken jedoch laut Marke, dass das Material nicht anläuft. Auf der Rückseite des Gehäuses gibt ein transparenter Boden – auch das ist neu bei Tudor – den Blick auf das automatische Manufakturkaliber MT5400 mit 70 Gangreserve und Chronometerzertifikat frei. Es bleibt bis 20 Bar vor eindringendem Wasser geschützt. Getragen wird die Taucheruhr am Lederband oder - fürs Tauchen besser geeignet - am Textilband. Für 4.010 Euro kann man sich die silberne Black Bay Fifty-Eight 925 ans Handgelenk legen.

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Die Besonderheiten der Aufzugskrone bei Taucheruhren

Eine verschraubte oder arretierte Aufzugskrone bei Taucheruhren ist nicht nur wegen der Gefahr unter Wasser hängen zu bleiben von Vorteil, sondern sie schützt das Werk zusätzlich vor eindringendem Wasser. Auch die Platzierung der Krone kann bei einem Tauchgang den Unterschied ausmachen. Für gewöhnlich platzieren die Hersteller die Krone bei drei Uhr. Dort befindet sie sich aber an einer sehr exponierten Stelle.

Taucheruhrenspecial 2021: Sternglas Marus

Für gerade einmal 389 Euro bringt die junge Hamburger Uhrenmarke Sternglas eine Taucheruhr auf den Markt. Die Marus besitzt alle tauchrelevanten Eigenschaften wie eine Wasserdichtheit von 20 Bar, eine einseitig drehbare Tauchlünette mit Keramikeinlage, ein wasserfestes Kautschukband (wahlweise kann die Uhr auch am Stahlband getragen werden, 429 Euro), Leuchtmasse auf Zeigern und Indexen und eine verschraubte Krone. Im Innern der 42 Millimeter großen Marus tickt das Miyota Automatikkaliber 8215.

Taucheruhrenspecial 2021: Panerai Submersible Blu Notte

Die Taucheruhr Submersible Blue Notte mit dem Panerai-typischen Kronenschutzbügel hält Drücken bis 30 Bar stand und ist mit einer einseitig drehbaren Tauchlünette aus kratzfester, blauer Keramik ausgestattet. Im Innern der 42 Millimeter großen Edelstahluhr kommt das nur 4,2 Millimeter hohe Manufakturkaliber P.900 zum Einsatz. Das Automatikkaliber, das jeweils hinter einem verschraubten Gehäuseboden tickt, baut mit nur einem Federhaus eine hohe Gangreserve von drei Tagen auf. Getragen wird die Taucheruhr mit dem blauen Zifferblatt am Metallband, das dank des mitgelieferten Werkzeugs gegen ein zweites, schwarzes Textilband aus eng gewebtem Panerai Sportech mit Klettverschluss getauscht werden kann. Kostenpunkt: 10.500 Euro.

Taucheruhrenspecial 2021: Damasko DSUB50

Der deutsche Uhrenhersteller Damasko verwendet bei seiner Taucheruhr DSub50 besonders korrosionsbeständigen U-Boot-Stahl für das 43 Millimeter große Gehäuse. Positiv wirken sich auch die sehr gute Rissbeständigkeit, die hohe Festigkeit und das Fehlen jeglicher Magnetisierbarkeit von U-Boot-Stahl aus. Damit die große, dreifach abgedichtete Krone nicht ins Handgelenk drückt, platziert der Hersteller sie bei vier Uhr. Im Innern verbaut Damasko das hauseigene Automatikkaliber A26-2. Auf dem schwarzen Zifferblatt heben sich die großzügig mit Leuchtmasse versehenen Indexe ab. Auch die Zeiger und der Nullpunkt auf der einseitig drehbaren Lünette leuchten nach. Die Taucheruhr ist bis 30 Bar druckfest, mit einem beidseitig entspiegelten sowie bombierten Saphirglas ausgestattet und kostet 2.255 Euro.

Schon bei vier Uhr ist die Krone effektiver vor Stößen geschützt und drückt gleichzeitig nicht in den Handrücken. Noch besser ist die Positionierung von Krone und eventuellen Drückern an der linken Gehäuseseite.

Taucheruhrenspecial 2021: Bell & Ross Diver Military Face

In diesem Jahr zeigt Bell & Ross seine quadratische Taucheruhr BR 03-92 Diver mit olivgrünem Zifferblatt und matt-schwarzem Keramikgehäuse. Das Material sorgt bei der BR 03-92 Diver Military für Leichtigkeit und Kratzfestigkeit. Die Taucheruhr hält bis 300 Meter wasserdicht, verfügt über eine einseitig drehbare Lünette, nachleuchtende Indexe und Zeiger. Für ausreichend Energie sorgt ein Eta 2892, das in einem 42 Millimeter großen Gehäuse Platz findet. Getragen wird die BR 03-92 Diver Military am schwarzen Kautschukband oder am olivgrünen Synthetikband mit Klettverschluss. Die Uhr ist auf 999 Exemplare limitiert und kostet 4.400 Euro.

Taucheruhrenspecial 2021: Jaeger LeCoultre Polaris Mariner Memovox

Die Taucheruhr Polaris Mariner Memovox von Jaeger-LeCoultre verfügt über drei Kronen: Mit der oberen stellt man den Alarm ein; dabei dreht man die innere Scheibe auf dem Zifferblatt, bis das Dreieck auf die gewünschte Weckzeit zeigt. Mit der mittleren verstellt man den innenliegenden, einseitig drehbaren Tauchdrehring mit orangefarbenen Markierungen und Orientierungsdreieck, und die untere dient der Einstellung der Uhrzeit. Antrieb liefert der Polaris Mariner Memovox das hauseigene Automatikkaliber 956 mit einer Gangreserve von 45 Stunden. Wenn der Alarm ausgelöst wird, schlägt ein Hammer auf einen Resonanzkörper aus Bronze. Das 42 Millimeter große Edelstahlgehäuse der klangstarken Taucheruhr hält bis 300 Meter Wassertiefe dicht und wird mit einem Edelstahlband am Arm befestigt. Für 17.300 Euro kann man mit der Uhr auf Tauchstation gehen.

Taucheruhrenspecial 2021: Edox SkyDiver Neptunian

Wer besonders tief tauchen möchte, ist mit der Skydiver Neptunian von Edox gut gerüstet. Die 44 Millimeter große Edelstahluhr hält Drücken bis 100 Bar stand und ist dank ihres Heliumventils auch zum Sättigungstauchen geeignet. Genügend Superluminova auf Indexen, Zeigern und dem Orientierungspunkt auf der Lünette sorgt für eine gute Ablesbarkeit auch unter schlechten Licht- und Sichtverhältnissen. Das leuchtend orangefarbene Zifferblatt wird von einem schwarzen Taucherdrehring aus kratzfester Keramik umrahmt. Den Boden der Taucheruhr ziert eine Gravur des römischen Wassergottes Neptun, der dem Modell seinen Namen verleiht. Angetrieben wird die Skydiver Neptunian vom Automatikkaliber Sellita SW 200 mit Datumsscheibe und 42-stündiger Gangreserve. Am Arm hält die Sportuhr ein Metallband. Kostenpunkt: 1.290 Euro.

Plant ein Taucher seinen Tauchgang ausschließlich mit einer mechanischen Taucheruhr, benötigt er zusätzlich einen Tiefenmesser und eine Tauchtabelle. Wichtig ist in jedem Fall immer die genaue Planung vor einem Tauchgang.

Taucheruhrenspecial 2021: Ralf Tech WRX Automatik

Die 47,5 Millimeter große Edelstahl-Taucheruhr WRX Automatik von Ralf Tech kommt ohne Silikon- oder Gummidichtungen aus. Dennoch hält die schwarz PVD-beschichtete Uhr unter Wasser einem Druck bis 50 Bar stand. Dank eines Kronenschutzbügels ist die Krone bei drei Uhr nicht exponiert und somit gut vor Schlägen geschützt. Die Tauchdrehlünette des robusten Modells besteht aus kratzfester Keramik. Superluminova auf Indexen, Zeigern und sogar dem sorgt für gute Ablesbarkeit auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Mit Energie versorgt den Zeitmesser das Automatikkaliber Eta 2824-2. Zu haben ist die WRX Automatik für 3.000 Euro.

 

Wasserdichtheit bei Taucheruhren − nichts für die Ewigkeit

Die Aussage zur Wasserdichtheit ist immer nur eine Momentaufnahme zum Zeitpunkt der Prüfung. Durch Alterung, Verschleiß und Beschädigungen kann sich der Zustand jederzeit ändern. Die Dichtungen werden im Laufe der Zeit spröde. Hitze, Kälte, Staub, Salzwasser und Lösungsmittel beschleunigen den Prozess. Die Wasserdichtheit ist somit keine bleibende Eigenschaft. Sie sollte deshalb regelmäßig kontrolliert werden, besonders bei Funktionsuhren, die auf höhere Wasserdichtheit setzen. Für Taucheruhren schreibt die DIN 8306 eine jährliche Prüfung vor.

Taucheruhrenspecial 2021: Union Glashütte Belisar Date Sport

Ein blaues Zifferblatt mit einer blauen, einseitig drehbaren Lünette aus Saphirglas und einem 45 Millimeter großen Edelstahlgehäuse kombiniert Union Glashütte bei der 2021 lancierten Belisar Datum Sport. Im Innern der bis 20 Bar wasserdichten Sportuhr tickt das Automatikkaliber UNG-07.Si, das bei sechs Uhr ein Datum zeigt und über eine Gangreserve von 60 Stunden verfügt.

Wie wird die Wasserdichtheit einer Uhr geprüft?

Der Fachhändler überprüft die Uhr mit einem speziellen Dichtheitsprüfgerät. Die Uhr wird hineingelegt und der Deckel luftdicht geschlossen. Dann erzeugt das Gerät einen Unterdruck, in dem die Luft aus der Kammer mit der Uhr gesogen wird. Nun messen Sensoren, ob sich das Uhrengehäuse wie erwartet durch den Unterdruck ausdehnt. Die Verformung sollte eine Zeit lang bestehen bleiben, wenn die Uhr vollständig dicht ist. Besteht das Gehäuse den Test mit Luft, hält sie auch den größeren Wassermolekülen stand.

Ein Prüfgerät wie der Witschi Proofmaster M kann die Wasserdichtheit trocken testen
Ein Prüfgerät wie der Witschi Proofmaster M kann die Wasserdichtheit trocken testen

Die Hersteller testen Taucheruhren vor der Auslieferung zudem auf den angegebenen Druck plus einer Sicherheitsreserve von 25 Prozent. Um sicherzustellen, dass auch langfristig keine Luftfeuchtigkeit in die Uhr gelangt, gibt es noch den sogenannten Beschlagtest. Dabei wird die Uhr zuerst erwärmt und dann ein Tropfen Wasser auf das Deckglas gegeben. Der Tropfen kühlt das Glas an dieser Stelle ab. Wischt man den Tropfen weg, kann man sehen, ob darunter auf der Innenseite des Glases Wasser kondensiert ist. In diesem Fall ist die Taucheruhr nicht vollständig dicht und lässt Luftfeuchtigkeit ins Gehäuse. Hinter der scheinbar einfachen Frage nach der Wasserdichtheit steckt also deutlich mehr, als man denken würde.

Omega testet die Seamaster Planet Ocean 600m mithilfe eines Prüfgeräts im Wasser
Omega testet die Seamaster Planet Ocean 600m mithilfe eines Prüfgeräts im Wasser

Taucheruhrenspecial 2021: Longines Legend Diver Watch

Beim Kauf der neuen Legend Diver in Blau von Longines ist die Taucheruhr bis 30 Bar vor eindringendem Wasser geschützt. Das Modell besteht aus Edelstahl und ist 42 Millimeter groß. Die innenliegende Drehlünette, die sich über die zusätzliche Krone einstellen lässt, hebt sich in Schwarz vom blauen Zifferblatt ab. Die Taucheruhr ist gut ablesbar, da sich die Indexe in Weiß und mit Superluminova beschichtet deutlich vom Zifferblatt abheben. Antrieb liefert dem wasserdichten Zeitmesser das Automatikkaliber L888.5 auf Basis des Eta A31.L11. Zu haben ist die Taucheruhr im Retro-Look für 2.220 Euro.

 

Wie wichtig ist das Heliumventil bei Taucheruhren?

Das Heliumventil ist eigentlich nur für Berufstaucher beim Sättigungstauchen wichtig. Diese Taucher werden mit Taucherglocken in eine Tiefe von 150 bis 300 Meter gebracht, um dort ihrer Tätigkeit nachzugehen. Ab einer bestimmten Tauchtiefe kann der Organismus kein weiteres Gas mehr aufnehmen.

Taucheruhrenspecial 2021: Davosa Ternos Pro Matt Suit

Ein automatisches Heliumventil bei neun Uhr weist die Davosa Ternos Professional Matt Suit auf. Dank verschraubter Krone und Boden bleibt die 42 Millimeter große Uhr, deren Edelstahlgehäuse vollständig satiniert ist, bis 50 Bar wasserdicht. Ihre Tauchdrehlünette besteht aus kratzfester Keramik und verfügt über einen Leuchtpunkt, der ebenso wie die mit Superluminova versehenen Indexe und Zeiger dem Taucher auch in dunklen Gewässern verlässlich die Tauchzeit anzeigen. Energie liefert dabei das Automatikkaliber Sellita SW 200. Kostenpunkt für die Taucheruhr am Edelstahlband: 948 Euro.

 
Ist der Körper eine bestimmte Zeitspanne unter Wasser, also setzt er sich hohem Wasserdruck aus, wird die Dekompressionszeit bei Verlängerung der Tauchzeit nicht ausgedehnt. Die Dekompressionszeit bei einem Tauchgang bis 200 Meter würde beispielsweise eine Woche dauern. So lange kann man jedoch nicht im Wasser bleiben. Deswegen verwendet man Überdruckkammern: Die Taucher leben auf ihren Schiffen nach einem Tauchgang in solchen Druckkammern. Der Druck in der Kammer entspricht dem der Tauchtiefe, in der sie arbeiten müssen.

Taucheruhrenspecial 2021: Stowa Prodiver Mauritius

Ein Heliumventil besitzt auch die Stowa Prodiver Mauritius. Mit ihr können Sportler bis in Tiefen von 1.000 Meter abtauchen, ohne dass Wasser ins Gehäuse dringt. Der Durchmesser des Gehäuses beträgt 42 Millimeter, es besteht aus salzwasserbeständigem Titan und besitzt eine verschraubte Krone mit Kronenschutzbügel. Vom türkisenen Zifferblatt heben sich auch bei schlechten Lichtverhältnissen die Indexe und Zeiger dank Superluminova deutlich ab. Im Innern der Titan-Uhr tickt das Eta-Automatikkaliber 2824-2, das bei sechs Uhr das Datum indiziert. Stowa baut 100 Exemplare der 1.560 Euro teuren Taucheruhr.

 
In der Druckkammer befindet sich ein Helium-Sauerstoff-Gemisch, da Stickstoff in der Pressluft schon ab 30 Metern einen Tiefenrausch verursachen kann. Die winzigen Helium-Atome dringen in jedes wasserdichte Gehäuse ein bis der Unterdruck in der Uhr dem Umgebungsdruck angepasst ist. Beim Auftauchen würde das Uhrengehäuse springen, da in der Uhr noch ein höherer Druck herrscht als in der Umgebung. Durch das Heliumventil kann der Überdruck im Gehäuseinneren entweichen. Für alle Taucher, die nicht zu der Gruppe von Berufstauchern gehören, ist das Heliumventil eine zusätzliche Öffnung, mit der ein potenzielles Risiko zur Undichtheit verbunden ist.

Taucheruhrenspecial 2021: Briston Diver Pro

Die französische Uhrenmarke Briston fertigt das 44 mal 44 Millimeter große Gehäuse seiner Taucheruhr Clubmaster Diver Pro aus Baumwollharz, das aufgrund des pflanzlichen Anteils leicht elastisch, dadurch aber stoß- und bruchfest ist. Unter dem Außengehäuse befindet sich ein Edelstahlcontainer, der das Seiko Automatikwerk NH38 bis zu einem Druck von 30 Bar vor eindringendem Wasser schützt. Auf dem Schildplattgehäuse sitzt eine einseitig drehbare Lünette mit kratzfester, schwarzer Keramikeinlage und Tauchzeitskalierung. Zeiger und Indexe des Modells sind für gute Ablesbarkeit bei Nacht mit Leuchtmasse beschichtet. Getragen wird die Diver Pro am NATO-Band. Kostenpunkt: 630 Euro.

 
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Prüfung der Gehäusedichtheit der Taucheruhr beim Juwelier

Ihr Juwelier nimmt für Sie die vorgeschriebene jährliche Prüfung Ihrer Taucheruhr vor. Mit Hilfe eines Trockentests wird die Uhr in einem Prüfgerät zunächst einem Unterdruck von circa 0,7 Bar ausgesetzt. Im zweiten Prüfvorgang muss die Uhr einem Überdruck von 3 Bar beziehungsweise je nach Druckfestigkeit der Uhr bis 10 Bar standhalten. Der Druckausgleich der Luft ins Gehäuse gibt nun Aufschluss darüber, ob dieses dicht hält. Wenn im ersten Schritt Luft aus der Uhr entweicht, ist das Gehäuse undicht. Beim Überdruck erkennt der Uhrmachermeister eine Undichtigkeit, wenn die Luft im Prüfgerät weniger wird. Der Vorteil des Trockentests: die Uhr kommt nicht mit Wasser in Berührung. Sollten die Prüfungen ergeben, dass das Gehäuse undicht ist, werden die für die Wasserdichtheit relevanten Teile getauscht. Auch wenn Sie nicht mit Ihrer Uhr ins Wasser gehen, wird der Austausch der Dichtungen empfohlen, denn auch im Alltag ist die Uhr unter anderem hohen Temperaturschwankungen ausgesetzt und die Dichtungen werden durch UV-Strahlung spröde.
 

Taucheruhrenspecial 2021: Tissot Seastar 2000 Professional

Die Tissot Seastar 2000 verfügt neben einer sehr hohen Wasserdichtheit von 50 Bar über ein Heliumventil, das sie auch für Profitaucher interessant macht. Außerdem ist das Modell nach ISO 6425 als Taucheruhr zertifiziert. Die prägnante, einseitig drehbare Lünette ist gerillt und mit einer kratzfesten Keramikeinlage versehen. Sie umschließt ein blaues Zifferblatt mit Farbverlauf und Wellenmuster. Von diesem heben sich gut ablesbar nachtleuchtende Indexe und Zeiger in Weiß ab. Antrieb für 80 Stunden liefert dem Modell das Automatikkaliber Eta C07.111. Dank der verbauten Nivachron-Spiralfeder ist das Kaliber geschützter vor Magnetfeldern. Am Edelstahlband kostet die Seastar 2000 1.030 Euro.

Die 7 wichtigsten Innovationen für Taucheruhren

Während sich die Uhrenindustrie fast ausschließlich auf das Herzstück eines Zeitmessers konzentriert, haben die Bedürfnisse und Anforderungen von Tauchern in den letzten 60 Jahren vor allem dafür gesorgt, eben jenes Uhrwerk zuverlässig vor Wasser zu bewahren. Andererseits wurde darüber hinaus auch die eine oder andere clevere Idee ans Handgelenk gebracht, die sie für den Einsatz unter Wasser noch besser rüstet. DiveintoWatches.com stellt ein paar dieser funktionalen Highlights vor:

Das flexible Band

Taucher kennen das Phänomen - mit zunehmendem Druck verringert sich der Handgelenksumfang, die Uhr sitzt lose und befindet sich schon bald mit der Zifferblattseite unten oder stört beim Hantieren. Das umgekehrte Phänomen tritt notabene beim Auftauchen auf: der exemplarisch verwendete Neoprenanzug dehnt sich wieder aus, die Uhr sitzt wieder fester. Die handelsüblichen ausklappbaren Verlängerungen von Schließen schaffen es also lediglich, den mit dem Taucheranzug gewachsenen Handgelenksumfang zu kompensieren (und manchmal noch nicht mal das), sind aber nicht darauf vorbereitet, auf wechselnde Zustände zu reagieren.

In den 1960er- und 70er-Jahren führte dies zur Vorstellung von gefederten Bandstücken oder Schließen mit variablem Auszug (beispielsweise von Doxa und ZRC), während Seiko mit der Marinemaster und Rolex mit der Deepsea in der jüngeren Vergangenheit Faltschließen mit schrittweise anpassbaren Verlängerungen präsentierten (die mittlerweile nicht nur für Seiko typischen Bänder mit den Falten in Nähe des Bandsteges dürften oftmals mehr die Bandstege entlasten, als einen nennenswert vergleichbaren Spielraum zu bieten und ein zu weiches Band bietet wiederum zu wenig Sicherheit.)

Taucheruhren 2015: Tudor Pelagos Schließe
Eine der derzeit überzeugendste Lösungen: Die überarbeitete Tudor Pelagos beispielsweise verfügt nicht nur über eine integrierte Verlängerung, sondern auch über eine gefederte Schließe. Und wer doch lieber mit einem Kautschukband taucht, findet im Lieferumfang auch gleich das passende Band mit einem großzügig dimensionierten Zwischenstück (inklusive Falten) für den Trockentauchanzug.

Der gesicherte Drehring

Heutzutage Pflicht und gleichzeitig prägendes optisches Merkmal für jede Taucheruhr, dient der einseitig drehbare Ring einzig zur Anzeige der Tauchzeit. Einseitig, weil ein versehentliches Verstellen im Gegenuhrzeigersinn die verstrichene Zeit verlängert und den Taucher theoretisch früher auftauchen lässt (in der Praxis ist die Anzeige des Luftvorrats in dieser Hinsicht viel entscheidender geworden). Eine pragmatische Lösung ist, den Ring gut geschützt unter das Glas zu legen oder versehentliches Verstellen erst gar nicht zu ermöglichen - oftmals aber auf Kosten der Bedienfreundlichkeit. IWC führte deshalb für die Ocean 2000 und GST Aquatimer in den 1980er- und 90er-Jahren ein überzeugendes Konzept wieder ein, das Certina mit der 500 Meter wasserdichten SuperPH schon Ende der 1960er-Jahre ansatzweise verfolgt hatte: Erst durch Herunterdrücken lässt sich der äußere Ring verstellen. Bei Oris wählte man indes den umgekehrten Weg für die aktuellen ProDiver-Modelle: Hier muss der Drehring ganz einfach angehoben werden.

Taucheruhr 2015: Omega Seamaster 1200

Die legendäre Ploprof von Omega geht noch einen Schritt weiter: Sie verfügt zwar über einen beidseitig drehbaren Ring, aber erst durch gleichzeitiges Herunterdrücken des orangefarbenen Drückers lässt sich dieser auch bewegen. Noch komplizierter wird es dann bei der Oceanographic 4000 von Hublot: der innenliegende, einseitig drehbare Ring kann nur über eine separate, verschraubte Krone bei zehn Uhr bedient werden, die zudem noch unter einem aufklappbaren Schutzbügel liegt.

Zerlegbarkeit

Wer Erfahrungen mit Schusswaffen hat, weiß auch um die Wichtigkeit der Reinigung und Pflege einzelner Teile und damit auch um die Notwendigkeit, das Equipment selbst zerlegen und reinigen zu können. Während Sinn mit der U-Reihe den berechtigten Weg verfolgt, eine Lünette so zu konstruieren, dass sie erst gar nicht verloren gehen kann, entscheidet sich Citizen für den umgekehrten Weg: Der Besitzer der bis 1.000 Meter wasserdichten Titan-Uhr Promaster kann die Lünette relativ einfach entfernen und so von Verschmutzungen und Verkrustungen befreien. Ebenfalls erwähnenswert: Das integrierte Band wurde hier nicht mit herkömmlichen Federstegen befestigt, sondern mit runden Anschluss-Stücken direkt ins Gehäuse gesetzt und über den Boden fixiert (was die Wahl von alternativen Bändern einschränkt).

Taucheruhr 2015: Citizen Promaster 1000

Auch hier bieten innenliegende Lünetten einen Vorteil. Inwieweit sich Viscontis jüngst vorgestellte Scuba Abyssus mit der nach außen gekehrten Rastung bewährt, wird sich noch zeigen müssen.

Kronenschutz

Jede Gehäuseöffnung stellt auch eine potentielle Gefahrenquelle für die Wasserdichtheit einer Uhr dar, womit die oftmals exponierte Krone natürlich besonders ins Sichtfeld der Entwickler gerückt ist. Mehrfache Dichtungen gefolgt vom Schraubgewinde und dem seitlichen Flankenschutz können heute fast schon als Standard betrachtet werden, sind aber nicht unbedingt die einzige Lösung. Bereits eine Verlegung auf zwei, vier, sechs, acht, neun oder zwölf Uhr sorgt für erhöhten Komfort und Sicherheit. In Kombination mit einem Kronenschutz wie der der Edox Hydrosub oder über die Versenkung der Krone ins Band (wie bei Triton, ZRC oder Eterna/Porsche) steigt die Chance gleich nochmals, bei Fremdkontakt nicht die zuerst die Krone zu erwischen.

Taucheruhr 2015: ZRC Grands Fonds

Auch Panerais legendäre Bügelkonstruktion sorgt seit Jahrzehnten nicht nur für das zuverlässige Zusammenpressen der Dichtungen, sondern schützt effektiv vor Schlägen. Zusätzliche Kronenkappen im Stile der Canteen-Uhren aus den 1940er-Jahren werden heute eher als modische Form inszeniert, erschweren aber die Bedienung der oftmals winzigen Aufzugskrone. Den in dieser Hinsicht konsequentesten Weg verfolgt aber vermutlich das spanische AHCI-Mitglied Pita mit der Oceana: die bis 5.000 Meter wasserdichte Uhr kommt ganz ohne Krone aus, die Bedienung erfolgt über den Gehäuseboden.

Farbwahl

Mit zunehmender Tiefe verschwindet nicht nur das Licht, sondern auch die Farben nach und nach. Resultat: Zeiger und Zifferblatt sind schwieriger abzulesen oder werden im schlimmsten Fall unleserlich. Doxa hat mit der orangfarbenen Sub seit Jahrzehnten eine Lösung für maximalen Kontrast im Programm. Wer es etwas weniger bunt mag, findet mit den von Omega bekannten orangefarbenen Minutenzeigern einen guten Kompromiss, um auch in der Tiefe noch mit Freude auf die Uhr zu blicken.

Taucheruhren 2015: Rolex Sea-Dweller
Schwieriger wird es mit der eingeschlossenen Luft: Sie führt umgehend zu Spiegelungen, was nur mit einer Öl-gefüllten Quarzuhr (zum Beispiel der Sinn UX) zu verhindern ist.

Komplikationen

Auch bei Taucheruhren gibt es alle erdenklichen Komplikationen. Nur treten diese meist etwas in den Hintergrund, weil Gangreserve, Großdatum, Tourbillon oder retrograde Anzeigen unter Wasser schlichtweg keinen funktionalen Nutzen bieten (der Wecker mag früher wichtiger gewesen sein, heute dürfte er höchstens noch ein paar Fische erschrecken).

Taucheruhren 2015: Aquastar Benthos
Anders sieht es bei Chronographen mit zentralem Minutenzeiger (zum Beispiel der Aquatimer Minute Repeater von IWC oder früher Benthos von Lemania) aus, die für die Messung von Zwischenzeiten (zum Beispiel für Dekompressionstopps) hervorragend eingesetzt werden können. Der mechanische Tiefenmesser (zum Beispiel die Aquatimer Deep One bis Three von IWC oder die Aquis Depth Gauge von Oris) misst neben der Zeit auch gleich die zweite wichtige Dimension des Tauchens mit, im Falle der Blancpain X Fathoms fast schon ähnlich umfangreich wie ein Tauchcomputer mit mehreren Anzeigen.

Gehäusekonstruktion

Im Prinzip ist es gar nicht so schwierig, ein Uhrengehäuse zu bauen, das in jeder Wassertiefe dicht bleibt. Die eigentliche Kunst ist es, dabei so weit weg wie möglich von der idealen Kugelform zu kommen und gleichzeitig eine Uhr zu schaffen, die auch von normalen Menschen getragen werden kann. Einschalen-Gehäuse minimieren zwar mögliche Schwachstellen, erschweren aber die Wartung des Werkes.

Taucheruhren 2015: Rolex Deepsea Ringlock

Hier konnte Rolex mit der Deepsea im Jahr 2008 eine überzeugende Lösung präsentieren: ein mehrteiliger Boden und ein zusätzlicher Ring zwischen Glas und Gehäuse erhöhten die Druckfestigkeit massiv, beeinflussten die Bauhöhe der Uhr aber vergleichsweise minimal (interessanterweise wurde das Prinzip 4 Jahre später noch mit einem Technologieträger bis auf 12.000 Meter ausgelegt, womit die Serienproduktion in diesem Fall der Konzeptuhr vorausgegangen wäre).

Selbstverständlich ist die Grenze zwischen Gimmick und cleverem Engineering oftmals fließend, und der Nutzen einer Taucheruhr in der Praxis zugegebenermaßen auch etwas in den Hintergrund getreten: aber zu sehen, wie abwechslungsreich und erfinderisch die Hersteller bei dieser Gattung Uhr waren und sind, macht das Thema auch nach rund 80 Jahren unverändert faszinierend – für Käufer, Sammler und Uhrenjournalisten gleichermaßen.

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