20. Oktober 2017

Stowa

Stowa ist einer der wenigen Uhrenhersteller in Deutschland, welcher auf eine ununterbrochene Firmengeschichte und Uhrenproduktion von über 80 Jahren zurückblicken kann. Heute sind Stowa-Uhren dank des Online-Vertriebs nahezu in der ganzen Welt erhältlich.

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Stowa produziert jährlich circa 4.000 Uhren im Preisbereich zwischen 640 und 9.500 Euro. Stowa-Uhren zeichnen sich durch ein klares Design aus. In Engelsbrand bei Pforzheim entstehen hauptsächlich schlichte und präzise Dreizeigeruhren, teilweise ergänzt um eine kleine Sekunde oder um eine Chronographen-Funktion. Die wichtigsten Modelllinien heißen Flieger, Antea und Marine.

Walter Storz gründete die Firma Stowa 1927 in Hornberg im Schwarzwald. Der Firmengründer verlieh mit den vertauschten Anfangsbuchstaben seines Vor- und Nachnamens der Firma Stowa ihren Markennamen, der bis heute ununterbrochen am Uhrenmarkt präsent ist. 1935 siedelte die Firma nach Pforzheim über und fertigte bereits sehr erfolgreich überwiegend Armbanduhren unter eigenem Namen. Nur einige wenige Taschenuhren im Art-déco-Stil rundeten bis Anfang der 1930er-Jahre die Kollektion ab. Im Jahr 1938 begann mit dem Bau eines eigenen Firmengebäudes in der Bismarckstraße 54 ein weiterer wichtiger Abschnitt. Schon ein Jahr später startete die Fertigung der Marine-Beobachtungsuhr sowie der "Großen Fliegeruhr". Mit Beschluss des Wehrwirtschaftsamtes wurden 1940 verschiedene Hersteller zur Produktion von Beobachtungsuhren, so genannten "B-Uhren", verpflichtet. Neben Stowa sind das A. Lange & Söhne, Laco (Lacher & Co.) und Wempe. Ein weiterer Lieferant war die International Watch Company (IWC) aus dem schweizerischen Schaffhausen. Am 23. Februar 1945 wurde das Stowa-Gebäude während der Bombardierung Pforzheims durch alliierte Flieger zerstört. Vermutlich aus familiären Gründen erfolgte dann ein Neuaufbau eines Fabrikationsgebäudes ab dem Jahr 1951 im badischen Rheinfelden. In den 1960er- und 1970er-Jahren wurden Stowa-Uhren in über 80 Länder exportiert. In den 1970er-Jahren wurde sogar ein eigener mechanischer Wecker mit einem elektronischen Weckruf entwickelt, damals der kleinste Wecker der Welt. Mit dem Tod von Walter Storz im Jahr 1974 ging die Firmenleitung auf dessen Sohn Werner Storz über.

1996 übernahm der der gelernte Goldschmied und uhrmacherische Autodidakt Jörg Schauer die Firma von Werner Storz. Dieser war mit einer Uhrenkollektion unter seinem Namen bereits seit 1995 Uhrenfreunden ein Begriff. Schauer musste sich dazu verpflichten, den Ruf der Marke zu wahren, dann erst durfte er die Firma samt ihrer Markenrechte übernehmen. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten führte Jörg Schauer die Marke zum heutigen Erfolg. Besonders durch die Entscheidung im Jahr 2005, konsequent auf den Direktvertrieb über Online-Handel zu setzen, wurde die Marke in ihrem angestammten Preissegment wieder sehr interessant. Dass dabei auch Komponenten aus Fernost Verwendung finden, darüber informiert die Stowa-Homepage in vorbildlicher Offenheit. Als besonders weitsichtige Maßnahme erwies sich das Engagement von Jörg Schauer beim Aufbau eines Firmenmuseums. Die Sammlung ist auf mittlerweile 300 Uhren angewachsen und auch online ist ein virtuelles Uhrenmuseum beständig im Wachsen. Hier entstammen die Anregungen zu neuen Uhren: meist zeitgemäße Neuinterpretationen des Firmenerbes. Seit November 2009 hilft die Vorwerk Beteiligungsgesellschaft nicht nur mit Kapital, sondern auch mit ihrer Expertise im Direktvertrieb. Heute arbeiten zwanzig Mitarbeiter in den 2009 völlig neu entstandenen Räumlichkeiten. Die wichtigsten Modellinien sind die Flieger, Antea und Marine.

Stowa Flieger

Sofort nach der Übernahme von Stowa durch Jörg Schauer lancierte die Marke ihren bekanntesten Klassiker: Die Fliegeruhr im 40 Millimeter großen Edelstahlgehäuse. Sie wird bis heute fast unverändert produziert. Aktuell reicht die Bandbreite von der neuen Flieger Klassik 36 mit 36 Millimetern bis zu professionellen DIN-zertifizierten Modellen mit 47 Millimetern Durchmesser.

Stowa Antea

In den 1930er-Jahren fertigte Stowa zahlreiche auf den Gestaltungsprinzipien der weltbekannten Kunstschule basierende Modelle. Ablesbarkeit sowie ein schlichtes Gehäuse mit abgewinkelten Bandanstößen sind gemeinsame Kennzeichen. Die heutige Antea interpretiert diesen Bauhausstil im Rückgriff auf die Originaluhren im hauseigenen Stowa-Museum. Die Modellreihe Antea existiert in drei verschiedenen Größen: mit 35,5, 36,5 und 39 Millimetern Durchmesser.

Stowa Marine

Deck- und Beobachtungsuhren stellten von jeher besondere Anforderungen an Ablesbarkeit und Ganggenauigkeit. Die Marine-Kollektion ist eine Reminiszenz an die Stowa-Marine-Taschenuhr aus den Jahren 1938/40. Von dieser Original-Uhr wurden insgesamt lediglich 288 Exemplare gefertigt.

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